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	<title>Geometrie-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-08-03T02:33:25Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_10&amp;diff=33672</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 10</title>
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		<updated>2019-07-18T10:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://docs.google.com/presentation/d/1cDNSwm9YmBfwCMzOM_zXz7KXrFuQi81cJ3TNDY9F8Fs/edit?usp=sharing Begleitfolien zur Sitzung vom 12.07.2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
===Aufwärmübung ===&lt;br /&gt;
Als Aufwärmübung hatten wir eine Gerade mit 3 Punkten, von denen zwei nicht auf der Gerade lagen und sich auf der gleichen Seite der Gerade befanden. Der dritte Punkt war ein beliebiger Punkt auf der Gerade. Die Gerade war ein Fluss und die anderen beiden Punkte waren Bob und Alice. Die Frage war nun, welches die kürzeste Strecke von Alice zu Bob ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Vorschläge waren:&lt;br /&gt;
* Der kürzeste Weg ist der, bei dem die Strecke Alice - Fluss und Fluss - Bob den gleichen Abstand haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin gab es einen Hinweis: Angenommen wir wollen von Alice zu Bob. Was wäre dort die kürzeste Strecke? - Die direkte Verbindung &lt;br /&gt;
* Alice soll den Mittelpunkt eines Kreises darstellen. Die Strecke Alice - Bob bildet den Radius. Der Punkt, an dem sich der Kreis und die Gerade Fluss schneiden, soll den Punkt auf der Gerade darstellen - Frage: Wenn es zwei Schnittpunkte gibt, welches ist der richtige Punkt? Gibt es eine kürzere Verbindung? &lt;br /&gt;
* Man zieht eine Senkrechte von Bob zum Fluss. Der Schnittpunkt mit der Geraden stellt den Punkt dar, wo man den Fluss überqueren soll. Auch hier: Gibt es eine kürzere Verbindung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spiegelt den Punkt Bob an der Gerade Fluss (Fluss = Spiegelgerade). Anschließend zieht man eine direkte Verbindung von Alice zum Spiegelpunkt Bob&#039;. Der Schnittpunkt der Strecke Alice - Bob&#039; mit der Geraden Fluss ist der dritte Punkt. Anschließend wird zurückgespiegelt. Der kürzeste Weg ist dann von Alice zum Schnittpunkt der Strecke Alice-Bob&#039; zu Bob. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Abbildungsgeometrischer Zugang ===&lt;br /&gt;
Die Geometrischen Abbildungen in der Euklidischen Anschauungsebene sind Längentreue Abbildungen, aus denen Winkeltreue Abbildungen und Geradentreue Abbildungen folgen. Aus den Winkeltreuen Abbildungen lassen sich die Streckenverhältnistreuen Abbildungen ableiten und aus den Geradentreuen Abbildungen, die Parallelentreue und die Teilverhältnistreuen Abbildungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Winkeltreuen und Streckenverhältnistreuen Abbildungen geht es insbesondere um: &lt;br /&gt;
* zentrische Streckungen&lt;br /&gt;
* Strahlensätze&lt;br /&gt;
* Teilung/Vervielfältigung von Strecken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Längentreuen Abbildungenn unterscheidet man zwischen ,,eigentlichen Bewegungen&#039;&#039;, wie die Verschiebung und die Drehung und den ,,uneigentlichen Bewegungen&#039;&#039;, wie den Spiegelungen und den Schubspiegelungen. Dabei spielen die umeigentlichen Bewegungen wie Spiegelung und Schubspiegelung schon in der Grundschule eine Rolle. Die Klassifikation von geometrischen Figuren durch Deckabbildungen ist zur heutigen Zeit verschwunden in den Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begriffe der Abbildungsgeometrie in der Schule ====&lt;br /&gt;
In der Schule unterscheidet man zwischen Kongruenzabbildungen, Ähnlichkeitsabbildungen und Affinen Abbildungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kongruenzabbildungen gehören:&lt;br /&gt;
* Verschiebungen (z.B. Vektoren)&lt;br /&gt;
* Drehungen (z.B. Winkel) &lt;br /&gt;
* Spiegelungen&lt;br /&gt;
* Symmetrie (z.B. Achsen- und Punktsymmetrie)&lt;br /&gt;
* Haus der Vierecke (Deckabbildungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Ähnlichkeitsabbildungen gehören:&lt;br /&gt;
* zentrische Streckung (Jede Ähnlichkeitsabbildung lässt sich durch eine zentrische Streckung verändern) &lt;br /&gt;
* erster und zweiter Strahlensatz (Der erste und zweite Strahlensatz kann in der Schule nicht gut bewiesen werden, da man intuitiv die Strahlensätze beispielsweise beim Beweis der zentrischen Streckung schon benutzt, ohne sie zuvor zu beweisen)&lt;br /&gt;
* Strecken teilen und vervielfältigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Affinen Abbildungen sind kein Thema mehr in der Schule. Es werden nur noch teilweise Teilverhältnisse thematisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Affinität von Seitenhalbierenden.JPG|thumb|Beispiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Sätze über Teilverhältnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Seitenhalbierenden eines Dreiecks bilden und sieht, dass sich die Seitenhalbierenden im Verhältnis 2:1 schneiden. Diese Ähnlichkeit der beiden Dreiecke kann man nutzen, um das Verhältnis 2:1 zu zeigen. Dreieck ABD ist ähnlich zu Dreieck AFE, weil sie im rechten Winkel und einem zweiten Winkel übereinstimmen (Winkelsummensatz: Wenn zwei Winkel gleich sein, ist der dritte ebenso identisch). Die Ähnlichkeit ist definiert über zwei, bzw. drei gleiche Winkel. Durch die Affinität der Seitenhalbierenden, kann man dies in jedem Dreieck erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung: Gründe für die Abbildungsgeometrie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Universelle mathematische Idee: Abbildung und Gruppen &lt;br /&gt;
* Funktionales Denken: Dynamische und elementarkinematische Denkweise &lt;br /&gt;
* Anschaulichkeit und Handlungsbezogenheit: SuS-Aktivitäten möglich(er)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Strukturverwandschaft&#039;&#039; mit allgemeinen Denkhandlungen &lt;br /&gt;
* Globale Ordnung: durchgängiges Prinzip beim Geometrietreiben &lt;br /&gt;
* Lokale Ordnung: Abbildungsbeweise auf verschiedenen Stufen der Strenge möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsphase===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentrische Streckung.JPG|thumb|Arbeitsblatt: Lösung zur Abbildungsgeometrie und zentrischen Streckungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bearbeitungsauftrag (Zentrische Streckungen)==&lt;br /&gt;
# Beschreiben Sie die Konstruktion einer zentrischen Streckung angewendet auf den Punkt P für den Fall, dass Abbildungsverhalten durch einen Punkt und seinen Bildpunkt vorgegeben ist. &lt;br /&gt;
# Beschreiben sie die Konstruktion einer zentrischen Streckung angewendet auf den Punkt P mit rationalem Streckfaktor k =n/m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionsbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Hilfsgerade g durch Z zeichnen&lt;br /&gt;
* beliebiges r auf g m-mal abtragen &lt;br /&gt;
* m-ten Schnittpunkt Q mit P verbinden &lt;br /&gt;
* Parallele durch n-ten Schnittpunkt (R) zu PQ zeichnen &lt;br /&gt;
* Schnittpunkt von ZP und Parallele n ist Bildpunkt P&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kongruenzabbildung.JPG|thumb|Arbeitsblatt: Lösung zur Abbildungsgeometrie und Kongruenzabbildungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bearbeitungsauftrag (Kongruenzabbildungen)==&lt;br /&gt;
# Zeigen Sie, dass eine Kongruenzabbildung bereits durch ihr Verhalten auf einem Dreieck eindeutig bestimmt ist. Konstruieren Sie dazu den Bildpunkt P.&lt;br /&gt;
# Funktioniert Ihre Konstruktionsbeschreibung auch, wenn P an einem anderen Ort liegt? (Innerhalb des Dreiecks, auf dem Dreieck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionsbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kreis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; um B mit Radius BP&lt;br /&gt;
* Kreis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; um A mit Radius AP &lt;br /&gt;
* Schnittpunkt von K&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;{P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;, P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;}&lt;br /&gt;
* Wähle P nun so, wie das Verhalten von C zur Strecke AB ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ähnlichkeitsabbildung.JPG|thumb|Arbeitsblatt: Lösung zur Abbildungsgeometrie und Ähnlichkeitsabbildungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bearbeitungsauftrag (Ähnlichkeitsabbildung)==&lt;br /&gt;
# Zeigen Sie, dass eine Ähnlichkeitsabbildung bereits durch ihr Verhalten auf einem Dreieck eindeutig bestimmt ist. Konstruieren Sie dazu den Bildpunkt von P.&lt;br /&gt;
# Funktioniert Ihre Konstruktionsbeschreibung auch, wenn P an einem anderen Ort liegt? (Innerhalb des Dreiecks, auf dem Dreieck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionsbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Dreieck ABC in Dreieck A&#039;B&#039;C&#039; abtragen -&amp;gt; B ist Element der Strecke A&#039;B&#039;, C ist Element der Strecke A&#039;C&#039; und A = A&#039;&lt;br /&gt;
* Gerade durch A&#039; und P und Gerade durch C und P &lt;br /&gt;
* Parallele zur Strecke CP durch C&#039; ist g&lt;br /&gt;
* Schnittpunkt von g und der Strecke A&#039;P ist P&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man auch den Winkeln PAB und PBA in das Dreieck A&#039;B&#039;C&#039; abtragen. Der Schnittpunkt ist dann P&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Affinitätsabbildung.JPG|thumb|Arbeitsblatt: Lösung zur Abbildungsgeometrie und Affinitätsabbildungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bearbeitungsauftrag (Affinitätsabbildung)==&lt;br /&gt;
# Zeigen Sie, dass eine Affinitätsabbildung bereits durch ihr Verhalten auf einem Dreieck eindeutig bestimmt ist. Konstruieren Sie dazu den Bildpunkt P.&lt;br /&gt;
# Funktioniert Ihre Konstruktionsbeschreibung auch, wenn P an einem anderen Ort liegt? (Innerhalb des Dreiecks, auf dem Dreieck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie in Bender (1982) [http://digital.ub.uni-paderborn.de/hsx/content/titleinfo/42141 Abbildungsgeometrie in der didaktischen Diskussion] die Seiten 17 bis 18 (Abschnitt 2.6 &#039;&#039;Zusammenfassung der Begründung&#039;&#039; und Abschnitt 3 &#039;&#039;Ist Abbildungsgeometrie in der Sekundarstufe I didaktisch sinnvoll?&#039;&#039; bis &#039;&#039;Argument A&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Formulieren Sie in eigenen Worten, welche Vorteile Sie in dem abbildungsgeometrischen Zugangs zur Geometrie sehen.&lt;br /&gt;
# Skizzieren Sie einen möglichen Themenausschnitt/SuS-Aktivität/…, von der Sie sich gut vorstellen könnten, diese mit einem abbildungsgeometrischen Zugang später selber zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Nachbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungsauftrag Ilona Rein ====&lt;br /&gt;
===== Vorteile des abbildungsgeometrischen Ansatzes =====&lt;br /&gt;
* Einführung von Begriffen wie Abbildung und Gruppe (maßgebliche Begriffe - zumindest in der Universitätsmathematik)&lt;br /&gt;
* globale Ordnung: Abbildungen als Prinzip, das im Mathematikunterricht immer wieder vorkommt / vorkommen kann (&amp;quot;durchgängiges Prinzip der Geometrie&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Erarbeitung von Axiomensysstemen&lt;br /&gt;
* ggf. erscheinen abbildungsgeometrische Beweise den SuS mächtiger / sind ihnen einsichtiger als andere Arten des Beweises eines bestimmten Resultats (Anschaulichkeit / Nachvollziehbarkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Beispiel =====&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit wäre es, die Gleichseitigkeit eines Dreiecks mit der Achsensymmetrie an den Mittelsenkrechten in Verbindung zu bringen. Hierbei könnte auf bereits existierendes Vorwissen zur Eigenschaft gleichseitiger Dreiecke aufgebaut werden, um den Begriff der Achsensymmetrie als Abbildung einzuführen, bei der jedem Punkt des Dreiecks der Spiegelpunkt bezüglich einer Mittelsenkrechten zugewiesen wird. Die SuS müssten sich über die &amp;quot;Abbildungsvorschrift&amp;quot; Gedanken machen und könnten diese ggf. formulieren anhand ihres (hoffentlich vorhandenen) Wissens über Achsensymmetrie. Zugleich wäre mit dieser Herangehensweise die Erkenntnis verbunden, dass die Achsensymmetrie bezüglich aller drei Mittelsenkrechten gilt. Interessant wäre ausgehend von dieser Erkenntnis auch die Möglichkeit, nach den Symmetrien in gleichschenkligen, rechtwinkligen usw. Dreiecken zu fragen und den SuS die Möglichkeit zu geben, den Abbildungsbegriff im Kontext von Symmetrien weiter zu vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungsauftrag Wibke ====&lt;br /&gt;
===== Vorteile des abbildungsgeometrischen Ansatzes (nach Bender (1982)) =====&lt;br /&gt;
* Universelle mathematische Idee wird vermittelt&lt;br /&gt;
* Funktionales Denken wird geschult&lt;br /&gt;
* Anschaulichkeit, Dynamik, Selbsttätigkeit&lt;br /&gt;
* Strukturverwandtschaft zwischen Abbildungsgruppen und (Denk-)Gruppierungen&lt;br /&gt;
* Globale Ordnung&lt;br /&gt;
* Lokale Ordnung&lt;br /&gt;
* Realitätsbezug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Beispiel =====&lt;br /&gt;
Die folgende SuS-Aktivität ist eine projektorientierte Aufgabe, die sich auch gut als Hausaufgabe stellen lässt. Die SuS sollen Beispiele für Abbildungsgeometrien aus ihrem Alltag sammeln. Dabei sollen die SuS Objekte aus der Umwelt finden, die Achsen- und/oder Punktsymmetrisch sind. Die SuS sollen diese Objekte mitbringen, Bilder davon machen/zeichnen oder eine Beschreibung anfertigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiele können Gebäude, Fenster, Brücken, Baupläne, etc. sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungsauftrag Katharina ====&lt;br /&gt;
===== Vorteile des abbildungsgeometrischen Ansatzes =====&lt;br /&gt;
*Abbildungen spielen eine elementare Rolle in der Mathematik &lt;br /&gt;
*Verbindung zum Funktionsbegriff&lt;br /&gt;
*Dynamischerer Zugang&lt;br /&gt;
*Schöne Anwendungsmöglichkeiten bei dynamischer Geometriesoftware&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Beispiel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vertiefung des Themas „Achsenspiegelung“ fertigen SuS Scherenschnitte an und konstruieren somit selbst achsensymmetrische Figuren. In den Scherenschnitten können Winkel- und Längeneigenschaften sowie die Lagebeziehung von Punkten genauer untersucht werden. Anschließend könnte die Lehrperson nur einen Ausschnitt eines Scherenschnittes austeilen, den die SuS in ihr Heft einkleben sollen. Aufgabe soll sein, den Rest der achsensymmetrischen Figur einzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bender (1982). [http://digital.ub.uni-paderborn.de/hsx/content/titleinfo/42141 Abbildungsgeometrie in der didaktischen Diskussion]. In &#039;&#039;Zentralblatt für Didaktik der Mathematik&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Graumann et al. (1996). [https://link.springer.com/article/10.1007/BF03338831 Tendenzen der Geometriedidaktik der letzten 20 Jahre]. In &#039;&#039;Journal für Mathematik-Didaktik&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Filler (2016). [https://link.springer.com/article/10.1007/s00591-016-0158-z Weg von Euklid ⋅ und wieder zurück?]. In &#039;&#039;Mathematische Semesterberichte&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Kapitel 8 „Symmetrie und Kongruenz“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]. &lt;br /&gt;
* Kapitel 9 „Ähnlichkeit“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
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		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33590</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-07T11:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Aktivierung von Vorwissen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase dient dazu, die bereits aufgestellte Argumentationskette zu formalisieren, d.h. den Beweis in &amp;quot;die Sprache der Mathematik zu übersetzen&amp;quot;. Die Formalisierung des Beweises spielt im Mathematikunterricht jedoch meist eine eher untergeordnete Rolle und soll deshalb auch in der geplanten Unterrichtsstunde zum Beweis vom Satz des Thales vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil ähnelt stark dem &amp;quot;Explorieren oder Operativen Durcharbeiten der Problemsituation&amp;quot;. Nachdem der Beweisprozess an sich abgeschlossen ist, handelt es sich bei dieser Phase um eine Art Rückschau, die der Überprüfung des Beweises dienen soll: &amp;quot;Sind die aufgestellten Voraussetzungen wirklich nötig? Welche Auswirkung hat das Weglassen einer Bedingung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung des Beweises zum Satz des Thales sollten die benötigten Regeln und Sätze in möglichst kurzer Zeit wiederholt werden. Als geeignete Methode ergab sich die Bearbeitung eines Arbeitsblattes mit vier Aufgaben in Einzelarbeit, um zu gewährleisten, dass jeder einzelne Schüler/jede einzelne Schülerin sich mit den Inhalten beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Abfrage von Sätzen oder Definitionen erschien zur Vorbereitung des Beweises wenig sinnvoll, da beim Beweisen deren Anwendung erforderlich ist. Um die Problemstellungen zu verdeutlichen und Bezüge zur Problemstellung vom Satz des Thales herzustellen, sollten die SuS mit möglichst vielen Skizzen arbeiten. Mit dem Ziel, die SuS für das Transparentmachen der eigenen Vorgehensweise zu sensibilisieren, wurde in Aufgabe 2) von ihnen gefordert, die beim Lösen der Teilaufgaben verwendeten Regeln und Sätze zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen kurz die mathematischen Inhalte benannt werden, auf welche die einzelnen Aufgaben abzielen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1: Eigenschaften eines Kreises, Beziehung zwischen den Punkten auf der Kreislinie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2: Rechnen mit Winkeln (insbesondere Winkeladdition), Winkelsummensatz, Ergänzungswinkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 3: Gleichschenklige Dreiecke, Basiswinkelsatz, rechte Winkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 4: Gleichungssysteme lösen (insbesondere mit dem Einsetzungsverfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die einzelnen Teilnehmergruppen ihre Vorschläge zur unterrichtlichen Umsetzung der verschiedenen Bestandteile des Beweisprozesses zum Satz des Thales vorgestellt haben, wird im Plenum über die präsentierten Ergebnisse (Idee, Nutzen, Umsetzung, usw.) diskutiert. Die wesentlichen Diskussionspunkte sollen hier angeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Aktivierung von Vorwissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik erntete die Formulierung der Frage im Aufgabenteil 3c), die für SuS vermutlich verwirrend und umständlich erscheint. Ausgehend von dem explizit dargestellten Dreieck sollten die SuS nämlich Aussagen über allgemeine Dreiecke treffen. Daneben erschien die konkrete Benennung der Winkelgröße des in der Skizze bereits eingezeichneten rechten Winkels wenig sinnvoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass das skizzierte Dreieck zu Aufgabe 3 nicht nur ein gleichschenkliges, sondern zusätzlich auch ein rechtwinkliges Dreieck, und damit ein extremer Spezialfall des Dreiecks sei. Sinnvoller sei die &amp;quot;Aufteilung&amp;quot; der Aufgabenstellung bzw. die Verwendung eines gleichschenkligen, aber nicht rechtwinkligen Dreiecks, da die Aufgabe ohnehin eher auf die Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken abziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskutiert wurden vor allem mögliche Schwierigkeiten, die sich bei den präsentierten Konstruktionsaufgaben für die SuS ergeben könnten: Zum einen wurden Zweifel daran geäußert, inwiefern SuS in der Lage seien, Dreiecke zu einer gegebenen Seitenlänge und den angrenzenden Winkelgrößen zu konstruieren. Darüber hinaus gehen SuS bei Konstruktionsaufgaben zunächst davon aus, nur mit Zirkel und Lineal arbeiten zu dürfen. Eine mögliche Idee wäre deshalb - neben der Bereitstellung von Geodreiecken als Werkzeug - die Voranfertigung von Papierschnipseln mit rechten Winkeln als zusätzliches Werkzeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde eine weitere Methode vorgeschlagen, die sich für diese Beweisphase eignen würde: Mit einer dynamischen Mathematiksoftware (z.B. GeoGebra) könnten SuS bei gegebenen Voraussetzungen vom Satz des Thales (Halbkreis mit eingezeichnetem Durchmesser, der der Grundseite eines Dreieckes entspricht) die dritte, obere Ecke des Dreiecks auf der Kreislinie verschieben und so erfahren, dass der rechte Winkel am Halbkreis auch bei Verschiebung unverändert bleibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell erschienen die Ideen der Gruppe dennoch sinnvoll. Gelobt wurden vor allem die verschiedenen Möglichkeiten und Richtungen, den Satz des Thales erfahrbar zu machen (Satz und Kehrsatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Exploration des Phänomensituation (Thalesfiguren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv hervorgehoben wurde vor allem, dass mit den gestellten Aufgaben das Wiedererkennen der Thalesfigur trainiert und die Bildung von Prototypen vermieden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweisfindung und Argumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll erschien die Strukturierung der Argumentation in vier Arbeitsschritte sowie die innere Differenzierung der Aufgaben. SuS, für die das Anforderungsniveau zu hoch ist, können zusätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Bearbeitung erhalten. Ebenfalls hilfreich und ansprechend erscheint die Verwendung von Skizzen und farblichen Markierungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33589</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-07T11:06:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Aktivierung von Vorwissen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase dient dazu, die bereits aufgestellte Argumentationskette zu formalisieren, d.h. den Beweis in &amp;quot;die Sprache der Mathematik zu übersetzen&amp;quot;. Die Formalisierung des Beweises spielt im Mathematikunterricht jedoch meist eine eher untergeordnete Rolle und soll deshalb auch in der geplanten Unterrichtsstunde zum Beweis vom Satz des Thales vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil ähnelt stark dem &amp;quot;Explorieren oder Operativen Durcharbeiten der Problemsituation&amp;quot;. Nachdem der Beweisprozess an sich abgeschlossen ist, handelt es sich bei dieser Phase um eine Art Rückschau, die der Überprüfung des Beweises dienen soll: &amp;quot;Sind die aufgestellten Voraussetzungen wirklich nötig? Welche Auswirkung hat das Weglassen einer Bedingung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung des Beweises zum Satz des Thales sollten die benötigten Regeln und Sätze in möglichst kurzer Zeit wiederholt werden. Als geeignete Methode ergab sich die Bearbeitung eines Arbeitsblattes mit vier Aufgaben in Einzelarbeit, um zu gewährleisten, dass jeder einzelne Schüler/jede einzelne Schülerin sich mit den Inhalten beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Abfrage von Sätzen oder Definitionen erschien zur Vorbereitung des Beweises wenig sinnvoll, da beim Beweisen deren Anwendung erforderlich ist. Um die Problemstellungen zu verdeutlichen und Bezüge zur Problemstellung vom Satz des Thales herzustellen, sollten die SuS mit möglichst vielen Skizzen arbeiten. Mit dem Ziel, die SuS für das Transparentmachen der eigenen Vorgehensweise zu sensibilisieren, wurde in Aufgabe 2) von ihnen gefordert, die beim Lösen der Teilaufgaben verwendeten Regeln und Sätze zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen kurz die mathematischen Inhalte benannt werden, auf welche die einzelnen Aufgaben abzielen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1: Eigenschaften eines Kreises, Beziehung zwischen den Punkten auf der Kreislinie&lt;br /&gt;
Aufgabe 2: Rechnen mit Winkeln (insbesondere Winkeladdition), Winkelsummensatz, Ergänzungswinkel&lt;br /&gt;
Aufgabe 3: Gleichschenklige Dreiecke, Basiswinkelsatz, rechte Winkel&lt;br /&gt;
Aufgabe 4: Gleichungssysteme lösen (insbesondere mit dem Einsetzungsverfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die einzelnen Teilnehmergruppen ihre Vorschläge zur unterrichtlichen Umsetzung der verschiedenen Bestandteile des Beweisprozesses zum Satz des Thales vorgestellt haben, wird im Plenum über die präsentierten Ergebnisse (Idee, Nutzen, Umsetzung, usw.) diskutiert. Die wesentlichen Diskussionspunkte sollen hier angeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Aktivierung von Vorwissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik erntete die Formulierung der Frage im Aufgabenteil 3c), die für SuS vermutlich verwirrend und umständlich erscheint. Ausgehend von dem explizit dargestellten Dreieck sollten die SuS nämlich Aussagen über allgemeine Dreiecke treffen. Daneben erschien die konkrete Benennung der Winkelgröße des in der Skizze bereits eingezeichneten rechten Winkels wenig sinnvoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass das skizzierte Dreieck zu Aufgabe 3 nicht nur ein gleichschenkliges, sondern zusätzlich auch ein rechtwinkliges Dreieck, und damit ein extremer Spezialfall des Dreiecks sei. Sinnvoller sei die &amp;quot;Aufteilung&amp;quot; der Aufgabenstellung bzw. die Verwendung eines gleichschenkligen, aber nicht rechtwinkligen Dreiecks, da die Aufgabe ohnehin eher auf die Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken abziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskutiert wurden vor allem mögliche Schwierigkeiten, die sich bei den präsentierten Konstruktionsaufgaben für die SuS ergeben könnten: Zum einen wurden Zweifel daran geäußert, inwiefern SuS in der Lage seien, Dreiecke zu einer gegebenen Seitenlänge und den angrenzenden Winkelgrößen zu konstruieren. Darüber hinaus gehen SuS bei Konstruktionsaufgaben zunächst davon aus, nur mit Zirkel und Lineal arbeiten zu dürfen. Eine mögliche Idee wäre deshalb - neben der Bereitstellung von Geodreiecken als Werkzeug - die Voranfertigung von Papierschnipseln mit rechten Winkeln als zusätzliches Werkzeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde eine weitere Methode vorgeschlagen, die sich für diese Beweisphase eignen würde: Mit einer dynamischen Mathematiksoftware (z.B. GeoGebra) könnten SuS bei gegebenen Voraussetzungen vom Satz des Thales (Halbkreis mit eingezeichnetem Durchmesser, der der Grundseite eines Dreieckes entspricht) die dritte, obere Ecke des Dreiecks auf der Kreislinie verschieben und so erfahren, dass der rechte Winkel am Halbkreis auch bei Verschiebung unverändert bleibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell erschienen die Ideen der Gruppe dennoch sinnvoll. Gelobt wurden vor allem die verschiedenen Möglichkeiten und Richtungen, den Satz des Thales erfahrbar zu machen (Satz und Kehrsatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Exploration des Phänomensituation (Thalesfiguren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv hervorgehoben wurde vor allem, dass mit den gestellten Aufgaben das Wiedererkennen der Thalesfigur trainiert und die Bildung von Prototypen vermieden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweisfindung und Argumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll erschien die Strukturierung der Argumentation in vier Arbeitsschritte sowie die innere Differenzierung der Aufgaben. SuS, für die das Anforderungsniveau zu hoch ist, können zusätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Bearbeitung erhalten. Ebenfalls hilfreich und ansprechend erscheint die Verwendung von Skizzen und farblichen Markierungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
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	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33588</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-07T10:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Aktivierung von Vorwissen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase dient dazu, die bereits aufgestellte Argumentationskette zu formalisieren, d.h. den Beweis in &amp;quot;die Sprache der Mathematik zu übersetzen&amp;quot;. Die Formalisierung des Beweises spielt im Mathematikunterricht jedoch meist eine eher untergeordnete Rolle und soll deshalb auch in der geplanten Unterrichtsstunde zum Beweis vom Satz des Thales vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil ähnelt stark dem &amp;quot;Explorieren oder Operativen Durcharbeiten der Problemsituation&amp;quot;. Nachdem der Beweisprozess an sich abgeschlossen ist, handelt es sich bei dieser Phase um eine Art Rückschau, die der Überprüfung des Beweises dienen soll: &amp;quot;Sind die aufgestellten Voraussetzungen wirklich nötig? Welche Auswirkung hat das Weglassen einer Bedingung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung des Beweises zum Satz des Thales sollten die benötigten Regeln und Sätze in möglichst kurzer Zeit wiederholt werden. Als geeignete Methode ergab sich die Bearbeitung eines Arbeitsblattes mit vier Aufgaben in Einzelarbeit, um zu gewährleisten, dass jeder einzelne Schüler/jede einzelne Schülerin sich mit den Inhalten beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Abfrage von Sätzen oder Definitionen erschien zur Vorbereitung des Beweises wenig sinnvoll, da beim Beweisen deren Anwendung erforderlich ist. Um die Problemstellungen zu verdeutlichen und Bezüge zur Problemstellung vom Satz des Thales herzustellen, sollten die SuS mit möglichst vielen Skizzen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die einzelnen Teilnehmergruppen ihre Vorschläge zur unterrichtlichen Umsetzung der verschiedenen Bestandteile des Beweisprozesses zum Satz des Thales vorgestellt haben, wird im Plenum über die präsentierten Ergebnisse (Idee, Nutzen, Umsetzung, usw.) diskutiert. Die wesentlichen Diskussionspunkte sollen hier angeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Aktivierung von Vorwissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik erntete die Formulierung der Frage im Aufgabenteil 3c), die für SuS vermutlich verwirrend und umständlich erscheint. Ausgehend von dem explizit dargestellten Dreieck sollten die SuS nämlich Aussagen über allgemeine Dreiecke treffen. Daneben erschien die konkrete Benennung der Winkelgröße des in der Skizze bereits eingezeichneten rechten Winkels wenig sinnvoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass das skizzierte Dreieck zu Aufgabe 3 nicht nur ein gleichschenkliges, sondern zusätzlich auch ein rechtwinkliges Dreieck, und damit ein extremer Spezialfall des Dreiecks sei. Sinnvoller sei die &amp;quot;Aufteilung&amp;quot; der Aufgabenstellung bzw. die Verwendung eines gleichschenkligen, aber nicht rechtwinkligen Dreiecks, da die Aufgabe ohnehin eher auf die Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken abziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskutiert wurden vor allem mögliche Schwierigkeiten, die sich bei den präsentierten Konstruktionsaufgaben für die SuS ergeben könnten: Zum einen wurden Zweifel daran geäußert, inwiefern SuS in der Lage seien, Dreiecke zu einer gegebenen Seitenlänge und den angrenzenden Winkelgrößen zu konstruieren. Darüber hinaus gehen SuS bei Konstruktionsaufgaben zunächst davon aus, nur mit Zirkel und Lineal arbeiten zu dürfen. Eine mögliche Idee wäre deshalb - neben der Bereitstellung von Geodreiecken als Werkzeug - die Voranfertigung von Papierschnipseln mit rechten Winkeln als zusätzliches Werkzeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde eine weitere Methode vorgeschlagen, die sich für diese Beweisphase eignen würde: Mit einer dynamischen Mathematiksoftware (z.B. GeoGebra) könnten SuS bei gegebenen Voraussetzungen vom Satz des Thales (Halbkreis mit eingezeichnetem Durchmesser, der der Grundseite eines Dreieckes entspricht) die dritte, obere Ecke des Dreiecks auf der Kreislinie verschieben und so erfahren, dass der rechte Winkel am Halbkreis auch bei Verschiebung unverändert bleibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell erschienen die Ideen der Gruppe dennoch sinnvoll. Gelobt wurden vor allem die verschiedenen Möglichkeiten und Richtungen, den Satz des Thales erfahrbar zu machen (Satz und Kehrsatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Exploration des Phänomensituation (Thalesfiguren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv hervorgehoben wurde vor allem, dass mit den gestellten Aufgaben das Wiedererkennen der Thalesfigur trainiert und die Bildung von Prototypen vermieden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweisfindung und Argumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll erschien die Strukturierung der Argumentation in vier Arbeitsschritte sowie die innere Differenzierung der Aufgaben. SuS, für die das Anforderungsniveau zu hoch ist, können zusätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Bearbeitung erhalten. Ebenfalls hilfreich und ansprechend erscheint die Verwendung von Skizzen und farblichen Markierungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33587</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-07T10:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Diskussion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase dient dazu, die bereits aufgestellte Argumentationskette zu formalisieren, d.h. den Beweis in &amp;quot;die Sprache der Mathematik zu übersetzen&amp;quot;. Die Formalisierung des Beweises spielt im Mathematikunterricht jedoch meist eine eher untergeordnete Rolle und soll deshalb auch in der geplanten Unterrichtsstunde zum Beweis vom Satz des Thales vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil ähnelt stark dem &amp;quot;Explorieren oder Operativen Durcharbeiten der Problemsituation&amp;quot;. Nachdem der Beweisprozess an sich abgeschlossen ist, handelt es sich bei dieser Phase um eine Art Rückschau, die der Überprüfung des Beweises dienen soll: &amp;quot;Sind die aufgestellten Voraussetzungen wirklich nötig? Welche Auswirkung hat das Weglassen einer Bedingung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die einzelnen Teilnehmergruppen ihre Vorschläge zur unterrichtlichen Umsetzung der verschiedenen Bestandteile des Beweisprozesses zum Satz des Thales vorgestellt haben, wird im Plenum über die präsentierten Ergebnisse (Idee, Nutzen, Umsetzung, usw.) diskutiert. Die wesentlichen Diskussionspunkte sollen hier angeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Aktivierung von Vorwissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik erntete die Formulierung der Frage im Aufgabenteil 3c), die für SuS vermutlich verwirrend und umständlich erscheint. Ausgehend von dem explizit dargestellten Dreieck sollten die SuS nämlich Aussagen über allgemeine Dreiecke treffen. Daneben erschien die konkrete Benennung der Winkelgröße des in der Skizze bereits eingezeichneten rechten Winkels wenig sinnvoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass das skizzierte Dreieck zu Aufgabe 3 nicht nur ein gleichschenkliges, sondern zusätzlich auch ein rechtwinkliges Dreieck, und damit ein extremer Spezialfall des Dreiecks sei. Sinnvoller sei die &amp;quot;Aufteilung&amp;quot; der Aufgabenstellung bzw. die Verwendung eines gleichschenkligen, aber nicht rechtwinkligen Dreiecks, da die Aufgabe ohnehin eher auf die Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken abziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskutiert wurden vor allem mögliche Schwierigkeiten, die sich bei den präsentierten Konstruktionsaufgaben für die SuS ergeben könnten: Zum einen wurden Zweifel daran geäußert, inwiefern SuS in der Lage seien, Dreiecke zu einer gegebenen Seitenlänge und den angrenzenden Winkelgrößen zu konstruieren. Darüber hinaus gehen SuS bei Konstruktionsaufgaben zunächst davon aus, nur mit Zirkel und Lineal arbeiten zu dürfen. Eine mögliche Idee wäre deshalb - neben der Bereitstellung von Geodreiecken als Werkzeug - die Voranfertigung von Papierschnipseln mit rechten Winkeln als zusätzliches Werkzeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde eine weitere Methode vorgeschlagen, die sich für diese Beweisphase eignen würde: Mit einer dynamischen Mathematiksoftware (z.B. GeoGebra) könnten SuS bei gegebenen Voraussetzungen vom Satz des Thales (Halbkreis mit eingezeichnetem Durchmesser, der der Grundseite eines Dreieckes entspricht) die dritte, obere Ecke des Dreiecks auf der Kreislinie verschieben und so erfahren, dass der rechte Winkel am Halbkreis auch bei Verschiebung unverändert bleibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell erschienen die Ideen der Gruppe dennoch sinnvoll. Gelobt wurden vor allem die verschiedenen Möglichkeiten und Richtungen, den Satz des Thales erfahrbar zu machen (Satz und Kehrsatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Exploration des Phänomensituation (Thalesfiguren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv hervorgehoben wurde vor allem, dass mit den gestellten Aufgaben das Wiedererkennen der Thalesfigur trainiert und die Bildung von Prototypen vermieden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweisfindung und Argumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll erschien die Strukturierung der Argumentation in vier Arbeitsschritte sowie die innere Differenzierung der Aufgaben. SuS, für die das Anforderungsniveau zu hoch ist, können zusätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Bearbeitung erhalten. Ebenfalls hilfreich und ansprechend erscheint die Verwendung von Skizzen und farblichen Markierungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33586</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-07T10:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Diskussion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase dient dazu, die bereits aufgestellte Argumentationskette zu formalisieren, d.h. den Beweis in &amp;quot;die Sprache der Mathematik zu übersetzen&amp;quot;. Die Formalisierung des Beweises spielt im Mathematikunterricht jedoch meist eine eher untergeordnete Rolle und soll deshalb auch in der geplanten Unterrichtsstunde zum Beweis vom Satz des Thales vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil ähnelt stark dem &amp;quot;Explorieren oder Operativen Durcharbeiten der Problemsituation&amp;quot;. Nachdem der Beweisprozess an sich abgeschlossen ist, handelt es sich bei dieser Phase um eine Art Rückschau, die der Überprüfung des Beweises dienen soll: &amp;quot;Sind die aufgestellten Voraussetzungen wirklich nötig? Welche Auswirkung hat das Weglassen einer Bedingung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die einzelnen Teilnehmergruppen ihre Vorschläge zur unterrichtlichen Umsetzung der verschiedenen Bestandteile des Beweisprozesses zum Satz des Thales vorgestellt haben, wird im Plenum über die präsentierten Ergebnisse (Idee, Nutzen, Umsetzung, usw.) diskutiert. Die wesentlichen Diskussionspunkte sollen hier angeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Aktivierung von Vorwissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik erntete die Formulierung der Frage im Aufgabenteil 3c), die für SuS vermutlich verwirrend und umständlich erscheint. Ausgehend von dem explizit dargestellten Dreieck sollten die SuS nämlich Aussagen über allgemeine Dreiecke treffen. Daneben erschien die konkrete Benennung der Winkelgröße des in der Skizze bereits eingezeichneten rechten Winkels wenig sinnvoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass das skizzierte Dreieck zu Aufgabe 3 nicht nur ein gleichschenkliges, sondern zusätzlich auch ein rechtwinkliges Dreieck, und damit ein extremer Spezialfall des Dreiecks sei. Sinnvoller sei die &amp;quot;Aufteilung&amp;quot; der Aufgabenstellung bzw. die Verwendung eines gleichschenkligen, aber nicht rechtwinkligen Dreiecks, da die Aufgabe ohnehin eher auf die Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken abziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskutiert wurden vor allem mögliche Schwierigkeiten, die sich bei den präsentierten Konstruktionsaufgaben für die SuS ergeben könnten: Zum einen wurden Zweifel daran geäußert, inwiefern SuS in der Lage seien, Dreiecke zu einer gegebenen Seitenlänge und den angrenzenden Winkelgrößen zu konstruieren. Darüber hinaus gehen SuS bei Konstruktionsaufgaben zunächst davon aus, nur mit Zirkel und Lineal arbeiten zu dürfen. Eine mögliche Idee wäre deshalb - neben der Bereitstellung von Geodreiecken als Werkzeug - die Voranfertigung von Papierschnipseln mit rechten Winkeln als zusätzliches Werkzeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde eine weitere Methode vorgeschlagen, die sich für diese Beweisphase eignen würde: Mit einer dynamischen Mathematiksoftware (z.B. GeoGebra) könnten SuS bei gegebenen Voraussetzungen vom Satz des Thales (Halbkreis mit eingezeichnetem Durchmesser, der der Grundseite eines Dreieckes entspricht) die dritte, obere Ecke des Dreiecks auf der Kreislinie verschieben und so erfahren, dass der rechte Winkel am Halbkreis auch bei Verschiebung unverändert bleibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell erschienen die Ideen der Gruppe dennoch sinnvoll. Gelobt wurden vor allem die verschiedenen Möglichkeiten und Richtungen, den Satz des Thales erfahrbar zu machen (Satz und Kehrsatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Exploration des Phänomensituation (Thalesfiguren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv hervorgehoben wurde vor allem, dass mit den gestellten Aufgaben das Wiedererkennen der Thalesfigur trainiert und die Bildung von Prototypen vermieden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweisfindung und Argumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll erschien die Strukturierung der Argumentation in vier Arbeitsschritte sowie die innere Differenzierung der Aufgaben. SuS, für die das Anforderungsniveau zu hoch ist, können zusätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Bearbeitung erhalten. Ebenfalls hilfreich und ansprechend erscheint die Verwendung von Skizzen und farblichen Markierungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33585</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33585"/>
		<updated>2019-07-07T10:00:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase dient dazu, die bereits aufgestellte Argumentationskette zu formalisieren, d.h. den Beweis in &amp;quot;die Sprache der Mathematik zu übersetzen&amp;quot;. Die Formalisierung des Beweises spielt im Mathematikunterricht jedoch meist eine eher untergeordnete Rolle und soll deshalb auch in der geplanten Unterrichtsstunde zum Beweis vom Satz des Thales vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil ähnelt stark dem &amp;quot;Explorieren oder Operativen Durcharbeiten der Problemsituation&amp;quot;. Nachdem der Beweisprozess an sich abgeschlossen ist, handelt es sich bei dieser Phase um eine Art Rückschau, die der Überprüfung des Beweises dienen soll: &amp;quot;Sind die aufgestellten Voraussetzungen wirklich nötig? Welche Auswirkung hat das Weglassen einer Bedingung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33584</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-07T09:55:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Formalisierung der Beweisargumentation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase dient dazu, die bereits aufgestellte Argumentationskette zu formalisieren, d.h. den Beweis in &amp;quot;die Sprache der Mathematik zu übersetzen&amp;quot;. Die Formalisierung des Beweises spielt im Mathematikunterricht jedoch meist eine eher untergeordnete Rolle und soll deshalb auch in der geplanten Unterrichtsstunde zum Beweis vom Satz des Thales vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33583</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33583"/>
		<updated>2019-07-06T15:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SuS erarbeitet haben, welche Bedingungen/Voraussetzungen der Problemstellung relevant für die zu beweisende Aussage sind, müssen sie Argumente für deren Gültigkeit sammeln. Diese müssen noch nicht formalisiert festgehalten werden, sondern können auch inhaltlich-anschaulicher Art sein. Wesentlich ist in dieser Phase auch die Verknüpfung der Argumente zu einer kohärenten und logischen Argumentationskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33582</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-06T15:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Bedingungen der Problemstellung variiert und die Auswirkungen dieser Änderungen untersucht werden, sollen SuS die Hypothese bzw. Vermutung des vorangegangenen Schrittes überprüfen: &amp;quot;Gilt die Vermutung auch bei veränderten Bedingungen? Welche Bedingungen oder Voraussetzungen sind wirklich erforderlich?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erhalten sie Einsichten über Spezialfälle, Einschränkungen oder Möglichkeiten der Verallgemeinerung der Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33581</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-06T15:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bestandteil zielt zunächst auf die Exploration und eine intensive Auseinandersetzung mit der Problemstellung ab, um die SuS für diese zu sensibilisieren. Dabei können von den SuS Gesetzmäßigkeiten identifiziert oder bereits Bedingungen erkannt werden, die Voraussetzung für diese Gesetzmäßigkeit sind. Entsprechende Hypothesen werden aufgestellt. Diese Phase ist eher von einer empirischer Arbeitsweise geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33580</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33580"/>
		<updated>2019-07-06T15:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei diesem Bestandteil des Beweisprozesses nur um die Vorarbeit für die eigentliche Beweisarbeit handelt, sollte die Phase der Aktivierung von Vorwissen entsprechend nicht zu viel Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Mögliche Methoden wären beispielsweise die Durchführung eines Quizzes im Plenum, oder das Bearbeiten eines Arbeitsblattes in Einzelarbeit. Inhaltlich sollen die gestellten Aufgaben logischerweise auf das benötigte Vorwissen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33579</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-06T15:09:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und deswegen zu Beginn der geplanten Unterrichtsstunde aktiviert werden muss, damit dieses zum Beweisen des Satzes benutzt werden kann. Die nötigen Fakten wurden bereits in der vorherigen Sitzung an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt.&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde diskutiert, wie man dieses Vorwissen aktivieren könne, im Hinblick auf den möglichen Zeitaufwand zu Beginn einer Unterrichtsstunde. Genannt wurden Besprechung von Hausaufgaben, Kurzteste oder -abfragen sowie ein Quizz zu beginn. Für letzteres sollten Fragen entworfen werden, die im Idealfall aus Zeitgründen kompakt, aber dennoch alles abdecken sollten. Beispiele waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was ist ein Kreis?&lt;br /&gt;
* Was ist ein (gleichschenkliges) Dreieck?&lt;br /&gt;
* Wieviele rechte Winkel kann ein Dreieck haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurden auf den Einwand hin, dass eventuell Schwierigkeiten dabei auftreten könnten, den Bezug dieses Wissen zum Beweis zu sehen, noch bildliche Beispiele genannt, die in Richtung der obigen Skizze des Beweises gingen. Hierbei könnte man fragen: &amp;quot;Wie lang ist |AB|?&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
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		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_12&amp;diff=33578</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 12</title>
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		<updated>2019-07-06T15:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Vorüberlegungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Satz des Thales und formaler Beweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Beweis ==&lt;br /&gt;
Es ist &amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &#039;&#039;r&#039;&#039; den Radius des Kreises bezeichnet. Demnach sind &#039;&#039;ΔAMC&#039;&#039; und &#039;&#039;ΔMBC&#039;&#039; gleichschenklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke: &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im Dreieck &#039;&#039;ΔABC&#039;&#039; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorüberlegungen =&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an die vorherige Sitzung zum Thema &amp;quot;Beweisen und Argumentieren&amp;quot; werden die idealtypischen Bestandteile von Beweisprozessen in der Schule wiederholt. Da das Ziel der Sitzung ist, in gemeinsamer Arbeit eine mögliche Unterrichtsskizze zum Thema &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; zu entwerfen, werden die Bestandteile hier auf das Beispiel &amp;quot;Beweis vom Satz des Thales&amp;quot; bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung und/oder Aktivierung von Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellte sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und aktiviert werden muss. Dies wurde an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde diskutiert, wie man dieses Vorwissen aktivieren könne, im Hinblick auf den möglichen Zeitaufwand zu Beginn einer Unterrichtsstunde. Genannt wurden Besprechung von Hausaufgaben, Kurzteste oder -abfragen sowie ein Quizz zu beginn. Für letzteres sollten Fragen entworfen werden, die im Idealfall aus Zeitgründen kompakt, aber dennoch alles abdecken sollten. Beispiele waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was ist ein Kreis?&lt;br /&gt;
* Was ist ein (gleichschenkliges) Dreieck?&lt;br /&gt;
* Wieviele rechte Winkel kann ein Dreieck haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurden auf den Einwand hin, dass eventuell Schwierigkeiten dabei auftreten könnten, den Bezug dieses Wissen zum Beweis zu sehen, noch bildliche Beispiele genannt, die in Richtung der obigen Skizze des Beweises gingen. Hierbei könnte man fragen: &amp;quot;Wie lang ist |AB|?&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finden und Formulieren der Vermutung (zum Satz des Thales) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explorieren oder Operatives Durcharbeiten der Problemsituation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und inhaltlich-anschauliche Argumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalisierung der Beweisargumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückschau, operatives Durcharbeiten des Beweises ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kollaborative Unterrichtsskizze zur Beweisaufgabe: „Satz des Thales“ =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung von Vorwissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Vorwissen.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Aktivieren von Vorwissen für den Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdecken und Formulieren vom Satz des Thales ==&lt;br /&gt;
Die Klasse wird in drei Gruppen geteilt. Gruppe 2 beschäftigt sich mit der Aussage vom Satz des Thales, wohingegen Gruppe 1 und 3 die Umkehrung erforschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchülerInnen der ersten Gruppe erhalten neben dem Aufgabenblatt Overheadprojektor-Folien mit der schon vorgezeichneten Seite c des Dreiecks ABC, s.d. möglichst zügig gearbeitet werden kann. Die SuS sollen sich in der Gruppe austauschen und organisieren, wer welche Winkelgröße \beta in seinem/ihren Dreieck realisiert. Damit es nicht zu viel Folien sind, soll jeder Schüler/ jede Schülern der Gruppe mindestens zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlichen Winkelgrößen für \beta mit Hilfe des Geodreiecks konstruieren. Danach sollen die Folien aufeinander gelegt werden, d.h. die SuS müssen zusammenarbeiten und überlegen, welche Bedingung (Seite c auf Seite c oder Rechte Winkel auf rechte Winkel) sie invariant halten möchten. Durch das Sammeln mehrerer unterschiedlicher, rechtwinkliger Dreieck mit gleicher Hypotenuse sollte die Vermutung der Umkehrung des Satz des Thales wecken, nämlich das der Eckpunkt C auf einer Kreislinie liegen muss (Seite c wird auf Seite c gelegt) oder das die Seiten c Durchmesser eines Kreises sind (Rechte Winkel werden aufeinander gelegt). Am Schluss soll ihre Vermutung auch kurz schriftlich festgehalten werden, damit im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenz bei Behandlung der Umkehrung darauf verwiesen und die Vermutung mit dem Umkehrung des Satz des Thales verglichen werden kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis SatzEntdecken.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Entdecken und Erarbeiten der Aussage vom Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exploration der Phänomensituation (Thalesfiguren) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Exploration.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Exploration von Thalesfiguren“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweisfindung und Argumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsergebnis Beweisfindung.pdf|thumb|Ergebnis (Arbeitsblatt) zum Arbeitsauftrag: „Beweisfindung und Argumentieren zum Satz des Thales“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Diskussion =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_09&amp;diff=33549</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 09</title>
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		<updated>2019-07-04T14:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse der Nachbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie Prediger &amp;amp; Hein (2017). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/17-EuJAL-Argumentation-Prediger-Hein-Webversion.pdf Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre]. In &#039;&#039;European Journal of Applied Linguistics&#039;&#039; 5(2). Beantworten Sie für sich die folgenden Fragen/Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fragen zu den Abschnitten 1 und 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Welche Schwierigkeiten oder Anforderungen bestehen beim &#039;&#039;Beweisen und Argumentieren&#039;&#039; für Schülerinnen und Schüler?&lt;br /&gt;
# Was halten Sie für die größte Anforderungen? Was war für Sie die überraschendste Schwierigkeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fragen zu den Abschnitten 3, 4 und 5===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Welcher Ausschnitt aus den empirischen Daten (Aussage in einem SuS-Dialog, Auszug aus einem SuS-Text, …) war für Sie überraschend oder besonders interessant?&lt;br /&gt;
# Wählen Sie einen beliebigen Beweis aus der Geometrie aus und bereiten Sie ihn in der im Artikel vorgestellten Strukur (Figure 8) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://docs.google.com/presentation/d/1O7KJG8vkl96hMeeLDUVe0kClboEOehkA5t2HKPuRwIc/edit?usp=sharing Begleitfolien zur Sitzung vom 28.06.2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse des Vorbereitungsauftrages wurden besprochen und das im zu lesenden Paper erörterte &amp;quot;scaffolding&amp;quot; erörtert. Anschließend wurde dieses am konkreten Beispiel des Beweises des Satz des Thales aufzubereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besprechung des Vorbereitungsauftrages ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung der Sitzung war das Paper „Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre“ (Prediger &amp;amp; Hein, 2017) zu lesen. Zu Beginn der Sitzung wurde dieser besprochen und die einzelnen Kapitel bzw. Textblöcke analysiert.&lt;br /&gt;
Ziel des Papers war es, sich mit Schwierigkeiten von SuS auseinanderzusetzen, die bei(m Aufbau von) Argumentationen bzw. Beweisen in der Mathematik auftreten können und wie diese behoben werden könnten. Diese wurden an der Tafel festgehalten:&lt;br /&gt;
[[Datei:Toulmin&#039;s argumentation structure german.png|thumb|Argumentstruktur nach Toulmin]]&lt;br /&gt;
==== Probleme bei Beweisaufgaben im Unterricht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterscheidung von Prämissen, Argument, Argument in Anwendung, Schlussfolgerung&lt;br /&gt;
* Einsichtigkeit der (Allgemein)Gültigkeit von Aussagen, sowie die Möglichkeiten der Anwendung zu begreifen und diese „parat zu haben“&lt;br /&gt;
* Konkrete Beispiele (Experimentelles Beweisen) als nicht-ausreichend akzeptieren&lt;br /&gt;
* Fehlendes Beweisbedürfnis&lt;br /&gt;
* Wenn-dann („if-then“) einsehen („Understanding their structure is crucial for avoiding circularity”)&lt;br /&gt;
* Prämissen zur Anwendung explizit prüfen (Im Alltag würden diese nur formuliert, falls die entsprechende Prämisse zutrifft)&lt;br /&gt;
* Mangelnde „sprachliche Bausteine“, um logische Strukturen/Abfolgen auszudrücken&lt;br /&gt;
* Inhaltlose Verwendung von „Worthülsen“, wie „Ohne Beschränkung der Allgemeinheit“, „Es sei…“, „Es gilt/ Es gelte“, da diese u.U. nicht begriffen wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der Sitzung mehrere Forschungskonzepte genannt wurden, konzentrierte sich die Sitzung auf den Ansatz der Studie, welche im obigen Paper durchgeführt wurde. Dieser basierte auf „structural scaffolding“. &lt;br /&gt;
Dies hat den Ansatz kognitive Ansprüche zu entlasten und anschließend Vorgaben und Hilfen bezüglich der Struktur/Strukturfindung abzubauen, um den SuS den Aufbau, Inhalt und Struktur sowie Sprache eines (mathematischen) Beweises näherzubringen. Als Beispiel wurden Lückentexte genannt, bei denen zuerst nur noch wichtige Argumente einzusetzen sind, allerdings im weiteren Verlauf die Lücken stetig vergrößert werden.&lt;br /&gt;
Zur Abfolge der Argumentation in Abb.1 wurde diskutiert, ob diese bei komplexeren Beweisen durch ihre zwangsläufig rekursive Struktur (Für die eigentliche Aussage müssen ggf. innerhalb des Beweises zunächst andere Aussagen gezeigt werden) nicht zu uneinsichtig für SuS sein dürften. Das Ergebnis war, dass man sich stets überlegen müsse, welche Beweise sich überhaupt für die Methode eignen und an welcher Stelle der Schullaufbahn das scaffolding idealerweise eingesetzt werden sollte. Letztlich sei es eher ein Werkzeug für Beweise mit wenigen Schritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Diskussion der Durchführung/Ergebnisse der Studie ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp argumentation angleTheorem german.png|thumb|Argumentation des Beispiels des Winkeltheorems]]&lt;br /&gt;
Die Grundidee des scaffolding wurde positiv wahrgenommen, ebenfalls das konkrete Beispiel, welches in der Studie verwendet wurde („vertically opposite angle theorem“), allerdings wurde hinterfragt, ob in der Realität die Anwendung tatsächlich gewinnbringend sein dürfte, da zumal auch von den Autoren aufgeführt wurde, dass die alleinige Behandlung dieses Beweises keine weitläufigen Aussagen zulasse (chapter 5 : „This study has methodological limitations that will still have to be overcome in later design experiment&lt;br /&gt;
cycles or future research. […] The teaching-learning&lt;br /&gt;
arrangement focused only on angle theorems; future research should extend to other topics”).&lt;br /&gt;
Ebenfalls wurde angemerkt, dass hier eventuell das Augenmerk zu stark auf der Struktur liege, sodass der eigentliche Beweis in den Hintergrund gerate. Allerdings sei aber auch das Lernziel die Fähigkeit Differenzierbarkeit von Prämisse, Argument usw., sowie die sprachliche Struktur und Beweisstruktur zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde bemerkt, dass die Verwechslung der SuS im Text zum Teil ihren Ursprung daran haben könnte, da innerhalb des Unterrichtes bei Abfragen bzw. Rückfragen an die SuS die Lehrkräfte häufig mit knappen Antworten zufrieden seien, sodass eine strukturierte Begründung seitens der SuS selten vorkomme (Bsp.: L: „Woran liegt das?“  S: „Pythagoras.“ L: „Richtig.“)&lt;br /&gt;
Auch wurde der Unterschied zwischen mündlicher und schriftlicher Beweisstruktur wahrgenommen, wobei dieser ggf. bei mündlicher Abfrage an der Unsicherheit, wie die Antworten aussehen sollen liegen könne, sowie der Tatsache, dass bei der schriftlichen Verfassung erst nach der mündlichen erfolgte, sodass eine Reflexion seitens der Sus erfolgen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inputphase ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Phase wurde an die vorherige Stunde angeknüpft, indem zunächst der Text zentral zusammengefasst und ggf. ergänzt wurde. Es wurden verschiedene Motivationen von Beweisen erörtert, wie Einsichtigkeit der Allgemeingültigkeit der Aussage oder diese zu veranschaulichen.&lt;br /&gt;
[[Datei:BsP Sehne Winkel.PNG|thumb|Beispiel einer unanschaulichen Aussage: Die Winkel α und β sind für einen beliebigen Punkt P und einer beliebigen Sehne g auf dem Kreis identisch. Diese Aussage wird eher anhand eines Beweises anstatt der bildlichen Veranschaulichung einsichtig.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde Beweisen an sich differenziert betrachtet unter der Beweisfindung (Problem lösen) und der Beweisdarstellung (Bsp.: scaffolding), die beschreibend oder symbolisch erfolgen kann. Hierbei erfolgt die Beweisfindung eher als kreativer Prozess, der sprunghaft sein kann und auch Rückschläge in sich birgen kann, während die Darstellung lediglich die Präsentation des Ergebnisses ist, welche an das jeweilige Publikum angepasst wird und formalen Kriterien genügt.&lt;br /&gt;
Anschließend wurde der Idealtypischer Beweis-Prozess (nach Boero) vorgestellt, sowie wie dies bei SuS angewendet werden kann und welche Probleme auftreten können [ für Details: s. Sitzungsmaterialien]. Hier wurde betont, dass es wichtig sei, bei SuS ein Beweisbedürfnis zu wecken und diese zu motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsphase ===&lt;br /&gt;
Abschließend zur Sitzung wurde das Gelernte genutzt, um den Beweis für den Satz des Thales für SuS aufzubereiten. Die erste Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“ wurde zunächst formal bewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formaler Beweis ====&lt;br /&gt;
Es ist&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei r den Radius des Kreises bezeichnet.&lt;br /&gt;
Also sind ΔAMC und ΔMBC gleichschenklig.&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im &amp;lt;math&amp;gt; \Delta &amp;lt;/math&amp;gt; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;   \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufbereitung des Beweises ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellte sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und aktiviert werden muss. Dies wurde an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde diskutiert, wie man dieses Vorwissen aktivieren könne, im Hinblick auf den möglichen Zeitaufwand zu Beginn einer Unterrichtsstunde. Genannt wurden Besprechung von Hausaufgaben, Kurzteste oder -abfragen sowie ein Quizz zu beginn. Für letzteres sollten Fragen entworfen werden, die im Idealfall aus Zeitgründen kompakt, aber dennoch alles abdecken sollten. Beispiele waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was ist ein Kreis?&lt;br /&gt;
* Was ist ein (gleichschenkliges) Dreieck?&lt;br /&gt;
* Wieviele rechte Winkel kann ein Dreieck haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurden auf den Einwand hin, dass eventuell Schwierigkeiten dabei auftreten könnten, den Bezug dieses Wissen zum Beweis zu sehen, noch bildliche Beispiele genannt, die in Richtung der obigen Skizze des Beweises gingen. Hierbei könnte man fragen: &amp;quot;Wie lang ist |AB|?&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwerfen Sie eine Prüfungsfrage bzw. ein kurzes Prüfungsgespräch zu den Sitzungen zum &#039;&#039;Beweisen &amp;amp; Argumentieren&#039;&#039; (I+II). Ihre Frage sollte dabei nicht nur bloße Wissensabfrage sein, sondern auch Anwendungen, Begründungen oder Diskussionen erfordern. (Sollte Ihnen doch nur Aufgaben zur bloßen Wissensabfrage einfallen, entwerfen Sie drei Prüfungsfragen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Formulieren Sie Ihre Prüfungsfrage bzw. den Anlass für das Prüfungsgespräch in der &#039;&#039;Aufgabenstellung&#039;&#039;-Spalte.&lt;br /&gt;
# Beschreiben Sie ausführlich, wie mögliche (richtige) Antworten auf Ihre Frage aussehen könnten bzw. welche Aspekte in einem Prüfungsgespräch zu dieser Frage angesprochen werden sollten. Tragen Sie dies entsprechend in die &#039;&#039;Erwartungshorizont&#039;&#039;-Spalte ein.&lt;br /&gt;
# Erläutern Sie kurz, warum Sie diese Aufgabe einen zentralen Aspekt der Sitzung abdeckt und welche Anforderung an Wissen/Kompetenzen die Aufgabe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[GeometrieUndUnterrichtSS2019|übergreifenden Literaturhinweise]] sind insbesondere relevant:&lt;br /&gt;
* Blum &amp;amp; Kirsch (1991). [https://link.springer.com/article/10.1007/BF00555722 Preformal Proving: Examples and reflections]. In &#039;&#039;Educational Studies in Mathematics&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Meyer &amp;amp; Prediger (2009). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/09-Meyer_Prediger_PM-H30-Argumentieren-Webversion.pdf Warum? Argumentieren, Begründen, Beweisen] (Preprint). In &#039;&#039;Praxis der Mathematik in der Schule&#039;&#039; 51(30).&lt;br /&gt;
*  Prediger &amp;amp; Hein (2017). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/17-EuJAL-Argumentation-Prediger-Hein-Webversion.pdf Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre]. In &#039;&#039;European Journal of Applied Linguistics&#039;&#039; 5(2).&lt;br /&gt;
* Kapitel 2 „Beweisen und Argumentieren“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]&lt;br /&gt;
:* Abschnitte: „Was ist ein Beweis?“, „Funktionendes Beweisens“, „Beweis und Beweisfindung“&lt;br /&gt;
:* Abschnitte: „Kompetenzen vonSchülerinnen und Schülern“, „Inhaltlich-anschauliche Beweise“&lt;br /&gt;
* Präsentationsfolien zu [http://dms.uni-landau.de/roth/lehre/skripte/did_geometrie/did_geometrie_4_argumentieren_beweisen.pdf Kapitel 4 „Beweisen und Argumentieren“] der Vorlesung „Didaktik der Mathematik in der Sek. I / Didaktik der Geometrie“. In [http://www.juergen-roth.de/lehre.html#skripte Vorlesungsskripte von Jürgen Roth], Universität Koblenz-Landau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnisse der Nachbereitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Nachbereitung in die folgende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Aufgabenstellung !! Erwartungshorizont !! Diskussion&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Erklären und erläutern Sie den Begriff des Scaffoldings.&lt;br /&gt;
* Warum ist das Prinzip des Scaffoldings für den Mathematikunterricht relevant?&lt;br /&gt;
* Sie sollen eine Unterrichtseinheit zum Thema Strahlensätze vorbereiten. Wie gehen Sie in Ihrer Unterrichtsplanung vor?&lt;br /&gt;
* Überlegen Sie sich Beispiele für Scaffolding-Maßnahmen im Kontext der Strahlensätze.&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Scaffolding meint das Bereitstellen sprachlicher &amp;quot;Gerüste&amp;quot;, welche die SuS nutzen können, um fachspezifische Aussagen präzise und treffend formulieren zu können. Im Idealfall sind die SuS dazu in der Lage, die Fähigkeiten, welche sie mithilfe des sprachlichen Gerüsts erlernen, später eigenständig und ohne Hilfestellung anzuwenden.&lt;br /&gt;
*Das Prinzip des Scaffoldings lässt sich insbesondere auch auf den Mathematikunterricht anwenden. SuS haben häufig Probleme damit, mathematische Formulierungen zu übernehmen und entsprechende Begrifflichkeiten einzusetzen. Insbesondere im Kontext von Beweisen und Argumentationsstrukturen fällt es vielen SuS schwer, präzise zu formulieren, die richtige Beweisstruktur zu finden und entsprechende Begriffe zu verwenden. Gibt man ihnen beispielsweise das Gerüst eines mathematischen Beweises an die Hand, so können die SuS sich an diesem entlanghangeln und die tieferliegenden Strukturen des Beweises besser verstehen. Ziel des Verfahrens ist es natürlich, dass die SuS das Prinzip so sehr verinnerlichen, dass sie das Gerüst später nicht mehr benötigen, um einen Beweis führen zu können.&lt;br /&gt;
*Zunächst einmal würde ich mir überlegen, welche mathematischen Begriffe die SuS für die Erarbeitung des Themas und das Verstehen des Beweises benötigen und welche Schwierigkeiten bestehen. Die SuS benötigen beispielsweise das Verständnis der Begriffe &amp;quot;Strecke&amp;quot;, &amp;quot;Gerade&amp;quot;, &amp;quot;Punkt&amp;quot; und &amp;quot;Schnittpunkt zweier Geraden&amp;quot;. Auch das Konzept vom Betrag, also der Länge einer Strecke sollte bekannt sein und ebenso die Tatsache, dass man mit der Länge von Strecken rechnen kann. Zentral ist außerdem der Begriff der Parallelität zweier Geraden. Für Schwierigkeiten könnte außerdem die Vorgehensweise der Strahlensätze sorgen, Strecken bzw. ihre Länge in Verhältnis zueinander zu setzen. Im Idealfall kann an diesem Punkt auf intuitives Verständnis der SuS zurückgegriffen werden. Im nächsten Schritt müsste die Lehrperson die festgestellten Anforderungen mit dem Kenntnis- und Fähigkeitsstand der SuS abgleichen und eventuelle Probleme ausfindig machen. Diese lassen sich dann mithilfe von Scaffolding-Maßnahmen verdeutlichen oder unterstützen.&lt;br /&gt;
*Beispiel 1: Unterschiedliche Formulierungen der Aufgabenstellung ermöglichen es SuS mit unterschiedlichem sprachlichem Kenntnisstand, eine Aufgabe besser zu verstehen. Geht es um die Formulierung eines Beweises, so gestaltet sich dies etwas schwieriger, da gewisse sprachliche und formale Anforderungen existieren, die man nicht außer Acht lassen darf. Dennoch lassen sich möglicherweise alternative Formulierungen und grafische Unterstützungen für die Strahlensätze finden.&lt;br /&gt;
* Beispiel 2: Ein Glossar über wichtige Redewendungen und Konjunktionen, welche in mathematischen Beweisen verwendet werden, könnte den SuS helfen, diese selbst einzusetzen. Ist den SuS bewusst, welche Bedeutung beispielsweise Formulierungen wie &amp;quot;wenn..., dann...&amp;quot; oder &amp;quot;folglich&amp;quot; oder &amp;quot;unter der Voraussetzung, dass...&amp;quot; haben, so verwenden sie diese möglicherweise selbst und sind sich der Tragweite bewusst. &lt;br /&gt;
* Beispiel 3: In der Auseinandersetzung mit dem Beweis der Strahlensätze stufenweise vorgehen: Zunächst eigene Auseinandersetzung mit Aussage und Tragweite in Einzelarbeit, dann Austausch in Gruppen, ggf. Visualisierung und Beantwortung von Fragen im Schüler-Lehrer-Gespräch oder im Klassengespräch, dann Ergebnisse verschriftlichen und der Klasse präsentieren (--&amp;gt; Feedback), ggf. Diskutieren unterschiedlicher Lösungswege / Vorgehensweisen der SuS.&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Bei der Beantwortung dieser Fragen beschäftigen sich die Studierenden mit dem Begriff des Scaffoldings, welcher fächerübergreifend von zentraler Bedeutung ist. Darüber hinaus werden die grundlegenden Vorgehensweisen der Unterrichtsplanung wiederholt und die Studierenden dazu aufgefordert, das Prinzip des Scaffoldings explizit in die Überlegungen mit einzubeziehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Betrachten Sie die folgenden beiden Beweismöglichkeiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Benennen Sie die beiden Beweisdarstellungen und diskutieren Sie die jeweiligen Vor-und Nachteile. &lt;br /&gt;
[[Datei:Beweisdarstellung 1.PNG|thumb|Beweisdarstellung 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beweisdarstellung 2.PNG|thumb|Beweisdarstellung 2]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Beweisdarstellung 1 wurde beschreibend gelöst. Vorteile sind ein einfacher Zugang und die daraus resultierende Verständlichkeit für SuS. Jedoch erfordert eine solche beschreibende Beweisdarstellung die Fähigkeit, sich geschickt auszudrücken und riskiert eine unübersichtliche Darstellung.&lt;br /&gt;
* Beweisdarstellung 2 wurde symbolisch gelöst. Im Gegensatz zur beschreibenden Beweisdarstellung ist dieser Zugang (falls ordentlich notiert) übersichtlicher und dadurch eingängiger. Jedoch kann eine symbolische Darstellung für SuS unverständlich wirken und der Umgang mit verschiedenen Operatoren und Zeichen muss zuvor erlernt werden.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Durch diese Aufgabe werden verschiedene Beweisdarstellungen wiederholt und an einem konkreten Beispiel aufgezeigt. Vor-und Nachteile werden diskutiert, um die Beweisdarstellungen gegenüberzustellen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Lukas Ziegler Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Eine SchülerIn formuliert folgenden Beweis zum Satz über die Winkelhalbierenden im Dreieck: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich konstruiere die Winkelhalbierende w_α von α. Jeder Punkt auf w_α ist gleich weit von b und c entfernt. Das Heißt, ich kann einen Kreis mit Mittelpunkt auf w_α konstruieren, der b und c jeweils in einem Punkt schneidet. Wenn ich den Mittelpunkt des Kreises auf w_α verschiebe, dann berührt der Kreis irgendwann die Seite a. Also hat jedes Dreieck einen Innenkreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beurteilen Sie den vorliegenden Beweis. Wie könnte eine Rückmeldung an die SchülerIn aussehen?&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Der Beweis ist (mit eventuell vorliegender Skizze) nachvollziehbar und zeigt die Existenz des Innenkreises. Es zeigt sich ein dynamischer, explorativer Zugang zur Beweisfindung (verschieben des Kreises auf Winkelhalbierenden).&lt;br /&gt;
* Allerdings ist der Beweis unvollständig, da der Zusammenhang zwischen Innenkreismittelpunkt und allen Winkelhalbierenden nicht herausgearbeitet wurde (Innenkreismittelpunkt als Schnittpunkt der Winkelhalbierenden). &lt;br /&gt;
* Die Formulierung des Beweises in Ich-Form zeigt, dass sich die SchülerIn (noch) nicht an die formalen Kriterien der Beweisführung hält. Es zeigt sich eher wie ihnaltlich-anschaulich eine Teilaussage des Satzes gedanklich gefunden wurde.&lt;br /&gt;
* Der Beweis eignet sich nicht als Konstruktionsbeschreibung für Innenkreise von Dreiecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rückmeldung muss auf die Unvollständigkeit des vorliegenden Beweises hinweisen. Dies kann durch Fragen geschehen, die auf die Nutzung aller gegebenen Voraussetzungen (alle Winkelhalbierenden) abzielen (&amp;quot;Was passiert wenn du deine Überlegungen auf die anderen Winkel/Winkelhalbierenden anwendest?&amp;quot;). Das sich der Beweis nicht als Konstruktionsbeschreibung für die Konstruktion eines Innenkreises eignet, kann auch Anlaß bieten um der SchülerIn die mangelnde Qualität ihres Beweises aufzuzeigen. &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Durch diese Aufgabe werden Problematiken die SchülerInnen mit Beweisen und Argumentieren haben können angesprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Lukas Ziegler Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
In einem Interview mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 wird den Befragten die Aufgabe gestellt, den Winkelsummensatz („Die Winkelsumme der Innenwinkel eines Dreiecks beträgt 180°) zu beweisen. Als Hilfestellung erhalten sie die Skizze eines Dreiecks, in welche bereits die Innenwinkel α, γ und β, eine zur Seite AB parallele Gerade g mit C ∈ g und die Wechselwinkel α* von α und β* von β eingezeichnet sind.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten Sie die Vorgehensweisen von Oliver. Welche Schwierigkeiten beim Argumentieren und Beweisen zeigen sich? Wie könnten Sie als Lehrperson diesem Problem entgegenwirken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olivers Vorgehensweise: &lt;br /&gt;
Oliver geht bereits von der Winkelsumme im Dreieck aus und argumentiert, dass aus α + γ + β = 180° und α* + γ + β* = 180° die zu beweisende Behauptung α* = α und β* = β folgt. Schlussendlich argumentiert er: „Weil, wenn es weniger als 180° wäre, dann würde das Dreieck überhaupt nicht zusammenpassen. Es gibt kein Dreieck, was nicht 180° hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Der gröbste Fehler in Olivers Argumentationsweise ist, dass er mehrmals die zu beweisende Aussage benutzt. Die Unterscheidung zwischen Prämissen und Schlussfolgerungen gelingt ihm offensichtlich nicht. &lt;br /&gt;
Für die Schlussfolgerung, dass aus den Gleichungen α + γ + β = 180° und α* + γ + β* = 180° die Gleichheiten α* = α und β* = β folgen, liefert er kein Argument. Wesentliche Vorkenntnisse und Fertigkeiten beim Umgang mit Gleichung scheinen ihm zu fehlen.&lt;br /&gt;
Aus der „Erfahrung“, dass er kein Dreieck kennt, dessen Innenwinkelsumme nicht 180° beträgt, folgert er, dass dies für alle, d.h. für allgemeine Dreiecke gilt. Er sieht also nicht ein, dass empirische Argumente für mathematische Beweise keine ausreichende Gültigkeit besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem gröbsten Argumentationsfehler von Oliver, dem Verwenden des zu beweisenden Satzes, entgegenzuwirken und die Unterscheidung von Prämisse, Argument und Schlussfolgerung zu fördern, könnte das Argumentationsmodell von Toulmin im Unterricht eingesetzt und den Schülerinnen und Schülern bei Beweisaufgaben als Hilfestellung zur Hand gegeben werden. Wesentliches Merkmal dieses Modells ist die spezifische Unterscheidung von Prämisse, Argument und Schlussfolgerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Mithilfe dieser Aufgabe können die Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern beim mathematischen Argumentieren und Beweisen beispielhaft deutlich gemacht und mögliche Maßnahmen für Lehrpersonen diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Prediger &amp;amp; Hein (2017). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/17-EuJAL-Argumentation-Prediger-Hein-Webversion.pdf Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre]. In &#039;&#039;European Journal of Applied Linguistics&#039;&#039; 5(2).&lt;br /&gt;
* Kapitel 2 „Beweisen und Argumentieren“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]. Insbesondere Abschnitt „Kompetenzen vonSchülerinnen und Schülern“.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_09&amp;diff=33548</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 09</title>
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		<updated>2019-07-04T13:59:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse der Nachbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie Prediger &amp;amp; Hein (2017). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/17-EuJAL-Argumentation-Prediger-Hein-Webversion.pdf Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre]. In &#039;&#039;European Journal of Applied Linguistics&#039;&#039; 5(2). Beantworten Sie für sich die folgenden Fragen/Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fragen zu den Abschnitten 1 und 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Welche Schwierigkeiten oder Anforderungen bestehen beim &#039;&#039;Beweisen und Argumentieren&#039;&#039; für Schülerinnen und Schüler?&lt;br /&gt;
# Was halten Sie für die größte Anforderungen? Was war für Sie die überraschendste Schwierigkeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fragen zu den Abschnitten 3, 4 und 5===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Welcher Ausschnitt aus den empirischen Daten (Aussage in einem SuS-Dialog, Auszug aus einem SuS-Text, …) war für Sie überraschend oder besonders interessant?&lt;br /&gt;
# Wählen Sie einen beliebigen Beweis aus der Geometrie aus und bereiten Sie ihn in der im Artikel vorgestellten Strukur (Figure 8) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://docs.google.com/presentation/d/1O7KJG8vkl96hMeeLDUVe0kClboEOehkA5t2HKPuRwIc/edit?usp=sharing Begleitfolien zur Sitzung vom 28.06.2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse des Vorbereitungsauftrages wurden besprochen und das im zu lesenden Paper erörterte &amp;quot;scaffolding&amp;quot; erörtert. Anschließend wurde dieses am konkreten Beispiel des Beweises des Satz des Thales aufzubereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besprechung des Vorbereitungsauftrages ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung der Sitzung war das Paper „Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre“ (Prediger &amp;amp; Hein, 2017) zu lesen. Zu Beginn der Sitzung wurde dieser besprochen und die einzelnen Kapitel bzw. Textblöcke analysiert.&lt;br /&gt;
Ziel des Papers war es, sich mit Schwierigkeiten von SuS auseinanderzusetzen, die bei(m Aufbau von) Argumentationen bzw. Beweisen in der Mathematik auftreten können und wie diese behoben werden könnten. Diese wurden an der Tafel festgehalten:&lt;br /&gt;
[[Datei:Toulmin&#039;s argumentation structure german.png|thumb|Argumentstruktur nach Toulmin]]&lt;br /&gt;
==== Probleme bei Beweisaufgaben im Unterricht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterscheidung von Prämissen, Argument, Argument in Anwendung, Schlussfolgerung&lt;br /&gt;
* Einsichtigkeit der (Allgemein)Gültigkeit von Aussagen, sowie die Möglichkeiten der Anwendung zu begreifen und diese „parat zu haben“&lt;br /&gt;
* Konkrete Beispiele (Experimentelles Beweisen) als nicht-ausreichend akzeptieren&lt;br /&gt;
* Fehlendes Beweisbedürfnis&lt;br /&gt;
* Wenn-dann („if-then“) einsehen („Understanding their structure is crucial for avoiding circularity”)&lt;br /&gt;
* Prämissen zur Anwendung explizit prüfen (Im Alltag würden diese nur formuliert, falls die entsprechende Prämisse zutrifft)&lt;br /&gt;
* Mangelnde „sprachliche Bausteine“, um logische Strukturen/Abfolgen auszudrücken&lt;br /&gt;
* Inhaltlose Verwendung von „Worthülsen“, wie „Ohne Beschränkung der Allgemeinheit“, „Es sei…“, „Es gilt/ Es gelte“, da diese u.U. nicht begriffen wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der Sitzung mehrere Forschungskonzepte genannt wurden, konzentrierte sich die Sitzung auf den Ansatz der Studie, welche im obigen Paper durchgeführt wurde. Dieser basierte auf „structural scaffolding“. &lt;br /&gt;
Dies hat den Ansatz kognitive Ansprüche zu entlasten und anschließend Vorgaben und Hilfen bezüglich der Struktur/Strukturfindung abzubauen, um den SuS den Aufbau, Inhalt und Struktur sowie Sprache eines (mathematischen) Beweises näherzubringen. Als Beispiel wurden Lückentexte genannt, bei denen zuerst nur noch wichtige Argumente einzusetzen sind, allerdings im weiteren Verlauf die Lücken stetig vergrößert werden.&lt;br /&gt;
Zur Abfolge der Argumentation in Abb.1 wurde diskutiert, ob diese bei komplexeren Beweisen durch ihre zwangsläufig rekursive Struktur (Für die eigentliche Aussage müssen ggf. innerhalb des Beweises zunächst andere Aussagen gezeigt werden) nicht zu uneinsichtig für SuS sein dürften. Das Ergebnis war, dass man sich stets überlegen müsse, welche Beweise sich überhaupt für die Methode eignen und an welcher Stelle der Schullaufbahn das scaffolding idealerweise eingesetzt werden sollte. Letztlich sei es eher ein Werkzeug für Beweise mit wenigen Schritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Diskussion der Durchführung/Ergebnisse der Studie ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp argumentation angleTheorem german.png|thumb|Argumentation des Beispiels des Winkeltheorems]]&lt;br /&gt;
Die Grundidee des scaffolding wurde positiv wahrgenommen, ebenfalls das konkrete Beispiel, welches in der Studie verwendet wurde („vertically opposite angle theorem“), allerdings wurde hinterfragt, ob in der Realität die Anwendung tatsächlich gewinnbringend sein dürfte, da zumal auch von den Autoren aufgeführt wurde, dass die alleinige Behandlung dieses Beweises keine weitläufigen Aussagen zulasse (chapter 5 : „This study has methodological limitations that will still have to be overcome in later design experiment&lt;br /&gt;
cycles or future research. […] The teaching-learning&lt;br /&gt;
arrangement focused only on angle theorems; future research should extend to other topics”).&lt;br /&gt;
Ebenfalls wurde angemerkt, dass hier eventuell das Augenmerk zu stark auf der Struktur liege, sodass der eigentliche Beweis in den Hintergrund gerate. Allerdings sei aber auch das Lernziel die Fähigkeit Differenzierbarkeit von Prämisse, Argument usw., sowie die sprachliche Struktur und Beweisstruktur zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde bemerkt, dass die Verwechslung der SuS im Text zum Teil ihren Ursprung daran haben könnte, da innerhalb des Unterrichtes bei Abfragen bzw. Rückfragen an die SuS die Lehrkräfte häufig mit knappen Antworten zufrieden seien, sodass eine strukturierte Begründung seitens der SuS selten vorkomme (Bsp.: L: „Woran liegt das?“  S: „Pythagoras.“ L: „Richtig.“)&lt;br /&gt;
Auch wurde der Unterschied zwischen mündlicher und schriftlicher Beweisstruktur wahrgenommen, wobei dieser ggf. bei mündlicher Abfrage an der Unsicherheit, wie die Antworten aussehen sollen liegen könne, sowie der Tatsache, dass bei der schriftlichen Verfassung erst nach der mündlichen erfolgte, sodass eine Reflexion seitens der Sus erfolgen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inputphase ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Phase wurde an die vorherige Stunde angeknüpft, indem zunächst der Text zentral zusammengefasst und ggf. ergänzt wurde. Es wurden verschiedene Motivationen von Beweisen erörtert, wie Einsichtigkeit der Allgemeingültigkeit der Aussage oder diese zu veranschaulichen.&lt;br /&gt;
[[Datei:BsP Sehne Winkel.PNG|thumb|Beispiel einer unanschaulichen Aussage: Die Winkel α und β sind für einen beliebigen Punkt P und einer beliebigen Sehne g auf dem Kreis identisch. Diese Aussage wird eher anhand eines Beweises anstatt der bildlichen Veranschaulichung einsichtig.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde Beweisen an sich differenziert betrachtet unter der Beweisfindung (Problem lösen) und der Beweisdarstellung (Bsp.: scaffolding), die beschreibend oder symbolisch erfolgen kann. Hierbei erfolgt die Beweisfindung eher als kreativer Prozess, der sprunghaft sein kann und auch Rückschläge in sich birgen kann, während die Darstellung lediglich die Präsentation des Ergebnisses ist, welche an das jeweilige Publikum angepasst wird und formalen Kriterien genügt.&lt;br /&gt;
Anschließend wurde der Idealtypischer Beweis-Prozess (nach Boero) vorgestellt, sowie wie dies bei SuS angewendet werden kann und welche Probleme auftreten können [ für Details: s. Sitzungsmaterialien]. Hier wurde betont, dass es wichtig sei, bei SuS ein Beweisbedürfnis zu wecken und diese zu motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsphase ===&lt;br /&gt;
Abschließend zur Sitzung wurde das Gelernte genutzt, um den Beweis für den Satz des Thales für SuS aufzubereiten. Die erste Formulierung: „Alle Winkel an einem Halbkreis sind rechte Winkel“ wurde zunächst formal bewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thales_geo.PNG|thumb|Skizze zur Veranschalichung des Beweises (Thales)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formaler Beweis ====&lt;br /&gt;
Es ist&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;|MA| = |MC| = |MB| = r&amp;lt;/math&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei r den Radius des Kreises bezeichnet.&lt;br /&gt;
Also sind ΔAMC und ΔMBC gleichschenklig.&lt;br /&gt;
Insbesonders gilt aufgrund des Basiswinkelsatzes für gleichschenklige Dreiecke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; \alpha = \gamma_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \beta = \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Satzes der Winkelsumme im &amp;lt;math&amp;gt; \Delta &amp;lt;/math&amp;gt; gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;  \alpha + \beta + (\gamma_1 + \gamma_2) = 180^\circ &amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und mit &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;   \alpha = \gamma_1 , \beta =  \gamma_2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ergibt sich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;2( \gamma_1 + \gamma_2 ) = 180^\circ -&amp;gt; \gamma = \gamma_1 + \gamma_2 = 90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufbereitung des Beweises ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellte sich die Frage, welches Vorwissen bei den SuS vorhanden sein und aktiviert werden muss. Dies wurde an der Tafel zusammengetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle Punkte auf einer Kreislinie haben den gleichen Abstand zum Kreismittelpunkt&lt;br /&gt;
* Basiswinkelsatz für gleichschenklige Dreiecke&lt;br /&gt;
* Satz über Winkelsumme im Dreieck, Rechnen mit Winkeln (Addierbarkeit, Ergänzung von Winkeln)&lt;br /&gt;
* Lösungsverfahren von Gleichungen, speziell Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
* Definition &amp;amp; Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde diskutiert, wie man dieses Vorwissen aktivieren könne, im Hinblick auf den möglichen Zeitaufwand zu Beginn einer Unterrichtsstunde. Genannt wurden Besprechung von Hausaufgaben, Kurzteste oder -abfragen sowie ein Quizz zu beginn. Für letzteres sollten Fragen entworfen werden, die im Idealfall aus Zeitgründen kompakt, aber dennoch alles abdecken sollten. Beispiele waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was ist ein Kreis?&lt;br /&gt;
* Was ist ein (gleichschenkliges) Dreieck?&lt;br /&gt;
* Wieviele rechte Winkel kann ein Dreieck haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurden auf den Einwand hin, dass eventuell Schwierigkeiten dabei auftreten könnten, den Bezug dieses Wissen zum Beweis zu sehen, noch bildliche Beispiele genannt, die in Richtung der obigen Skizze des Beweises gingen. Hierbei könnte man fragen: &amp;quot;Wie lang ist |AB|?&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwerfen Sie eine Prüfungsfrage bzw. ein kurzes Prüfungsgespräch zu den Sitzungen zum &#039;&#039;Beweisen &amp;amp; Argumentieren&#039;&#039; (I+II). Ihre Frage sollte dabei nicht nur bloße Wissensabfrage sein, sondern auch Anwendungen, Begründungen oder Diskussionen erfordern. (Sollte Ihnen doch nur Aufgaben zur bloßen Wissensabfrage einfallen, entwerfen Sie drei Prüfungsfragen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Formulieren Sie Ihre Prüfungsfrage bzw. den Anlass für das Prüfungsgespräch in der &#039;&#039;Aufgabenstellung&#039;&#039;-Spalte.&lt;br /&gt;
# Beschreiben Sie ausführlich, wie mögliche (richtige) Antworten auf Ihre Frage aussehen könnten bzw. welche Aspekte in einem Prüfungsgespräch zu dieser Frage angesprochen werden sollten. Tragen Sie dies entsprechend in die &#039;&#039;Erwartungshorizont&#039;&#039;-Spalte ein.&lt;br /&gt;
# Erläutern Sie kurz, warum Sie diese Aufgabe einen zentralen Aspekt der Sitzung abdeckt und welche Anforderung an Wissen/Kompetenzen die Aufgabe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[GeometrieUndUnterrichtSS2019|übergreifenden Literaturhinweise]] sind insbesondere relevant:&lt;br /&gt;
* Blum &amp;amp; Kirsch (1991). [https://link.springer.com/article/10.1007/BF00555722 Preformal Proving: Examples and reflections]. In &#039;&#039;Educational Studies in Mathematics&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Meyer &amp;amp; Prediger (2009). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/09-Meyer_Prediger_PM-H30-Argumentieren-Webversion.pdf Warum? Argumentieren, Begründen, Beweisen] (Preprint). In &#039;&#039;Praxis der Mathematik in der Schule&#039;&#039; 51(30).&lt;br /&gt;
*  Prediger &amp;amp; Hein (2017). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/17-EuJAL-Argumentation-Prediger-Hein-Webversion.pdf Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre]. In &#039;&#039;European Journal of Applied Linguistics&#039;&#039; 5(2).&lt;br /&gt;
* Kapitel 2 „Beweisen und Argumentieren“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]&lt;br /&gt;
:* Abschnitte: „Was ist ein Beweis?“, „Funktionendes Beweisens“, „Beweis und Beweisfindung“&lt;br /&gt;
:* Abschnitte: „Kompetenzen vonSchülerinnen und Schülern“, „Inhaltlich-anschauliche Beweise“&lt;br /&gt;
* Präsentationsfolien zu [http://dms.uni-landau.de/roth/lehre/skripte/did_geometrie/did_geometrie_4_argumentieren_beweisen.pdf Kapitel 4 „Beweisen und Argumentieren“] der Vorlesung „Didaktik der Mathematik in der Sek. I / Didaktik der Geometrie“. In [http://www.juergen-roth.de/lehre.html#skripte Vorlesungsskripte von Jürgen Roth], Universität Koblenz-Landau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnisse der Nachbereitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Nachbereitung in die folgende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Aufgabenstellung !! Erwartungshorizont !! Diskussion&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Erklären und erläutern Sie den Begriff des Scaffoldings.&lt;br /&gt;
* Warum ist das Prinzip des Scaffoldings für den Mathematikunterricht relevant?&lt;br /&gt;
* Sie sollen eine Unterrichtseinheit zum Thema Strahlensätze vorbereiten. Wie gehen Sie in Ihrer Unterrichtsplanung vor?&lt;br /&gt;
* Überlegen Sie sich Beispiele für Scaffolding-Maßnahmen im Kontext der Strahlensätze.&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Scaffolding meint das Bereitstellen sprachlicher &amp;quot;Gerüste&amp;quot;, welche die SuS nutzen können, um fachspezifische Aussagen präzise und treffend formulieren zu können. Im Idealfall sind die SuS dazu in der Lage, die Fähigkeiten, welche sie mithilfe des sprachlichen Gerüsts erlernen, später eigenständig und ohne Hilfestellung anzuwenden.&lt;br /&gt;
*Das Prinzip des Scaffoldings lässt sich insbesondere auch auf den Mathematikunterricht anwenden. SuS haben häufig Probleme damit, mathematische Formulierungen zu übernehmen und entsprechende Begrifflichkeiten einzusetzen. Insbesondere im Kontext von Beweisen und Argumentationsstrukturen fällt es vielen SuS schwer, präzise zu formulieren, die richtige Beweisstruktur zu finden und entsprechende Begriffe zu verwenden. Gibt man ihnen beispielsweise das Gerüst eines mathematischen Beweises an die Hand, so können die SuS sich an diesem entlanghangeln und die tieferliegenden Strukturen des Beweises besser verstehen. Ziel des Verfahrens ist es natürlich, dass die SuS das Prinzip so sehr verinnerlichen, dass sie das Gerüst später nicht mehr benötigen, um einen Beweis führen zu können.&lt;br /&gt;
*Zunächst einmal würde ich mir überlegen, welche mathematischen Begriffe die SuS für die Erarbeitung des Themas und das Verstehen des Beweises benötigen und welche Schwierigkeiten bestehen. Die SuS benötigen beispielsweise das Verständnis der Begriffe &amp;quot;Strecke&amp;quot;, &amp;quot;Gerade&amp;quot;, &amp;quot;Punkt&amp;quot; und &amp;quot;Schnittpunkt zweier Geraden&amp;quot;. Auch das Konzept vom Betrag, also der Länge einer Strecke sollte bekannt sein und ebenso die Tatsache, dass man mit der Länge von Strecken rechnen kann. Zentral ist außerdem der Begriff der Parallelität zweier Geraden. Für Schwierigkeiten könnte außerdem die Vorgehensweise der Strahlensätze sorgen, Strecken bzw. ihre Länge in Verhältnis zueinander zu setzen. Im Idealfall kann an diesem Punkt auf intuitives Verständnis der SuS zurückgegriffen werden. Im nächsten Schritt müsste die Lehrperson die festgestellten Anforderungen mit dem Kenntnis- und Fähigkeitsstand der SuS abgleichen und eventuelle Probleme ausfindig machen. Diese lassen sich dann mithilfe von Scaffolding-Maßnahmen verdeutlichen oder unterstützen.&lt;br /&gt;
*Beispiel 1: Unterschiedliche Formulierungen der Aufgabenstellung ermöglichen es SuS mit unterschiedlichem sprachlichem Kenntnisstand, eine Aufgabe besser zu verstehen. Geht es um die Formulierung eines Beweises, so gestaltet sich dies etwas schwieriger, da gewisse sprachliche und formale Anforderungen existieren, die man nicht außer Acht lassen darf. Dennoch lassen sich möglicherweise alternative Formulierungen und grafische Unterstützungen für die Strahlensätze finden.&lt;br /&gt;
* Beispiel 2: Ein Glossar über wichtige Redewendungen und Konjunktionen, welche in mathematischen Beweisen verwendet werden, könnte den SuS helfen, diese selbst einzusetzen. Ist den SuS bewusst, welche Bedeutung beispielsweise Formulierungen wie &amp;quot;wenn..., dann...&amp;quot; oder &amp;quot;folglich&amp;quot; oder &amp;quot;unter der Voraussetzung, dass...&amp;quot; haben, so verwenden sie diese möglicherweise selbst und sind sich der Tragweite bewusst. &lt;br /&gt;
* Beispiel 3: In der Auseinandersetzung mit dem Beweis der Strahlensätze stufenweise vorgehen: Zunächst eigene Auseinandersetzung mit Aussage und Tragweite in Einzelarbeit, dann Austausch in Gruppen, ggf. Visualisierung und Beantwortung von Fragen im Schüler-Lehrer-Gespräch oder im Klassengespräch, dann Ergebnisse verschriftlichen und der Klasse präsentieren (--&amp;gt; Feedback), ggf. Diskutieren unterschiedlicher Lösungswege / Vorgehensweisen der SuS.&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Bei der Beantwortung dieser Fragen beschäftigen sich die Studierenden mit dem Begriff des Scaffoldings, welcher fächerübergreifend von zentraler Bedeutung ist. Darüber hinaus werden die grundlegenden Vorgehensweisen der Unterrichtsplanung wiederholt und die Studierenden dazu aufgefordert, das Prinzip des Scaffoldings explizit in die Überlegungen mit einzubeziehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Betrachten Sie die folgenden beiden Beweismöglichkeiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Benennen Sie die beiden Beweisdarstellungen und diskutieren Sie die jeweiligen Vor-und Nachteile. &lt;br /&gt;
[[Datei:Beweisdarstellung 1.PNG|thumb|Beweisdarstellung 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beweisdarstellung 2.PNG|thumb|Beweisdarstellung 2]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Beweisdarstellung 1 wurde beschreibend gelöst. Vorteile sind ein einfacher Zugang und die daraus resultierende Verständlichkeit für SuS. Jedoch erfordert eine solche beschreibende Beweisdarstellung die Fähigkeit, sich geschickt auszudrücken und riskiert eine unübersichtliche Darstellung.&lt;br /&gt;
* Beweisdarstellung 2 wurde symbolisch gelöst. Im Gegensatz zur beschreibenden Beweisdarstellung ist dieser Zugang (falls ordentlich notiert) übersichtlicher und dadurch eingängiger. Jedoch kann eine symbolische Darstellung für SuS unverständlich wirken und der Umgang mit verschiedenen Operatoren und Zeichen muss zuvor erlernt werden.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Durch diese Aufgabe werden verschiedene Beweisdarstellungen wiederholt und an einem konkreten Beispiel aufgezeigt. Vor-und Nachteile werden diskutiert, um die Beweisdarstellungen gegenüberzustellen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Lukas Ziegler Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Eine SchülerIn formuliert folgenden Beweis zum Satz über die Winkelhalbierenden im Dreieck: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich konstruiere die Winkelhalbierende w_α von α. Jeder Punkt auf w_α ist gleich weit von b und c entfernt. Das Heißt, ich kann einen Kreis mit Mittelpunkt auf w_α konstruieren, der b und c jeweils in einem Punkt schneidet. Wenn ich den Mittelpunkt des Kreises auf w_α verschiebe, dann berührt der Kreis irgendwann die Seite a. Also hat jedes Dreieck einen Innenkreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beurteilen Sie den vorliegenden Beweis. Wie könnte eine Rückmeldung an die SchülerIn aussehen?&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Der Beweis ist (mit eventuell vorliegender Skizze) nachvollziehbar und zeigt die Existenz des Innenkreises. Es zeigt sich ein dynamischer, explorativer Zugang zur Beweisfindung (verschieben des Kreises auf Winkelhalbierenden).&lt;br /&gt;
* Allerdings ist der Beweis unvollständig, da der Zusammenhang zwischen Innenkreismittelpunkt und allen Winkelhalbierenden nicht herausgearbeitet wurde (Innenkreismittelpunkt als Schnittpunkt der Winkelhalbierenden). &lt;br /&gt;
* Die Formulierung des Beweises in Ich-Form zeigt, dass sich die SchülerIn (noch) nicht an die formalen Kriterien der Beweisführung hält. Es zeigt sich eher wie ihnaltlich-anschaulich eine Teilaussage des Satzes gedanklich gefunden wurde.&lt;br /&gt;
* Der Beweis eignet sich nicht als Konstruktionsbeschreibung für Innenkreise von Dreiecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rückmeldung muss auf die Unvollständigkeit des vorliegenden Beweises hinweisen. Dies kann durch Fragen geschehen, die auf die Nutzung aller gegebenen Voraussetzungen (alle Winkelhalbierenden) abzielen (&amp;quot;Was passiert wenn du deine Überlegungen auf die anderen Winkel/Winkelhalbierenden anwendest?&amp;quot;). Das sich der Beweis nicht als Konstruktionsbeschreibung für die Konstruktion eines Innenkreises eignet, kann auch Anlaß bieten um der SchülerIn die mangelnde Qualität ihres Beweises aufzuzeigen. &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Durch diese Aufgabe werden Problematiken die SchülerInnen mit Beweisen und Argumentieren haben können angesprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Lukas Ziegler Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
In einem Interview mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 wird den Befragten die Aufgabe gestellt, den Winkelsummensatz („Die Winkelsumme der Innenwinkel eines Dreiecks beträgt 180°) zu beweisen. Als Hilfestellung erhalten sie die Skizze eines Dreiecks, in welche bereits die Innenwinkel α, γ und β, eine zur Seite AB parallele Gerade g mit C ∈ g und die Wechselwinkel α* von α und β* von β eingezeichnet sind.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten Sie die Vorgehensweisen von Oliver. Welche Schwierigkeiten beim Argumentieren und Beweisen zeigen sich? Wie könnten Sie als Lehrperson diesem Problem entgegenwirken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olivers Vorgehensweise: &lt;br /&gt;
Oliver geht bereits von der Winkelsumme im Dreieck aus und argumentiert, dass aus α + γ + β = 180° und α* + γ + β* = 180° die zu beweisende Behauptung α* = α und β* = β folgt. Auch bei der zweiten Teilaufgabe setzt Oliver den Satz über die Winkelsumme im Dreieck voraus: „Weil, wenn es weniger als 180° wäre, dann würde das Dreieck überhaupt nicht zusammenpassen. Es gibt kein Dreieck, was nicht 180° hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Der gröbste Fehler in Olivers Argumentationsweise ist, dass er mehrmals die zu beweisende Aussage benutzt. Die Unterscheidung zwischen Prämissen und Schlussfolgerungen gelingt ihm offensichtlich nicht. &lt;br /&gt;
Für die Schlussfolgerung, dass aus den Gleichungen α + γ + β = 180° und α* + γ + β* = 180° die Gleichheiten α* = α und β* = β folgen, liefert er kein Argument. Wesentliche Vorkenntnisse und Fertigkeiten beim Umgang mit Gleichung scheinen ihm zu fehlen.&lt;br /&gt;
Aus der „Erfahrung“, dass er kein Dreieck kennt, dessen Innenwinkelsumme nicht 180° beträgt, folgert er, dass dies für alle, d.h. für allgemeine Dreiecke gilt. Er sieht also nicht ein, dass empirische Argumente für mathematische Beweise keine ausreichende Gültigkeit besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem gröbsten Argumentationsfehler von Oliver, dem Verwenden des zu beweisenden Satzes, entgegenzuwirken und die Unterscheidung von Prämisse, Argument und Schlussfolgerung zu fördern, könnte das Argumentationsmodell von Toulmin im Unterricht eingesetzt und den Schülerinnen und Schülern bei Beweisaufgaben als Hilfestellung zur Hand gegeben werden. Wesentliches Merkmal dieses Modells ist die spezifische Unterscheidung von Prämisse, Argument und Schlussfolgerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Mithilfe dieser Aufgabe können die Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern beim mathematischen Argumentieren und Beweisen beispielhaft deutlich gemacht und mögliche Maßnahmen für Lehrpersonen diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Prediger &amp;amp; Hein (2017). [http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~prediger/veroeff/17-EuJAL-Argumentation-Prediger-Hein-Webversion.pdf Learning to meet language demands in multi-step mathematical argumentations: Design Research on a subject-specific genre]. In &#039;&#039;European Journal of Applied Linguistics&#039;&#039; 5(2).&lt;br /&gt;
* Kapitel 2 „Beweisen und Argumentieren“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]. Insbesondere Abschnitt „Kompetenzen vonSchülerinnen und Schülern“.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33401</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
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		<updated>2019-06-05T11:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Hajime ====&lt;br /&gt;
Ich würde zuerst den Schüler darum bitten, es uns zu erklären, wie er diesen Kreis gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
Dann würde ich andere Schüler*innen fragen, ob sie andere Lösung gefunden haben und wie er/sie auf die Lösung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Danach würden wir jede Lösung vergleichen, was die Vorteile und Nachteile vom jedem sind, indem wir die Bedingug  z.B den Radius ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Patrick ====&lt;br /&gt;
Ein richtiges Ergebnis verdient an erster Stelle ein Lob. Es soll schließlich nicht der Eindruck entstehen, das Ergebnis falsch. Um weiterhin zu erfahren, welchen Lösungsweg der Schüler gewählt hat, frage ich den Schüler nach seinem Vorgehen. Ausgenommen von dem Fall, dass es sich bei dem Schüler um Gauß persönlich handelt, der einen genialen alternativen Weg vorschlägt, ist es wahrscheinlich, dass der Schüler durch glückliches ausprobieren oder eine mentale Abschätzung im Kopf den gesuchten Punkt gefunden hat. Auf die Erklärung &amp;quot;Ich habs einfach ausprobiert&amp;quot;, würde ich fragen, ob der Schüler einen konkreteren Weg kennt, welchen er mit garantiertem Erfolg in einer Klassenarbeit anwenden könnte. Im Falle, dass der Schüler sein Ergebnis mit &amp;quot;Ich habs mir vorgestellt&amp;quot; antwortet, wird deutlich, dass der Schüler ein geeignetes Modell im Kopf hat, sich jedoch nicht die Mühe gemacht hat dieses aufzuzeichnen. Um dieses Modell zu festigen und zu validieren würde ich den Schüler auffordern seine Vorstellung zu Papier zu bringen. Hierüber ließe sich das erwartete Verfahren herleiten/motivieren. In beiden Fällen könnte man alternativ zu den genannten Reaktionen fragen, ob es sich bei der gefundenen Lösung um die einzige Lösung handelt und wie man dies herausfinden könnte. Hier würde offensichtlich die Schwäche des &amp;quot;Ich habs ausprobiert&amp;quot;-Verfahrens entlarvt werden. Andererseits könnte dies auch mögliche Fehlvorstellungen oder die Unzuverlässigkeit von rein mentalen Modellen deutlich machen. Im Gegensatz zu diesen Vorgehensweisen bietet die Zirkelmethode eine direkte Antwort auf die Frage. Eine Frage nach der Eindeutigkeit der Lösung bietet darüber hinaus weiteren Diskussionsstoff zum gegebenen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Anna-Lena ====&lt;br /&gt;
Ich hätte das Ergebnis bestätigt und mich nach seiner Lösungsstrategie erkundigt, um zu erfahren, in wie weit er/sie das zuvor erlernte verinnerlicht hat und welche Problemlösestrategien (willkürliches oder strategisches Ausprobieren, dynamische Überlegungen, Abstrahieren..). Dadurch fühlt sich der/die SchülerIn in seinen Bemühung unterstützt und auch ich bekomme einen Einblick in seine Denk- und Lernprozesse. Gelang er/sie zu der Lösung durch willkürliches Raten (was aufgrund der fehlenden Zirkelstriche der wahrscheinlichste Fall ist), würde ich die Aufgabe erweitern, indem zwei Punkte im Inneren eines Kästchens gewählt werden oder ein nicht kariertes Papier verwendet werden soll. Der/ die SchülerIn ist dadurch gezwungen seine/ihre Strategie zu ändern und das Problem zu abstrahieren. Berichtet er hingegen von einem permanenten Abmessen der Abstände mit dem Geodreieck, enthält die Strategie schon wichtige Ansatzpunkte zur Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Hier kann die „Änderung der Lösungsstrategie“ durch eine Genauigkeitsargument motiviert werden: Wie kann ich mir sicher sein, dass der Punkt nicht zufällig ein Millimeter weiter links oder rechts liegt. Als nächster Schritt können reinige richtige Ansatzpunkte seine Strategie genutzt werden, um zur Konstruktion mit Zirkel zu gelangen: Zeichne mir alle Punkte ein die von A 7cm Abstand haben; Er muss also zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen usw. Natürlich kann auch auf letzte Stunde verwiesen werden. Meiner Meinung nach sollte darauf, wenn es das Zeitmanagement erlaubt, verzichtet werden, da, wenn nicht zum Kreis als Lösungsstrategie gegriffen wird, die Grundvorstellung und der Begriff des Kreises nicht vollständig durchdrungen wurde und deshalb weiterer Vertiefung bedarf (v.a. Im Hinblick auf weitere Konstruktionsaufgaben). Ich würde auch nicht das bloße Ergebnis loben, sondern richtige Denkansätze/Lösungsstrategien, da das die eigentlichen Kompetenzen sind.&lt;br /&gt;
Bei weniger Zeit könnte man auch Ergebnisse an der Tafel sammeln, denn es sind ja zwei Punkte. Wenn kein zweites Ergebnis kommt, könnte man auch selbst die zweite Lösung nennen, die SuS durch messen verifizieren lassen und das Ganze thematisieren: Sind das jetzt alle Lösungen? Sind beide richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Julian ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler bitten mir zu zeigen, wie er den Punkt gefunden hat. Anschließend würde ich ihn fragen, ob er eine Methode kennt, mit der man ALLE Punkte finden kann, die die geforderte Eigenschaft erfüllen. Sollte ich davor erklärt haben, was genau unter konstruieren zu verstehen ist, würde ich mit dem Schüler außerdem besprechen, was der Unterschied zu seiner Methode [ohne Zirkel] ist und ob er gegenüber dem Konstruieren Vor-/Nachteile sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundkonstruktionen mit verschiedenen Werkzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Operationen möglich, um eine Ausgangskonfiguration für die Konstruktionsschritte zu schaffen: &lt;br /&gt;
# Es können beliebige Punkte in der Ebene gesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Auf einer Linie (auch Kreislinie) können beliebige Punkte gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Zirkel und Lineal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Gerade)&lt;br /&gt;
# Zwischen zwei nicht identischen Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Strecke)&lt;br /&gt;
# Zu einer gegebenen Strecke und einem gegebenen Punkt kann kann der Zirkel auf die Streckenlänge eingestellt werden und in dem Punkt eingestochen werden. (Kreis)&lt;br /&gt;
# Zu je zwei Objekten von Geraden, Strecken und Kreislinien können die Schnittpunkte konstruiert werden, falls sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Papierfalten (Flächen-Origami) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangskonfigurationen dienen hier Faltlinien, sodass in der Ebene beliebige Faltlinien gesetzt werden können.&lt;br /&gt;
# Zu zwei nicht parallelen Faltlinien kann der Schnittpunkt konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Faltlinie konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Punkten kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Punkte aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Linien kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Linien aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;M&#039;&#039; und &#039;&#039;P&#039;&#039; sowie eine Linie &#039;&#039;g&#039;&#039;. Dann kann eine Faltlinie durch &#039;&#039;M&#039;&#039; so konstruiert werden, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; gefaltet wird. (Schnitt von Kreis und Gerade)&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;  und &#039;&#039;Q&#039;&#039; sowie zwei Geraden &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;h&#039;&#039;, sodass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; und &#039;&#039;g&#039;&#039; parallel zu &#039;&#039;h&#039;&#039; liegt. Dann kann eine Faltlinie konstruier werden, sodass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; gefaltet wird. (Einschiebelinieal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Suchen Sie sich eine der unten stehenden Konstruktionsaufgaben aus, in dem Sie Ihren Namen in die Überschrift eintragen.&lt;br /&gt;
# Lösen Sie die Konstruktionsaufgabe mit den angegebenen Hilfsmitteln (Zirkel und Lineal, Geodreieck, Papierfalten). Für die Faltkonstruktionen können Sie u.a. [https://arxiv.org/abs/1810.06852 Paulus (2018) „Geometrische Konstruktionen und Origami“] zur Hilfe nehmen.&lt;br /&gt;
# Fertigen Sie jeweils eine Planskizze und eine Konstruktionsbeschreibung an und tragen Sie diese in die unten stehende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
# Entwerfen Sie ein GeoGebra-Applet, in dem Sie Ihre Konstruktion realisieren. Erstellen Sie ausgehend von Ihrer Konstruktion ein „GeoGebra-Werkzeug“ für die Konstruktionsaufgabe. Verlinken Sie in der Tabelle das Applet in der Gestalt, dass nur die Ausgangskonfiguration sichtbar ist und nur Ihr erstelltes Werkzeug auswählbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modulkonzept kann direkt in GeoGebra umgesetzt werden. Dazu können Werkzeuge ausgeblendet werden, sodass etwa nurnoch Grundkonstruktionen verfügbar sind. Es können auch eigene Werkzeuge (Module, Markros) erstellt werden. Die Bedienung habe ich kurz von meinem Bildschirm [https://youtu.be/Zz8xUqVLRR4 abgefilmt und hier verfügbar gemacht]. Sie können in der GeoGebra-Anleitung nachlesen, [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeugleiste wie Sie die Werkzeugleiste anpassen] und wie Sie [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeug_erstellen_-_Dialog eigene Werkzeuge erstellen] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geo Konstruktion.JPG|thumb|Konstruieren mit Zirkel und Lineal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geo Falten.JPG|thumb|Konstruieren durch Falten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei A einstechen und den Abstand zu B einstellen.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei P einstechen und einen Kreis zeichnen.&lt;br /&gt;
# Der Kreis schneidet die Gerade g in zwei Schnittpunkten S1 und S2. Die Strecken S1P und S2P auf der Geraden g entsprechen der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Länge der Strecke AB messen.&lt;br /&gt;
# Geodreieck an P anlegen und die gemessene Länge abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Falte den Punkt A auf den Punkt P. A ist nun identisch mit P, d.h. P = A&#039;, den zu B identischen Punkt bezeichnen wir mit B&#039;.&lt;br /&gt;
# Falte die Strecke AB auf die Gerade g. &lt;br /&gt;
# Durchsteche das Papier an der Stelle von B.&lt;br /&gt;
# Falte das Papier auf. Der Durchstoßpunkt auf der Geraden g entspricht dem gesuchten Punkt S, d.h. die Strecke PS entspricht der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/graphing/bxak7bcp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenes Werkzeug: https://www.geogebra.org/classic/zkkysctm&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/graphing/sxpxhxsn&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebenen Winkel auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt einer Strecke (wird bearbeitet von: Marc ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
#Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben &lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt A mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt B mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Eine Gerade durch die Schnittpunkte der Kreise zeichnen&lt;br /&gt;
# Gerade und Strecke schneiden sich im Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Mit Geodreieck die Länge der Strecke Ab messen und halbieren&lt;br /&gt;
# Bei der Hälfte der Streckenlänge Makrierung festlegen&lt;br /&gt;
# Makrierung ist Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Falte Gerade durch A und B&lt;br /&gt;
# Falte auf dieser Geraden A auf B&lt;br /&gt;
# Schnittpunkt der Faltgeraden ist Mittelpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Mittelsenkrechte_%28Werkzeug%29&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Schneide_(Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/classic/tjrbpwmf (Eigenes Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar des Dozenten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Radius &#039;&#039;r&#039;&#039; ist nicht spezifiziert und es ist daher unklar, ob die Schnittpunkte überhaupt existieren. Zur Erinnerung: Es können nur Streckenlängen auf dem Zirkel eingestellt werden, die bereits konstruiert sind und sich daher abtragen lassen.&lt;br /&gt;
* Bei Anwendung des Konstruktionswerkzeugs werden auch die Kreise mitkonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winkelhalbierende (wird bearbeitet von: Ilona) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkel und Lineal.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geodreieck.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfalten.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Kreis mit Radius r um A zeichnen: erhalten Schnittpunkte S und S&#039; des Kreises mit g und h&lt;br /&gt;
# Kreise um S und S&#039; mit jeweils Radius r&#039; zeichnen, wobei r&#039;&amp;gt;0,5*SS&#039; (SS&#039; meint die Strecke von S nach S&#039;): erhalten die Schnittpunkte T und T&#039; der beiden Kreise&lt;br /&gt;
# Gerade durch T und T&#039; zeichnen; diese geht zugleich durch A und halbiert den Winkel α&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α messen (dazu Geodreieck an A anlegen und Winkelgröße ablesen)&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α halbieren: erhalten α&#039;&lt;br /&gt;
# Geodreieck an A anlegen und Winkel mit Winkelgröße α&#039; abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S)&lt;br /&gt;
# S und A durch Gerade verbinden: diese ist die Winkelhalbierende&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# g auf h falten: erhalten Faltlinie, welche α halbiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/m/vm9zwy8w&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittpunkt von Kreis und Gerade (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Der Kreis ist gegeben als Mittelpunkt und einen weiteren Kreispunkt, sodass die Strecke dieser beiden Punkte den Radius als Länge hat.&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lot zu einer Geraden durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: Wibke ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.jpg|thumb|Zirkel und Lineal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:B.jpg|thumb|Geodreieck]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:C.jpg|thumb|Falten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Sei eine Gerade g und ein Punkt P gegeben.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei P einstechen und einen Kreis um P ziehen, welcher die Gerade g  in einem Punkt A und B schneidet.&lt;br /&gt;
# Zirkel nacheinander  bei A und B einstechen und  jeweils einen Kreis ziehen. Dabei müssen  die beiden Kreise denselben Radius haben und sich in einem Punkt S1 und S2 schneiden.&lt;br /&gt;
# Mit dem Lineal eine Gerade h durch die beiden Schnittpunkte S1 und S2 zeichnen. Diese Gerade h entspricht dem Lot durch den Punkt P auf die Gerade g.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Sei eine Gerade g und ein Punkt P gegeben.&lt;br /&gt;
# Das Geodreieck so auf die Gerade g legen, dass die Mittellinie des Geodreiecks auf der Geraden liegt.&lt;br /&gt;
# Das Geodreieck in dieser Position so verschieben, dass die lange Kante des Geodreiecks durch den Punkt P geht.&lt;br /&gt;
# Die Gerade h einzeichnen. &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Sei eine Gerade g und ein Punkt P gegeben.&lt;br /&gt;
# Die Gerade g so auf sich selbst falten, dass die Faltlinie durch den Punkt P geht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://ggbm.at/snqcdzrw&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://ggbm.at/xx8a48hw&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallele zu Gerade durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelparallele (wird bearbeitet von:) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
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Bild&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
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Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Einschiebeineal“ (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien jeweils verschiedene Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; und Geraden &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;q&#039;&#039;, so dass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P ∈ p&#039;&#039;, &#039;&#039;Q ∈ q&#039;&#039; und &#039;&#039;p&#039;&#039; || &#039;&#039;q&#039;&#039; gilt. Dann&lt;br /&gt;
kann man so falten, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;q&#039;&#039; zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionen mit dem Einschiebelineal&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:Unter einem &#039;&#039;Einschiebelineal&#039;&#039; versteht man ein Lineal, auf dem zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; markiert sind, somit ist eine bestimmte Streckenlänge auf diesem Lineal fixiert. Man kann das Lineal so verschieben, dass diese Punkte auf bestimmten Geraden (oder Kreisen) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
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Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tangente an einen Kreis durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: Anna-Lena) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Ausgangskonfiguration 1: Kreis mit Mittelpunkt M und Radius R und einen beliebigen Punkt P.&lt;br /&gt;
#Zeichne die Strecke MP. &lt;br /&gt;
#Konstruiere die Mittelsenkrechte m&amp;lt;sub&amp;gt;AP&amp;lt;/sub&amp;gt; zu den Punkten M und P. Der Schnittpunkt der Strecke AP  mit der Mittelsenkrechten m&amp;lt;sub&amp;gt;AP&amp;lt;/sub&amp;gt; wird als M&amp;lt;sub&amp;gt;MP&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
#Zeichne einen Kreis mit Mittelpunkt M&amp;lt;sub&amp;gt;MP&amp;lt;/sub&amp;gt; und Radius AM&amp;lt;sub&amp;gt;MP&amp;lt;/sub&amp;gt;. Die zwei Schnittpunkte der zwei Kreise sind nach dem Satz des Thales die Berührpunkte der Tangenten B und B&#039;.&lt;br /&gt;
#Zeichne die Gerade durch die Punkte  B und P bzw. B&#039; und P. Diese entsprechen den gesuchten Tangenten t, t&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangskonfiguration 2: Kreis mit Mittelpunkt M und Radius R und der Punkt P liegt auf dem Kreis.&lt;br /&gt;
# Zeichne den Strahl S&amp;lt;sub&amp;gt;MP&amp;lt;/sub&amp;gt;, welcher bei M beginnt und durch P geht. &lt;br /&gt;
# Zeichne einen Kreis k an P mit Radius der Strecke MP. Der Schnittpunkt des Kreises k mit dem Strahl S&amp;lt;sub&amp;gt;MP&amp;lt;/sub&amp;gt; wird mit 2P gekennzeichnet. &lt;br /&gt;
# Konstruiere die Mittelsenkrechte m&amp;lt;sub&amp;gt;M2P&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diese entspricht der gesuchten Tangente t&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;lt;/sub&amp;gt;. &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Ausgangskonfiguration 1: Kreis mit Mittelpunkt M und Radius R und einen beliebigen Punkt P. &lt;br /&gt;
# Messe die Strecke AP.  &lt;br /&gt;
# Berechne die Strecke BP = B&#039;P mit Hilfe des Satzes des Pythagoras.&lt;br /&gt;
# Messe die Strecke BP bzw. B&#039;P  am Punkt P ab, s.d. Punkt B bzw. B&#039; auf der Kreislinie liegt. &lt;br /&gt;
# Verlängere die Strecke BP und B’P zu Geraden durch die Punkte B und P bzw. B&#039; und P. Diese entsprechen den gesuchten Tangenten t, t&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangskonfiguration 2: Kreis mit Mittelpunkt M und Radius R und der Punkt P liegt auf dem Kreis.&lt;br /&gt;
# Zeichne die Strecke MP und verlängere sie gegebenenfalls.&lt;br /&gt;
# Lege die Strecke MP auf die Mittellinie des Geodreiecks (das Lot des Geodreiecks) und zeichne die Tangente t&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;lt;/sub&amp;gt; durch den Punkt P an der Zeichenkante ab.  &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Ausgangskonfiguration (?): Kreis mit Mittelpunkt M und Radius R und einen beliebigen Punkt P.&lt;br /&gt;
# Falte die Verbindungslinie durch A und P (Origami-Axiom 2). &lt;br /&gt;
# Falte A auf P (Origami-Axiom 3). Der Schnittpunkt der Faltkanten wird mit M&amp;lt;sub&amp;gt;MP&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
# Falte P auf die Kreislinie, s.d. die Faltkante durch M&#039; geht [2x] (abgewandeltes Origami-Axiom 4). Die zu P entsprechenden Punkt auf dem Kreis sind die Berührpunkte B und B&#039;. &lt;br /&gt;
# Falte die Gerade durch B und P bzw. durch B&#039; und P. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangskonfiguration 2: Mittelpunkt M und der Kreispunkt P ist gegeben.&lt;br /&gt;
# Falte die Verbindungslinie l&amp;lt;sub&amp;gt;AP&amp;lt;/sub&amp;gt; durch A und P (Origami-Axiom 2).&lt;br /&gt;
# Falte die Verbindungslinie l&amp;lt;sub&amp;gt;AP&amp;lt;/sub&amp;gt; auf sich selbst durch den Punkt P (Origami-Axiom 5). Die neue Faltlinie entspricht der Tangente t&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;lt;/sub&amp;gt; durch den Punkt P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtwinkliges Dreieck mit vorgegebenen Kathetenlängen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paulus (2018). [https://arxiv.org/abs/1810.06852 „Geometrische Konstruktionen und Origami“]. (arXiv, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33384</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33384"/>
		<updated>2019-06-03T13:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Hajime ====&lt;br /&gt;
Ich würde zuerst den Schüler darum bitten, es uns zu erklären, wie er diesen Kreis gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
Dann würde ich andere Schüler*innen fragen, ob sie andere Lösung gefunden haben und wie er/sie auf die Lösung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Danach würden wir jede Lösung vergleichen, was die Vorteile und Nachteile vom jedem sind, indem wir die Bedingug  z.B den Radius ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Patrick ====&lt;br /&gt;
Ein richtiges Ergebnis verdient an erster Stelle ein Lob. Es soll schließlich nicht der Eindruck entstehen, das Ergebnis falsch. Um weiterhin zu erfahren, welchen Lösungsweg der Schüler gewählt hat, frage ich den Schüler nach seinem Vorgehen. Ausgenommen von dem Fall, dass es sich bei dem Schüler um Gauß persönlich handelt, der einen genialen alternativen Weg vorschlägt, ist es wahrscheinlich, dass der Schüler durch glückliches ausprobieren oder eine mentale Abschätzung im Kopf den gesuchten Punkt gefunden hat. Auf die Erklärung &amp;quot;Ich habs einfach ausprobiert&amp;quot;, würde ich fragen, ob der Schüler einen konkreteren Weg kennt, welchen er mit garantiertem Erfolg in einer Klassenarbeit anwenden könnte. Im Falle, dass der Schüler sein Ergebnis mit &amp;quot;Ich habs mir vorgestellt&amp;quot; antwortet, wird deutlich, dass der Schüler ein geeignetes Modell im Kopf hat, sich jedoch nicht die Mühe gemacht hat dieses aufzuzeichnen. Um dieses Modell zu festigen und zu validieren würde ich den Schüler auffordern seine Vorstellung zu Papier zu bringen. Hierüber ließe sich das erwartete Verfahren herleiten/motivieren. In beiden Fällen könnte man alternativ zu den genannten Reaktionen fragen, ob es sich bei der gefundenen Lösung um die einzige Lösung handelt und wie man dies herausfinden könnte. Hier würde offensichtlich die Schwäche des &amp;quot;Ich habs ausprobiert&amp;quot;-Verfahrens entlarvt werden. Andererseits könnte dies auch mögliche Fehlvorstellungen oder die Unzuverlässigkeit von rein mentalen Modellen deutlich machen. Im Gegensatz zu diesen Vorgehensweisen bietet die Zirkelmethode eine direkte Antwort auf die Frage. Eine Frage nach der Eindeutigkeit der Lösung bietet darüber hinaus weiteren Diskussionsstoff zum gegebenen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Anna-Lena ====&lt;br /&gt;
Ich hätte das Ergebnis bestätigt und mich nach seiner Lösungsstrategie erkundigt, um zu erfahren, in wie weit er/sie das zuvor erlernte verinnerlicht hat und welche Problemlösestrategien (willkürliches oder strategisches Ausprobieren, dynamische Überlegungen, Abstrahieren..). Dadurch fühlt sich der/die SchülerIn in seinen Bemühung unterstützt und auch ich bekomme einen Einblick in seine Denk- und Lernprozesse. Gelang er/sie zu der Lösung durch willkürliches Raten (was aufgrund der fehlenden Zirkelstriche der wahrscheinlichste Fall ist), würde ich die Aufgabe erweitern, indem zwei Punkte im Inneren eines Kästchens gewählt werden oder ein nicht kariertes Papier verwendet werden soll. Der/ die SchülerIn ist dadurch gezwungen seine/ihre Strategie zu ändern und das Problem zu abstrahieren. Berichtet er hingegen von einem permanenten Abmessen der Abstände mit dem Geodreieck, enthält die Strategie schon wichtige Ansatzpunkte zur Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Hier kann die „Änderung der Lösungsstrategie“ durch eine Genauigkeitsargument motiviert werden: Wie kann ich mir sicher sein, dass der Punkt nicht zufällig ein Millimeter weiter links oder rechts liegt. Als nächster Schritt können reinige richtige Ansatzpunkte seine Strategie genutzt werden, um zur Konstruktion mit Zirkel zu gelangen: Zeichne mir alle Punkte ein die von A 7cm Abstand haben; Er muss also zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen usw. Natürlich kann auch auf letzte Stunde verwiesen werden. Meiner Meinung nach sollte darauf, wenn es das Zeitmanagement erlaubt, verzichtet werden, da, wenn nicht zum Kreis als Lösungsstrategie gegriffen wird, die Grundvorstellung und der Begriff des Kreises nicht vollständig durchdrungen wurde und deshalb weiterer Vertiefung bedarf (v.a. Im Hinblick auf weitere Konstruktionsaufgaben). Ich würde auch nicht das bloße Ergebnis loben, sondern richtige Denkansätze/Lösungsstrategien, da das die eigentlichen Kompetenzen sind.&lt;br /&gt;
Bei weniger Zeit könnte man auch Ergebnisse an der Tafel sammeln, denn es sind ja zwei Punkte. Wenn kein zweites Ergebnis kommt, könnte man auch selbst die zweite Lösung nennen, die SuS durch messen verifizieren lassen und das Ganze thematisieren: Sind das jetzt alle Lösungen? Sind beide richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Julian ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler bitten mir zu zeigen, wie er den Punkt gefunden hat. Anschließend würde ich ihn fragen, ob er eine Methode kennt, mit der man ALLE Punkte finden kann, die die geforderte Eigenschaft erfüllen. Sollte ich davor erklärt haben, was genau unter konstruieren zu verstehen ist, würde ich mit dem Schüler außerdem besprechen, was der Unterschied zu seiner Methode [ohne Zirkel] ist und ob er gegenüber dem Konstruieren Vor-/Nachteile sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundkonstruktionen mit verschiedenen Werkzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Operationen möglich, um eine Ausgangskonfiguration für die Konstruktionsschritte zu schaffen: &lt;br /&gt;
# Es können beliebige Punkte in der Ebene gesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Auf einer Linie (auch Kreislinie) können beliebige Punkte gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Zirkel und Lineal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Gerade)&lt;br /&gt;
# Zwischen zwei nicht identischen Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Strecke)&lt;br /&gt;
# Zu einer gegebenen Strecke und einem gegebenen Punkt kann kann der Zirkel auf die Streckenlänge eingestellt werden und in dem Punkt eingestochen werden. (Kreis)&lt;br /&gt;
# Zu je zwei Objekten von Geraden, Strecken und Kreislinien können die Schnittpunkte konstruiert werden, falls sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Papierfalten (Flächen-Origami) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangskonfigurationen dienen hier Faltlinien, sodass in der Ebene beliebige Faltlinien gesetzt werden können.&lt;br /&gt;
# Zu zwei nicht parallelen Faltlinien kann der Schnittpunkt konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Faltlinie konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Punkten kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Punkte aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Linien kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Linien aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;M&#039;&#039; und &#039;&#039;P&#039;&#039; sowie eine Linie &#039;&#039;g&#039;&#039;. Dann kann eine Faltlinie durch &#039;&#039;M&#039;&#039; so konstruiert werden, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; gefaltet wird. (Schnitt von Kreis und Gerade)&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;  und &#039;&#039;Q&#039;&#039; sowie zwei Geraden &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;h&#039;&#039;, sodass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; und &#039;&#039;g&#039;&#039; parallel zu &#039;&#039;h&#039;&#039; liegt. Dann kann eine Faltlinie konstruier werden, sodass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; gefaltet wird. (Einschiebelinieal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Suchen Sie sich eine der unten stehenden Konstruktionsaufgaben aus, in dem Sie Ihren Namen in die Überschrift eintragen.&lt;br /&gt;
# Lösen Sie die Konstruktionsaufgabe mit den angegebenen Hilfsmitteln (Zirkel und Lineal, Geodreieck, Papierfalten). Für die Faltkonstruktionen können Sie u.a. [https://arxiv.org/abs/1810.06852 Paulus (2018) „Geometrische Konstruktionen und Origami“] zur Hilfe nehmen.&lt;br /&gt;
# Fertigen Sie jeweils eine Planskizze und eine Konstruktionsbeschreibung an und tragen Sie diese in die unten stehende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
# Entwerfen Sie ein GeoGebra-Applet, in dem Sie Ihre Konstruktion realisieren. Erstellen Sie ausgehend von Ihrer Konstruktion ein „GeoGebra-Werkzeug“ für die Konstruktionsaufgabe. Verlinken Sie in der Tabelle das Applet in der Gestalt, dass nur die Ausgangskonfiguration sichtbar ist und nur Ihr erstelltes Werkzeug auswählbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modulkonzept kann direkt in GeoGebra umgesetzt werden. Dazu können Werkzeuge ausgeblendet werden, sodass etwa nurnoch Grundkonstruktionen verfügbar sind. Es können auch eigene Werkzeuge (Module, Markros) erstellt werden. Die Bedienung habe ich kurz von meinem Bildschirm [https://youtu.be/Zz8xUqVLRR4 abgefilmt und hier verfügbar gemacht]. Sie können in der GeoGebra-Anleitung nachlesen, [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeugleiste wie Sie die Werkzeugleiste anpassen] und wie Sie [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeug_erstellen_-_Dialog eigene Werkzeuge erstellen] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geo Konstruktion.JPG|thumb|Konstruieren mit Zirkel und Lineal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geo Falten.JPG|thumb|Konstruieren durch Falten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei A einstechen und den Abstand zu B einstellen.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei P einstechen und einen Kreis zeichnen.&lt;br /&gt;
# Der Kreis schneidet die Gerade g in zwei Schnittpunkten S1 und S2. Die Strecken S1P und S2P auf der Geraden g entsprechen der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Länge der Strecke AB messen.&lt;br /&gt;
# Geodreieck an P anlegen und die gemessene Länge abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Falte den Punkt A auf den Punkt P. A ist nun identisch mit P, d.h. P = A&#039;, den zu B identischen Punkt bezeichnen wir mit B&#039;.&lt;br /&gt;
# Falte die Strecke AB auf die Gerade g. &lt;br /&gt;
# Durchsteche das Papier an der Stelle von B.&lt;br /&gt;
# Falte das Papier auf. Der Durchstoßpunkt auf der Geraden g entspricht dem gesuchten Punkt S, d.h. die Strecke PS entspricht der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/graphing/bxak7bcp&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/graphing/sxpxhxsn&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebenen Winkel auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt einer Strecke (wird bearbeitet von: Marc ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
#Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben &lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt A mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt B mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Eine Gerade durch die Schnittpunkte der Kreise zeichnen&lt;br /&gt;
# Gerade und Strecke schneiden sich im Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Mit Geodreieck die Länge der Strecke Ab messen und halbieren&lt;br /&gt;
# Bei der Hälfte der Streckenlänge Makrierung festlegen&lt;br /&gt;
# Makrierung ist Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Falte Gerade durch A und B&lt;br /&gt;
# Falte auf dieser Geraden A auf B&lt;br /&gt;
# Schnittpunkt der Faltgeraden ist Mittelpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Mittelsenkrechte_%28Werkzeug%29&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Schneide_(Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/classic/tjrbpwmf (Eigenes Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar des Dozenten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Radius &#039;&#039;r&#039;&#039; ist nicht spezifiziert und es ist daher unklar, ob die Schnittpunkte überhaupt existieren. Zur Erinnerung: Es können nur Streckenlängen auf dem Zirkel eingestellt werden, die bereits konstruiert sind und sich daher abtragen lassen.&lt;br /&gt;
* Bei Anwendung des Konstruktionswerkzeugs werden auch die Kreise mitkonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winkelhalbierende (wird bearbeitet von: Ilona) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkel und Lineal.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geodreieck.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfalten.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Kreis mit Radius r um A zeichnen: erhalten Schnittpunkte S und S&#039; des Kreises mit g und h&lt;br /&gt;
# Kreise um S und S&#039; mit jeweils Radius r&#039; zeichnen, wobei r&#039;&amp;gt;0,5*SS&#039; (SS&#039; meint die Strecke von S nach S&#039;): erhalten die Schnittpunkte T und T&#039; der beiden Kreise&lt;br /&gt;
# Gerade durch T und T&#039; zeichnen; diese geht zugleich durch A und halbiert den Winkel α&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α messen (dazu Geodreieck an A anlegen und Winkelgröße ablesen)&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α halbieren: erhalten α&#039;&lt;br /&gt;
# Geodreieck an A anlegen und Winkel mit Winkelgröße α&#039; abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S)&lt;br /&gt;
# S und A durch Gerade verbinden: diese ist die Winkelhalbierende&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# g auf h falten: erhalten Faltlinie, welche α halbiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/m/vm9zwy8w&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittpunkt von Kreis und Gerade (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Der Kreis ist gegeben als Mittelpunkt und einen weiteren Kreispunkt, sodass die Strecke dieser beiden Punkte den Radius als Länge hat.&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lot zu einer Geraden durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallele zu Gerade durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelparallele (wird bearbeitet von: Wibke ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Einschiebeineal“ (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien jeweils verschiedene Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; und Geraden &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;q&#039;&#039;, so dass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P ∈ p&#039;&#039;, &#039;&#039;Q ∈ q&#039;&#039; und &#039;&#039;p&#039;&#039; || &#039;&#039;q&#039;&#039; gilt. Dann&lt;br /&gt;
kann man so falten, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;q&#039;&#039; zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionen mit dem Einschiebelineal&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:Unter einem &#039;&#039;Einschiebelineal&#039;&#039; versteht man ein Lineal, auf dem zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; markiert sind, somit ist eine bestimmte Streckenlänge auf diesem Lineal fixiert. Man kann das Lineal so verschieben, dass diese Punkte auf bestimmten Geraden (oder Kreisen) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tangente an einen Kreis durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
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Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtwinkliges Dreieck mit vorgegebenen Kathetenlängen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
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Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paulus (2018). [https://arxiv.org/abs/1810.06852 „Geometrische Konstruktionen und Origami“]. (arXiv, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Geo_Konstruktion.JPG&amp;diff=33383</id>
		<title>Datei:Geo Konstruktion.JPG</title>
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		<updated>2019-06-03T13:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: User created page with UploadWizard&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=={{int:filedesc}}==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|description={{de|1=Konstruieren mit Zirkel und Lineal}}&lt;br /&gt;
|date=2019-06-03 15:20:52&lt;br /&gt;
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|author=[[User:Katharinawagner96|Katharinawagner96]]&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
{{self|cc-by-sa-3.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uploaded with UploadWizard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
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	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Geo_Falten.JPG&amp;diff=33382</id>
		<title>Datei:Geo Falten.JPG</title>
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		<updated>2019-06-03T13:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: User created page with UploadWizard&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=={{int:filedesc}}==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|description={{de|1=Konstruieren durch Falten}}&lt;br /&gt;
|date=2019-06-03 15:20:53&lt;br /&gt;
|source={{own}}&lt;br /&gt;
|author=[[User:Katharinawagner96|Katharinawagner96]]&lt;br /&gt;
|permission=&lt;br /&gt;
|other_versions=&lt;br /&gt;
|other_fields=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
{{self|cc-by-sa-3.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uploaded with UploadWizard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
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		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33381</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33381"/>
		<updated>2019-06-03T13:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Hajime ====&lt;br /&gt;
Ich würde zuerst den Schüler darum bitten, es uns zu erklären, wie er diesen Kreis gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
Dann würde ich andere Schüler*innen fragen, ob sie andere Lösung gefunden haben und wie er/sie auf die Lösung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Danach würden wir jede Lösung vergleichen, was die Vorteile und Nachteile vom jedem sind, indem wir die Bedingug  z.B den Radius ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Patrick ====&lt;br /&gt;
Ein richtiges Ergebnis verdient an erster Stelle ein Lob. Es soll schließlich nicht der Eindruck entstehen, das Ergebnis falsch. Um weiterhin zu erfahren, welchen Lösungsweg der Schüler gewählt hat, frage ich den Schüler nach seinem Vorgehen. Ausgenommen von dem Fall, dass es sich bei dem Schüler um Gauß persönlich handelt, der einen genialen alternativen Weg vorschlägt, ist es wahrscheinlich, dass der Schüler durch glückliches ausprobieren oder eine mentale Abschätzung im Kopf den gesuchten Punkt gefunden hat. Auf die Erklärung &amp;quot;Ich habs einfach ausprobiert&amp;quot;, würde ich fragen, ob der Schüler einen konkreteren Weg kennt, welchen er mit garantiertem Erfolg in einer Klassenarbeit anwenden könnte. Im Falle, dass der Schüler sein Ergebnis mit &amp;quot;Ich habs mir vorgestellt&amp;quot; antwortet, wird deutlich, dass der Schüler ein geeignetes Modell im Kopf hat, sich jedoch nicht die Mühe gemacht hat dieses aufzuzeichnen. Um dieses Modell zu festigen und zu validieren würde ich den Schüler auffordern seine Vorstellung zu Papier zu bringen. Hierüber ließe sich das erwartete Verfahren herleiten/motivieren. In beiden Fällen könnte man alternativ zu den genannten Reaktionen fragen, ob es sich bei der gefundenen Lösung um die einzige Lösung handelt und wie man dies herausfinden könnte. Hier würde offensichtlich die Schwäche des &amp;quot;Ich habs ausprobiert&amp;quot;-Verfahrens entlarvt werden. Andererseits könnte dies auch mögliche Fehlvorstellungen oder die Unzuverlässigkeit von rein mentalen Modellen deutlich machen. Im Gegensatz zu diesen Vorgehensweisen bietet die Zirkelmethode eine direkte Antwort auf die Frage. Eine Frage nach der Eindeutigkeit der Lösung bietet darüber hinaus weiteren Diskussionsstoff zum gegebenen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Anna-Lena ====&lt;br /&gt;
Ich hätte das Ergebnis bestätigt und mich nach seiner Lösungsstrategie erkundigt, um zu erfahren, in wie weit er/sie das zuvor erlernte verinnerlicht hat und welche Problemlösestrategien (willkürliches oder strategisches Ausprobieren, dynamische Überlegungen, Abstrahieren..). Dadurch fühlt sich der/die SchülerIn in seinen Bemühung unterstützt und auch ich bekomme einen Einblick in seine Denk- und Lernprozesse. Gelang er/sie zu der Lösung durch willkürliches Raten (was aufgrund der fehlenden Zirkelstriche der wahrscheinlichste Fall ist), würde ich die Aufgabe erweitern, indem zwei Punkte im Inneren eines Kästchens gewählt werden oder ein nicht kariertes Papier verwendet werden soll. Der/ die SchülerIn ist dadurch gezwungen seine/ihre Strategie zu ändern und das Problem zu abstrahieren. Berichtet er hingegen von einem permanenten Abmessen der Abstände mit dem Geodreieck, enthält die Strategie schon wichtige Ansatzpunkte zur Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Hier kann die „Änderung der Lösungsstrategie“ durch eine Genauigkeitsargument motiviert werden: Wie kann ich mir sicher sein, dass der Punkt nicht zufällig ein Millimeter weiter links oder rechts liegt. Als nächster Schritt können reinige richtige Ansatzpunkte seine Strategie genutzt werden, um zur Konstruktion mit Zirkel zu gelangen: Zeichne mir alle Punkte ein die von A 7cm Abstand haben; Er muss also zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen usw. Natürlich kann auch auf letzte Stunde verwiesen werden. Meiner Meinung nach sollte darauf, wenn es das Zeitmanagement erlaubt, verzichtet werden, da, wenn nicht zum Kreis als Lösungsstrategie gegriffen wird, die Grundvorstellung und der Begriff des Kreises nicht vollständig durchdrungen wurde und deshalb weiterer Vertiefung bedarf (v.a. Im Hinblick auf weitere Konstruktionsaufgaben). Ich würde auch nicht das bloße Ergebnis loben, sondern richtige Denkansätze/Lösungsstrategien, da das die eigentlichen Kompetenzen sind.&lt;br /&gt;
Bei weniger Zeit könnte man auch Ergebnisse an der Tafel sammeln, denn es sind ja zwei Punkte. Wenn kein zweites Ergebnis kommt, könnte man auch selbst die zweite Lösung nennen, die SuS durch messen verifizieren lassen und das Ganze thematisieren: Sind das jetzt alle Lösungen? Sind beide richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Julian ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler bitten mir zu zeigen, wie er den Punkt gefunden hat. Anschließend würde ich ihn fragen, ob er eine Methode kennt, mit der man ALLE Punkte finden kann, die die geforderte Eigenschaft erfüllen. Sollte ich davor erklärt haben, was genau unter konstruieren zu verstehen ist, würde ich mit dem Schüler außerdem besprechen, was der Unterschied zu seiner Methode [ohne Zirkel] ist und ob er gegenüber dem Konstruieren Vor-/Nachteile sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundkonstruktionen mit verschiedenen Werkzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Operationen möglich, um eine Ausgangskonfiguration für die Konstruktionsschritte zu schaffen: &lt;br /&gt;
# Es können beliebige Punkte in der Ebene gesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Auf einer Linie (auch Kreislinie) können beliebige Punkte gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Zirkel und Lineal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Gerade)&lt;br /&gt;
# Zwischen zwei nicht identischen Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Strecke)&lt;br /&gt;
# Zu einer gegebenen Strecke und einem gegebenen Punkt kann kann der Zirkel auf die Streckenlänge eingestellt werden und in dem Punkt eingestochen werden. (Kreis)&lt;br /&gt;
# Zu je zwei Objekten von Geraden, Strecken und Kreislinien können die Schnittpunkte konstruiert werden, falls sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Papierfalten (Flächen-Origami) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangskonfigurationen dienen hier Faltlinien, sodass in der Ebene beliebige Faltlinien gesetzt werden können.&lt;br /&gt;
# Zu zwei nicht parallelen Faltlinien kann der Schnittpunkt konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Faltlinie konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Punkten kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Punkte aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Linien kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Linien aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;M&#039;&#039; und &#039;&#039;P&#039;&#039; sowie eine Linie &#039;&#039;g&#039;&#039;. Dann kann eine Faltlinie durch &#039;&#039;M&#039;&#039; so konstruiert werden, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; gefaltet wird. (Schnitt von Kreis und Gerade)&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;  und &#039;&#039;Q&#039;&#039; sowie zwei Geraden &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;h&#039;&#039;, sodass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; und &#039;&#039;g&#039;&#039; parallel zu &#039;&#039;h&#039;&#039; liegt. Dann kann eine Faltlinie konstruier werden, sodass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; gefaltet wird. (Einschiebelinieal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Suchen Sie sich eine der unten stehenden Konstruktionsaufgaben aus, in dem Sie Ihren Namen in die Überschrift eintragen.&lt;br /&gt;
# Lösen Sie die Konstruktionsaufgabe mit den angegebenen Hilfsmitteln (Zirkel und Lineal, Geodreieck, Papierfalten). Für die Faltkonstruktionen können Sie u.a. [https://arxiv.org/abs/1810.06852 Paulus (2018) „Geometrische Konstruktionen und Origami“] zur Hilfe nehmen.&lt;br /&gt;
# Fertigen Sie jeweils eine Planskizze und eine Konstruktionsbeschreibung an und tragen Sie diese in die unten stehende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
# Entwerfen Sie ein GeoGebra-Applet, in dem Sie Ihre Konstruktion realisieren. Erstellen Sie ausgehend von Ihrer Konstruktion ein „GeoGebra-Werkzeug“ für die Konstruktionsaufgabe. Verlinken Sie in der Tabelle das Applet in der Gestalt, dass nur die Ausgangskonfiguration sichtbar ist und nur Ihr erstelltes Werkzeug auswählbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modulkonzept kann direkt in GeoGebra umgesetzt werden. Dazu können Werkzeuge ausgeblendet werden, sodass etwa nurnoch Grundkonstruktionen verfügbar sind. Es können auch eigene Werkzeuge (Module, Markros) erstellt werden. Die Bedienung habe ich kurz von meinem Bildschirm [https://youtu.be/Zz8xUqVLRR4 abgefilmt und hier verfügbar gemacht]. Sie können in der GeoGebra-Anleitung nachlesen, [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeugleiste wie Sie die Werkzeugleiste anpassen] und wie Sie [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeug_erstellen_-_Dialog eigene Werkzeuge erstellen] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei A einstechen und den Abstand zu B einstellen.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei P einstechen und einen Kreis zeichnen.&lt;br /&gt;
# Der Kreis schneidet die Gerade g in zwei Schnittpunkten S1 und S2. Die Strecken S1P und S2P auf der Geraden g entsprechen der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Länge der Strecke AB messen.&lt;br /&gt;
# Geodreieck an P anlegen und die gemessene Länge abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Falte den Punkt A auf den Punkt P. A ist nun identisch mit P, d.h. P = A&#039;, den zu B identischen Punkt bezeichnen wir mit B&#039;.&lt;br /&gt;
# Falte die Strecke AB auf die Gerade g. &lt;br /&gt;
# Durchsteche das Papier an der Stelle von B.&lt;br /&gt;
# Falte das Papier auf. Der Durchstoßpunkt auf der Geraden g entspricht dem gesuchten Punkt S, d.h. die Strecke PS entspricht der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/graphing/bxak7bcp&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/graphing/sxpxhxsn&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebenen Winkel auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt einer Strecke (wird bearbeitet von: Marc ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
#Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben &lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt A mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt B mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Eine Gerade durch die Schnittpunkte der Kreise zeichnen&lt;br /&gt;
# Gerade und Strecke schneiden sich im Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Mit Geodreieck die Länge der Strecke Ab messen und halbieren&lt;br /&gt;
# Bei der Hälfte der Streckenlänge Makrierung festlegen&lt;br /&gt;
# Makrierung ist Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Falte Gerade durch A und B&lt;br /&gt;
# Falte auf dieser Geraden A auf B&lt;br /&gt;
# Schnittpunkt der Faltgeraden ist Mittelpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Mittelsenkrechte_%28Werkzeug%29&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Schneide_(Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/classic/tjrbpwmf (Eigenes Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar des Dozenten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Radius &#039;&#039;r&#039;&#039; ist nicht spezifiziert und es ist daher unklar, ob die Schnittpunkte überhaupt existieren. Zur Erinnerung: Es können nur Streckenlängen auf dem Zirkel eingestellt werden, die bereits konstruiert sind und sich daher abtragen lassen.&lt;br /&gt;
* Bei Anwendung des Konstruktionswerkzeugs werden auch die Kreise mitkonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winkelhalbierende (wird bearbeitet von: Ilona) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkel und Lineal.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geodreieck.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfalten.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Kreis mit Radius r um A zeichnen: erhalten Schnittpunkte S und S&#039; des Kreises mit g und h&lt;br /&gt;
# Kreise um S und S&#039; mit jeweils Radius r&#039; zeichnen, wobei r&#039;&amp;gt;0,5*SS&#039; (SS&#039; meint die Strecke von S nach S&#039;): erhalten die Schnittpunkte T und T&#039; der beiden Kreise&lt;br /&gt;
# Gerade durch T und T&#039; zeichnen; diese geht zugleich durch A und halbiert den Winkel α&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α messen (dazu Geodreieck an A anlegen und Winkelgröße ablesen)&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α halbieren: erhalten α&#039;&lt;br /&gt;
# Geodreieck an A anlegen und Winkel mit Winkelgröße α&#039; abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S)&lt;br /&gt;
# S und A durch Gerade verbinden: diese ist die Winkelhalbierende&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# g auf h falten: erhalten Faltlinie, welche α halbiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/m/vm9zwy8w&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittpunkt von Kreis und Gerade (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Der Kreis ist gegeben als Mittelpunkt und einen weiteren Kreispunkt, sodass die Strecke dieser beiden Punkte den Radius als Länge hat.&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lot zu einer Geraden durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallele zu Gerade durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelparallele (wird bearbeitet von: Wibke ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Einschiebeineal“ (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien jeweils verschiedene Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; und Geraden &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;q&#039;&#039;, so dass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P ∈ p&#039;&#039;, &#039;&#039;Q ∈ q&#039;&#039; und &#039;&#039;p&#039;&#039; || &#039;&#039;q&#039;&#039; gilt. Dann&lt;br /&gt;
kann man so falten, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;q&#039;&#039; zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionen mit dem Einschiebelineal&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:Unter einem &#039;&#039;Einschiebelineal&#039;&#039; versteht man ein Lineal, auf dem zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; markiert sind, somit ist eine bestimmte Streckenlänge auf diesem Lineal fixiert. Man kann das Lineal so verschieben, dass diese Punkte auf bestimmten Geraden (oder Kreisen) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tangente an einen Kreis durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtwinkliges Dreieck mit vorgegebenen Kathetenlängen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paulus (2018). [https://arxiv.org/abs/1810.06852 „Geometrische Konstruktionen und Origami“]. (arXiv, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33379</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33379"/>
		<updated>2019-06-03T13:02:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Hajime ====&lt;br /&gt;
Ich würde zuerst den Schüler darum bitten, es uns zu erklären, wie er diesen Kreis gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
Dann würde ich andere Schüler*innen fragen, ob sie andere Lösung gefunden haben und wie er/sie auf die Lösung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Danach würden wir jede Lösung vergleichen, was die Vorteile und Nachteile vom jedem sind, indem wir die Bedingug  z.B den Radius ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Patrick ====&lt;br /&gt;
Ein richtiges Ergebnis verdient an erster Stelle ein Lob. Es soll schließlich nicht der Eindruck entstehen, das Ergebnis falsch. Um weiterhin zu erfahren, welchen Lösungsweg der Schüler gewählt hat, frage ich den Schüler nach seinem Vorgehen. Ausgenommen von dem Fall, dass es sich bei dem Schüler um Gauß persönlich handelt, der einen genialen alternativen Weg vorschlägt, ist es wahrscheinlich, dass der Schüler durch glückliches ausprobieren oder eine mentale Abschätzung im Kopf den gesuchten Punkt gefunden hat. Auf die Erklärung &amp;quot;Ich habs einfach ausprobiert&amp;quot;, würde ich fragen, ob der Schüler einen konkreteren Weg kennt, welchen er mit garantiertem Erfolg in einer Klassenarbeit anwenden könnte. Im Falle, dass der Schüler sein Ergebnis mit &amp;quot;Ich habs mir vorgestellt&amp;quot; antwortet, wird deutlich, dass der Schüler ein geeignetes Modell im Kopf hat, sich jedoch nicht die Mühe gemacht hat dieses aufzuzeichnen. Um dieses Modell zu festigen und zu validieren würde ich den Schüler auffordern seine Vorstellung zu Papier zu bringen. Hierüber ließe sich das erwartete Verfahren herleiten/motivieren. In beiden Fällen könnte man alternativ zu den genannten Reaktionen fragen, ob es sich bei der gefundenen Lösung um die einzige Lösung handelt und wie man dies herausfinden könnte. Hier würde offensichtlich die Schwäche des &amp;quot;Ich habs ausprobiert&amp;quot;-Verfahrens entlarvt werden. Andererseits könnte dies auch mögliche Fehlvorstellungen oder die Unzuverlässigkeit von rein mentalen Modellen deutlich machen. Im Gegensatz zu diesen Vorgehensweisen bietet die Zirkelmethode eine direkte Antwort auf die Frage. Eine Frage nach der Eindeutigkeit der Lösung bietet darüber hinaus weiteren Diskussionsstoff zum gegebenen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Anna-Lena ====&lt;br /&gt;
Ich hätte das Ergebnis bestätigt und mich nach seiner Lösungsstrategie erkundigt, um zu erfahren, in wie weit er/sie das zuvor erlernte verinnerlicht hat und welche Problemlösestrategien (willkürliches oder strategisches Ausprobieren, dynamische Überlegungen, Abstrahieren..). Dadurch fühlt sich der/die SchülerIn in seinen Bemühung unterstützt und auch ich bekomme einen Einblick in seine Denk- und Lernprozesse. Gelang er/sie zu der Lösung durch willkürliches Raten (was aufgrund der fehlenden Zirkelstriche der wahrscheinlichste Fall ist), würde ich die Aufgabe erweitern, indem zwei Punkte im Inneren eines Kästchens gewählt werden oder ein nicht kariertes Papier verwendet werden soll. Der/ die SchülerIn ist dadurch gezwungen seine/ihre Strategie zu ändern und das Problem zu abstrahieren. Berichtet er hingegen von einem permanenten Abmessen der Abstände mit dem Geodreieck, enthält die Strategie schon wichtige Ansatzpunkte zur Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Hier kann die „Änderung der Lösungsstrategie“ durch eine Genauigkeitsargument motiviert werden: Wie kann ich mir sicher sein, dass der Punkt nicht zufällig ein Millimeter weiter links oder rechts liegt. Als nächster Schritt können reinige richtige Ansatzpunkte seine Strategie genutzt werden, um zur Konstruktion mit Zirkel zu gelangen: Zeichne mir alle Punkte ein die von A 7cm Abstand haben; Er muss also zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen usw. Natürlich kann auch auf letzte Stunde verwiesen werden. Meiner Meinung nach sollte darauf, wenn es das Zeitmanagement erlaubt, verzichtet werden, da, wenn nicht zum Kreis als Lösungsstrategie gegriffen wird, die Grundvorstellung und der Begriff des Kreises nicht vollständig durchdrungen wurde und deshalb weiterer Vertiefung bedarf (v.a. Im Hinblick auf weitere Konstruktionsaufgaben). Ich würde auch nicht das bloße Ergebnis loben, sondern richtige Denkansätze/Lösungsstrategien, da das die eigentlichen Kompetenzen sind.&lt;br /&gt;
Bei weniger Zeit könnte man auch Ergebnisse an der Tafel sammeln, denn es sind ja zwei Punkte. Wenn kein zweites Ergebnis kommt, könnte man auch selbst die zweite Lösung nennen, die SuS durch messen verifizieren lassen und das Ganze thematisieren: Sind das jetzt alle Lösungen? Sind beide richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Julian ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler bitten mir zu zeigen, wie er den Punkt gefunden hat. Anschließend würde ich ihn fragen, ob er eine Methode kennt, mit der man ALLE Punkte finden kann, die die geforderte Eigenschaft erfüllen. Sollte ich davor erklärt haben, was genau unter konstruieren zu verstehen ist, würde ich mit dem Schüler außerdem besprechen, was der Unterschied zu seiner Methode [ohne Zirkel] ist und ob er gegenüber dem Konstruieren Vor-/Nachteile sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundkonstruktionen mit verschiedenen Werkzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Operationen möglich, um eine Ausgangskonfiguration für die Konstruktionsschritte zu schaffen: &lt;br /&gt;
# Es können beliebige Punkte in der Ebene gesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Auf einer Linie (auch Kreislinie) können beliebige Punkte gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Zirkel und Lineal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Gerade)&lt;br /&gt;
# Zwischen zwei nicht identischen Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Strecke)&lt;br /&gt;
# Zu einer gegebenen Strecke und einem gegebenen Punkt kann kann der Zirkel auf die Streckenlänge eingestellt werden und in dem Punkt eingestochen werden. (Kreis)&lt;br /&gt;
# Zu je zwei Objekten von Geraden, Strecken und Kreislinien können die Schnittpunkte konstruiert werden, falls sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Papierfalten (Flächen-Origami) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangskonfigurationen dienen hier Faltlinien, sodass in der Ebene beliebige Faltlinien gesetzt werden können.&lt;br /&gt;
# Zu zwei nicht parallelen Faltlinien kann der Schnittpunkt konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Faltlinie konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Punkten kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Punkte aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Linien kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Linien aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;M&#039;&#039; und &#039;&#039;P&#039;&#039; sowie eine Linie &#039;&#039;g&#039;&#039;. Dann kann eine Faltlinie durch &#039;&#039;M&#039;&#039; so konstruiert werden, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; gefaltet wird. (Schnitt von Kreis und Gerade)&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;  und &#039;&#039;Q&#039;&#039; sowie zwei Geraden &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;h&#039;&#039;, sodass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; und &#039;&#039;g&#039;&#039; parallel zu &#039;&#039;h&#039;&#039; liegt. Dann kann eine Faltlinie konstruier werden, sodass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; gefaltet wird. (Einschiebelinieal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Suchen Sie sich eine der unten stehenden Konstruktionsaufgaben aus, in dem Sie Ihren Namen in die Überschrift eintragen.&lt;br /&gt;
# Lösen Sie die Konstruktionsaufgabe mit den angegebenen Hilfsmitteln (Zirkel und Lineal, Geodreieck, Papierfalten). Für die Faltkonstruktionen können Sie u.a. [https://arxiv.org/abs/1810.06852 Paulus (2018) „Geometrische Konstruktionen und Origami“] zur Hilfe nehmen.&lt;br /&gt;
# Fertigen Sie jeweils eine Planskizze und eine Konstruktionsbeschreibung an und tragen Sie diese in die unten stehende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
# Entwerfen Sie ein GeoGebra-Applet, in dem Sie Ihre Konstruktion realisieren. Erstellen Sie ausgehend von Ihrer Konstruktion ein „GeoGebra-Werkzeug“ für die Konstruktionsaufgabe. Verlinken Sie in der Tabelle das Applet in der Gestalt, dass nur die Ausgangskonfiguration sichtbar ist und nur Ihr erstelltes Werkzeug auswählbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modulkonzept kann direkt in GeoGebra umgesetzt werden. Dazu können Werkzeuge ausgeblendet werden, sodass etwa nurnoch Grundkonstruktionen verfügbar sind. Es können auch eigene Werkzeuge (Module, Markros) erstellt werden. Die Bedienung habe ich kurz von meinem Bildschirm [https://youtu.be/Zz8xUqVLRR4 abgefilmt und hier verfügbar gemacht]. Sie können in der GeoGebra-Anleitung nachlesen, [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeugleiste wie Sie die Werkzeugleiste anpassen] und wie Sie [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeug_erstellen_-_Dialog eigene Werkzeuge erstellen] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei A einstechen und den Abstand zu B einstellen.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei P einstechen und einen Kreis zeichnen.&lt;br /&gt;
# Der Kreis schneidet die Gerade g in zwei Schnittpunkten S1 und S2. Die Strecken S1P und S2P auf der Geraden g entsprechen der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Länge der Strecke AB messen.&lt;br /&gt;
# Geodreieck an P anlegen und die gemessene Länge abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Falte den Punkt A auf den Punkt P. A ist nun identisch mit P, d.h. P = A&#039;, den zu B identischen Punkt bezeichnen wir mit B&#039;.&lt;br /&gt;
# Falte die Strecke AB auf die Gerade g. &lt;br /&gt;
# Durchsteche das Papier an der Stelle von B.&lt;br /&gt;
# Falte das Papier auf. Der Durchstoßpunkt auf der Geraden g entspricht dem gesuchten Punkt S, d.h. die Strecke PS entspricht der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/graphing/bxak7bcp&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebenen Winkel auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt einer Strecke (wird bearbeitet von: Marc ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
#Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben &lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt A mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt B mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Eine Gerade durch die Schnittpunkte der Kreise zeichnen&lt;br /&gt;
# Gerade und Strecke schneiden sich im Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Mit Geodreieck die Länge der Strecke Ab messen und halbieren&lt;br /&gt;
# Bei der Hälfte der Streckenlänge Makrierung festlegen&lt;br /&gt;
# Makrierung ist Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Falte Gerade durch A und B&lt;br /&gt;
# Falte auf dieser Geraden A auf B&lt;br /&gt;
# Schnittpunkt der Faltgeraden ist Mittelpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Mittelsenkrechte_%28Werkzeug%29&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Schneide_(Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/classic/tjrbpwmf (Eigenes Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar des Dozenten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Radius &#039;&#039;r&#039;&#039; ist nicht spezifiziert und es ist daher unklar, ob die Schnittpunkte überhaupt existieren. Zur Erinnerung: Es können nur Streckenlängen auf dem Zirkel eingestellt werden, die bereits konstruiert sind und sich daher abtragen lassen.&lt;br /&gt;
* Bei Anwendung des Konstruktionswerkzeugs werden auch die Kreise mitkonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winkelhalbierende (wird bearbeitet von: Ilona) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkel und Lineal.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geodreieck.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfalten.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Kreis mit Radius r um A zeichnen: erhalten Schnittpunkte S und S&#039; des Kreises mit g und h&lt;br /&gt;
# Kreise um S und S&#039; mit jeweils Radius r&#039; zeichnen, wobei r&#039;&amp;gt;0,5*SS&#039; (SS&#039; meint die Strecke von S nach S&#039;): erhalten die Schnittpunkte T und T&#039; der beiden Kreise&lt;br /&gt;
# Gerade durch T und T&#039; zeichnen; diese geht zugleich durch A und halbiert den Winkel α&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α messen (dazu Geodreieck an A anlegen und Winkelgröße ablesen)&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α halbieren: erhalten α&#039;&lt;br /&gt;
# Geodreieck an A anlegen und Winkel mit Winkelgröße α&#039; abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S)&lt;br /&gt;
# S und A durch Gerade verbinden: diese ist die Winkelhalbierende&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# g auf h falten: erhalten Faltlinie, welche α halbiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/m/vm9zwy8w&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittpunkt von Kreis und Gerade (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Der Kreis ist gegeben als Mittelpunkt und einen weiteren Kreispunkt, sodass die Strecke dieser beiden Punkte den Radius als Länge hat.&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lot zu einer Geraden durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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=== Parallele zu Gerade durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelparallele (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Einschiebeineal“ (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien jeweils verschiedene Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; und Geraden &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;q&#039;&#039;, so dass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P ∈ p&#039;&#039;, &#039;&#039;Q ∈ q&#039;&#039; und &#039;&#039;p&#039;&#039; || &#039;&#039;q&#039;&#039; gilt. Dann&lt;br /&gt;
kann man so falten, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;q&#039;&#039; zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionen mit dem Einschiebelineal&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:Unter einem &#039;&#039;Einschiebelineal&#039;&#039; versteht man ein Lineal, auf dem zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; markiert sind, somit ist eine bestimmte Streckenlänge auf diesem Lineal fixiert. Man kann das Lineal so verschieben, dass diese Punkte auf bestimmten Geraden (oder Kreisen) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tangente an einen Kreis durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
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Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Rechtwinkliges Dreieck mit vorgegebenen Kathetenlängen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paulus (2018). [https://arxiv.org/abs/1810.06852 „Geometrische Konstruktionen und Origami“]. (arXiv, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33378</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33378"/>
		<updated>2019-06-03T12:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Hajime ====&lt;br /&gt;
Ich würde zuerst den Schüler darum bitten, es uns zu erklären, wie er diesen Kreis gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
Dann würde ich andere Schüler*innen fragen, ob sie andere Lösung gefunden haben und wie er/sie auf die Lösung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Danach würden wir jede Lösung vergleichen, was die Vorteile und Nachteile vom jedem sind, indem wir die Bedingug  z.B den Radius ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Patrick ====&lt;br /&gt;
Ein richtiges Ergebnis verdient an erster Stelle ein Lob. Es soll schließlich nicht der Eindruck entstehen, das Ergebnis falsch. Um weiterhin zu erfahren, welchen Lösungsweg der Schüler gewählt hat, frage ich den Schüler nach seinem Vorgehen. Ausgenommen von dem Fall, dass es sich bei dem Schüler um Gauß persönlich handelt, der einen genialen alternativen Weg vorschlägt, ist es wahrscheinlich, dass der Schüler durch glückliches ausprobieren oder eine mentale Abschätzung im Kopf den gesuchten Punkt gefunden hat. Auf die Erklärung &amp;quot;Ich habs einfach ausprobiert&amp;quot;, würde ich fragen, ob der Schüler einen konkreteren Weg kennt, welchen er mit garantiertem Erfolg in einer Klassenarbeit anwenden könnte. Im Falle, dass der Schüler sein Ergebnis mit &amp;quot;Ich habs mir vorgestellt&amp;quot; antwortet, wird deutlich, dass der Schüler ein geeignetes Modell im Kopf hat, sich jedoch nicht die Mühe gemacht hat dieses aufzuzeichnen. Um dieses Modell zu festigen und zu validieren würde ich den Schüler auffordern seine Vorstellung zu Papier zu bringen. Hierüber ließe sich das erwartete Verfahren herleiten/motivieren. In beiden Fällen könnte man alternativ zu den genannten Reaktionen fragen, ob es sich bei der gefundenen Lösung um die einzige Lösung handelt und wie man dies herausfinden könnte. Hier würde offensichtlich die Schwäche des &amp;quot;Ich habs ausprobiert&amp;quot;-Verfahrens entlarvt werden. Andererseits könnte dies auch mögliche Fehlvorstellungen oder die Unzuverlässigkeit von rein mentalen Modellen deutlich machen. Im Gegensatz zu diesen Vorgehensweisen bietet die Zirkelmethode eine direkte Antwort auf die Frage. Eine Frage nach der Eindeutigkeit der Lösung bietet darüber hinaus weiteren Diskussionsstoff zum gegebenen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Anna-Lena ====&lt;br /&gt;
Ich hätte das Ergebnis bestätigt und mich nach seiner Lösungsstrategie erkundigt, um zu erfahren, in wie weit er/sie das zuvor erlernte verinnerlicht hat und welche Problemlösestrategien (willkürliches oder strategisches Ausprobieren, dynamische Überlegungen, Abstrahieren..). Dadurch fühlt sich der/die SchülerIn in seinen Bemühung unterstützt und auch ich bekomme einen Einblick in seine Denk- und Lernprozesse. Gelang er/sie zu der Lösung durch willkürliches Raten (was aufgrund der fehlenden Zirkelstriche der wahrscheinlichste Fall ist), würde ich die Aufgabe erweitern, indem zwei Punkte im Inneren eines Kästchens gewählt werden oder ein nicht kariertes Papier verwendet werden soll. Der/ die SchülerIn ist dadurch gezwungen seine/ihre Strategie zu ändern und das Problem zu abstrahieren. Berichtet er hingegen von einem permanenten Abmessen der Abstände mit dem Geodreieck, enthält die Strategie schon wichtige Ansatzpunkte zur Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Hier kann die „Änderung der Lösungsstrategie“ durch eine Genauigkeitsargument motiviert werden: Wie kann ich mir sicher sein, dass der Punkt nicht zufällig ein Millimeter weiter links oder rechts liegt. Als nächster Schritt können reinige richtige Ansatzpunkte seine Strategie genutzt werden, um zur Konstruktion mit Zirkel zu gelangen: Zeichne mir alle Punkte ein die von A 7cm Abstand haben; Er muss also zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen usw. Natürlich kann auch auf letzte Stunde verwiesen werden. Meiner Meinung nach sollte darauf, wenn es das Zeitmanagement erlaubt, verzichtet werden, da, wenn nicht zum Kreis als Lösungsstrategie gegriffen wird, die Grundvorstellung und der Begriff des Kreises nicht vollständig durchdrungen wurde und deshalb weiterer Vertiefung bedarf (v.a. Im Hinblick auf weitere Konstruktionsaufgaben). Ich würde auch nicht das bloße Ergebnis loben, sondern richtige Denkansätze/Lösungsstrategien, da das die eigentlichen Kompetenzen sind.&lt;br /&gt;
Bei weniger Zeit könnte man auch Ergebnisse an der Tafel sammeln, denn es sind ja zwei Punkte. Wenn kein zweites Ergebnis kommt, könnte man auch selbst die zweite Lösung nennen, die SuS durch messen verifizieren lassen und das Ganze thematisieren: Sind das jetzt alle Lösungen? Sind beide richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Julian ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler bitten mir zu zeigen, wie er den Punkt gefunden hat. Anschließend würde ich ihn fragen, ob er eine Methode kennt, mit der man ALLE Punkte finden kann, die die geforderte Eigenschaft erfüllen. Sollte ich davor erklärt haben, was genau unter konstruieren zu verstehen ist, würde ich mit dem Schüler außerdem besprechen, was der Unterschied zu seiner Methode [ohne Zirkel] ist und ob er gegenüber dem Konstruieren Vor-/Nachteile sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundkonstruktionen mit verschiedenen Werkzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Operationen möglich, um eine Ausgangskonfiguration für die Konstruktionsschritte zu schaffen: &lt;br /&gt;
# Es können beliebige Punkte in der Ebene gesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Auf einer Linie (auch Kreislinie) können beliebige Punkte gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Zirkel und Lineal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Gerade)&lt;br /&gt;
# Zwischen zwei nicht identischen Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Strecke)&lt;br /&gt;
# Zu einer gegebenen Strecke und einem gegebenen Punkt kann kann der Zirkel auf die Streckenlänge eingestellt werden und in dem Punkt eingestochen werden. (Kreis)&lt;br /&gt;
# Zu je zwei Objekten von Geraden, Strecken und Kreislinien können die Schnittpunkte konstruiert werden, falls sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Papierfalten (Flächen-Origami) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangskonfigurationen dienen hier Faltlinien, sodass in der Ebene beliebige Faltlinien gesetzt werden können.&lt;br /&gt;
# Zu zwei nicht parallelen Faltlinien kann der Schnittpunkt konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Faltlinie konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Punkten kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Punkte aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Linien kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Linien aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;M&#039;&#039; und &#039;&#039;P&#039;&#039; sowie eine Linie &#039;&#039;g&#039;&#039;. Dann kann eine Faltlinie durch &#039;&#039;M&#039;&#039; so konstruiert werden, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; gefaltet wird. (Schnitt von Kreis und Gerade)&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;  und &#039;&#039;Q&#039;&#039; sowie zwei Geraden &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;h&#039;&#039;, sodass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; und &#039;&#039;g&#039;&#039; parallel zu &#039;&#039;h&#039;&#039; liegt. Dann kann eine Faltlinie konstruier werden, sodass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; gefaltet wird. (Einschiebelinieal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Suchen Sie sich eine der unten stehenden Konstruktionsaufgaben aus, in dem Sie Ihren Namen in die Überschrift eintragen.&lt;br /&gt;
# Lösen Sie die Konstruktionsaufgabe mit den angegebenen Hilfsmitteln (Zirkel und Lineal, Geodreieck, Papierfalten). Für die Faltkonstruktionen können Sie u.a. [https://arxiv.org/abs/1810.06852 Paulus (2018) „Geometrische Konstruktionen und Origami“] zur Hilfe nehmen.&lt;br /&gt;
# Fertigen Sie jeweils eine Planskizze und eine Konstruktionsbeschreibung an und tragen Sie diese in die unten stehende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
# Entwerfen Sie ein GeoGebra-Applet, in dem Sie Ihre Konstruktion realisieren. Erstellen Sie ausgehend von Ihrer Konstruktion ein „GeoGebra-Werkzeug“ für die Konstruktionsaufgabe. Verlinken Sie in der Tabelle das Applet in der Gestalt, dass nur die Ausgangskonfiguration sichtbar ist und nur Ihr erstelltes Werkzeug auswählbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modulkonzept kann direkt in GeoGebra umgesetzt werden. Dazu können Werkzeuge ausgeblendet werden, sodass etwa nurnoch Grundkonstruktionen verfügbar sind. Es können auch eigene Werkzeuge (Module, Markros) erstellt werden. Die Bedienung habe ich kurz von meinem Bildschirm [https://youtu.be/Zz8xUqVLRR4 abgefilmt und hier verfügbar gemacht]. Sie können in der GeoGebra-Anleitung nachlesen, [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeugleiste wie Sie die Werkzeugleiste anpassen] und wie Sie [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeug_erstellen_-_Dialog eigene Werkzeuge erstellen] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei A einstechen und den Abstand zu B einstellen.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei P einstechen und einen Kreis zeichnen.&lt;br /&gt;
# Der Kreis schneidet die Gerade g in zwei Schnittpunkten S1 und S2. Die Strecken S1P und S2P auf der Geraden g entsprechen der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Länge der Strecke AB messen.&lt;br /&gt;
# Geodreieck an P anlegen und die gemessene Länge abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Falte den Punkt A auf den Punkt P. A ist nun identisch mit P, d.h. P = A&#039;, den zu B identischen Punkt bezeichnen wir mit B&#039;.&lt;br /&gt;
# Falte die Strecke AB auf die Gerade g. &lt;br /&gt;
# Durchsteche das Papier an der Stelle von B.&lt;br /&gt;
# Falte das Papier auf. Der Durchstoßpunkt auf der Geraden g entspricht dem gesuchten Punkt S, d.h. die Strecke PS entspricht der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebenen Winkel auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt einer Strecke (wird bearbeitet von: Marc ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
#Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben &lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt A mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt B mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Eine Gerade durch die Schnittpunkte der Kreise zeichnen&lt;br /&gt;
# Gerade und Strecke schneiden sich im Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Mit Geodreieck die Länge der Strecke Ab messen und halbieren&lt;br /&gt;
# Bei der Hälfte der Streckenlänge Makrierung festlegen&lt;br /&gt;
# Makrierung ist Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Falte Gerade durch A und B&lt;br /&gt;
# Falte auf dieser Geraden A auf B&lt;br /&gt;
# Schnittpunkt der Faltgeraden ist Mittelpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Mittelsenkrechte_%28Werkzeug%29&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Schneide_(Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/classic/tjrbpwmf (Eigenes Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar des Dozenten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Radius &#039;&#039;r&#039;&#039; ist nicht spezifiziert und es ist daher unklar, ob die Schnittpunkte überhaupt existieren. Zur Erinnerung: Es können nur Streckenlängen auf dem Zirkel eingestellt werden, die bereits konstruiert sind und sich daher abtragen lassen.&lt;br /&gt;
* Bei Anwendung des Konstruktionswerkzeugs werden auch die Kreise mitkonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winkelhalbierende (wird bearbeitet von: Ilona) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkel und Lineal.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geodreieck.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfalten.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Kreis mit Radius r um A zeichnen: erhalten Schnittpunkte S und S&#039; des Kreises mit g und h&lt;br /&gt;
# Kreise um S und S&#039; mit jeweils Radius r&#039; zeichnen, wobei r&#039;&amp;gt;0,5*SS&#039; (SS&#039; meint die Strecke von S nach S&#039;): erhalten die Schnittpunkte T und T&#039; der beiden Kreise&lt;br /&gt;
# Gerade durch T und T&#039; zeichnen; diese geht zugleich durch A und halbiert den Winkel α&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α messen (dazu Geodreieck an A anlegen und Winkelgröße ablesen)&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α halbieren: erhalten α&#039;&lt;br /&gt;
# Geodreieck an A anlegen und Winkel mit Winkelgröße α&#039; abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S)&lt;br /&gt;
# S und A durch Gerade verbinden: diese ist die Winkelhalbierende&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# g auf h falten: erhalten Faltlinie, welche α halbiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/m/vm9zwy8w&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittpunkt von Kreis und Gerade (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Der Kreis ist gegeben als Mittelpunkt und einen weiteren Kreispunkt, sodass die Strecke dieser beiden Punkte den Radius als Länge hat.&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lot zu einer Geraden durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallele zu Gerade durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelparallele (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Einschiebeineal“ (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien jeweils verschiedene Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; und Geraden &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;q&#039;&#039;, so dass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P ∈ p&#039;&#039;, &#039;&#039;Q ∈ q&#039;&#039; und &#039;&#039;p&#039;&#039; || &#039;&#039;q&#039;&#039; gilt. Dann&lt;br /&gt;
kann man so falten, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;q&#039;&#039; zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionen mit dem Einschiebelineal&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:Unter einem &#039;&#039;Einschiebelineal&#039;&#039; versteht man ein Lineal, auf dem zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; markiert sind, somit ist eine bestimmte Streckenlänge auf diesem Lineal fixiert. Man kann das Lineal so verschieben, dass diese Punkte auf bestimmten Geraden (oder Kreisen) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tangente an einen Kreis durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtwinkliges Dreieck mit vorgegebenen Kathetenlängen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paulus (2018). [https://arxiv.org/abs/1810.06852 „Geometrische Konstruktionen und Origami“]. (arXiv, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33375</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33375"/>
		<updated>2019-06-03T11:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Hajime ====&lt;br /&gt;
Ich würde zuerst den Schüler darum bitten, es uns zu erklären, wie er diesen Kreis gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
Dann würde ich andere Schüler*innen fragen, ob sie andere Lösung gefunden haben und wie er/sie auf die Lösung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Danach würden wir jede Lösung vergleichen, was die Vorteile und Nachteile vom jedem sind, indem wir die Bedingug  z.B den Radius ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Patrick ====&lt;br /&gt;
Ein richtiges Ergebnis verdient an erster Stelle ein Lob. Es soll schließlich nicht der Eindruck entstehen, das Ergebnis falsch. Um weiterhin zu erfahren, welchen Lösungsweg der Schüler gewählt hat, frage ich den Schüler nach seinem Vorgehen. Ausgenommen von dem Fall, dass es sich bei dem Schüler um Gauß persönlich handelt, der einen genialen alternativen Weg vorschlägt, ist es wahrscheinlich, dass der Schüler durch glückliches ausprobieren oder eine mentale Abschätzung im Kopf den gesuchten Punkt gefunden hat. Auf die Erklärung &amp;quot;Ich habs einfach ausprobiert&amp;quot;, würde ich fragen, ob der Schüler einen konkreteren Weg kennt, welchen er mit garantiertem Erfolg in einer Klassenarbeit anwenden könnte. Im Falle, dass der Schüler sein Ergebnis mit &amp;quot;Ich habs mir vorgestellt&amp;quot; antwortet, wird deutlich, dass der Schüler ein geeignetes Modell im Kopf hat, sich jedoch nicht die Mühe gemacht hat dieses aufzuzeichnen. Um dieses Modell zu festigen und zu validieren würde ich den Schüler auffordern seine Vorstellung zu Papier zu bringen. Hierüber ließe sich das erwartete Verfahren herleiten/motivieren. In beiden Fällen könnte man alternativ zu den genannten Reaktionen fragen, ob es sich bei der gefundenen Lösung um die einzige Lösung handelt und wie man dies herausfinden könnte. Hier würde offensichtlich die Schwäche des &amp;quot;Ich habs ausprobiert&amp;quot;-Verfahrens entlarvt werden. Andererseits könnte dies auch mögliche Fehlvorstellungen oder die Unzuverlässigkeit von rein mentalen Modellen deutlich machen. Im Gegensatz zu diesen Vorgehensweisen bietet die Zirkelmethode eine direkte Antwort auf die Frage. Eine Frage nach der Eindeutigkeit der Lösung bietet darüber hinaus weiteren Diskussionsstoff zum gegebenen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Anna-Lena ====&lt;br /&gt;
Ich hätte das Ergebnis bestätigt und mich nach seiner Lösungsstrategie erkundigt, um zu erfahren, in wie weit er/sie das zuvor erlernte verinnerlicht hat und welche Problemlösestrategien (willkürliches oder strategisches Ausprobieren, dynamische Überlegungen, Abstrahieren..). Dadurch fühlt sich der/die SchülerIn in seinen Bemühung unterstützt und auch ich bekomme einen Einblick in seine Denk- und Lernprozesse. Gelang er/sie zu der Lösung durch willkürliches Raten (was aufgrund der fehlenden Zirkelstriche der wahrscheinlichste Fall ist), würde ich die Aufgabe erweitern, indem zwei Punkte im Inneren eines Kästchens gewählt werden oder ein nicht kariertes Papier verwendet werden soll. Der/ die SchülerIn ist dadurch gezwungen seine/ihre Strategie zu ändern und das Problem zu abstrahieren. Berichtet er hingegen von einem permanenten Abmessen der Abstände mit dem Geodreieck, enthält die Strategie schon wichtige Ansatzpunkte zur Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Hier kann die „Änderung der Lösungsstrategie“ durch eine Genauigkeitsargument motiviert werden: Wie kann ich mir sicher sein, dass der Punkt nicht zufällig ein Millimeter weiter links oder rechts liegt. Als nächster Schritt können reinige richtige Ansatzpunkte seine Strategie genutzt werden, um zur Konstruktion mit Zirkel zu gelangen: Zeichne mir alle Punkte ein die von A 7cm Abstand haben; Er muss also zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen usw. Natürlich kann auch auf letzte Stunde verwiesen werden. Meiner Meinung nach sollte darauf, wenn es das Zeitmanagement erlaubt, verzichtet werden, da, wenn nicht zum Kreis als Lösungsstrategie gegriffen wird, die Grundvorstellung und der Begriff des Kreises nicht vollständig durchdrungen wurde und deshalb weiterer Vertiefung bedarf (v.a. Im Hinblick auf weitere Konstruktionsaufgaben). Ich würde auch nicht das bloße Ergebnis loben, sondern richtige Denkansätze/Lösungsstrategien, da das die eigentlichen Kompetenzen sind.&lt;br /&gt;
Bei weniger Zeit könnte man auch Ergebnisse an der Tafel sammeln, denn es sind ja zwei Punkte. Wenn kein zweites Ergebnis kommt, könnte man auch selbst die zweite Lösung nennen, die SuS durch messen verifizieren lassen und das Ganze thematisieren: Sind das jetzt alle Lösungen? Sind beide richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Julian ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler bitten mir zu zeigen, wie er den Punkt gefunden hat. Anschließend würde ich ihn fragen, ob er eine Methode kennt, mit der man ALLE Punkte finden kann, die die geforderte Eigenschaft erfüllen. Sollte ich davor erklärt haben, was genau unter konstruieren zu verstehen ist, würde ich mit dem Schüler außerdem besprechen, was der Unterschied zu seiner Methode [ohne Zirkel] ist und ob er gegenüber dem Konstruieren Vor-/Nachteile sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundkonstruktionen mit verschiedenen Werkzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Operationen möglich, um eine Ausgangskonfiguration für die Konstruktionsschritte zu schaffen: &lt;br /&gt;
# Es können beliebige Punkte in der Ebene gesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Auf einer Linie (auch Kreislinie) können beliebige Punkte gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Zirkel und Lineal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Gerade)&lt;br /&gt;
# Zwischen zwei nicht identischen Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Strecke)&lt;br /&gt;
# Zu einer gegebenen Strecke und einem gegebenen Punkt kann kann der Zirkel auf die Streckenlänge eingestellt werden und in dem Punkt eingestochen werden. (Kreis)&lt;br /&gt;
# Zu je zwei Objekten von Geraden, Strecken und Kreislinien können die Schnittpunkte konstruiert werden, falls sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Papierfalten (Flächen-Origami) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangskonfigurationen dienen hier Faltlinien, sodass in der Ebene beliebige Faltlinien gesetzt werden können.&lt;br /&gt;
# Zu zwei nicht parallelen Faltlinien kann der Schnittpunkt konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Faltlinie konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Punkten kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Punkte aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Linien kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Linien aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;M&#039;&#039; und &#039;&#039;P&#039;&#039; sowie eine Linie &#039;&#039;g&#039;&#039;. Dann kann eine Faltlinie durch &#039;&#039;M&#039;&#039; so konstruiert werden, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; gefaltet wird. (Schnitt von Kreis und Gerade)&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;  und &#039;&#039;Q&#039;&#039; sowie zwei Geraden &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;h&#039;&#039;, sodass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; und &#039;&#039;g&#039;&#039; parallel zu &#039;&#039;h&#039;&#039; liegt. Dann kann eine Faltlinie konstruier werden, sodass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; gefaltet wird. (Einschiebelinieal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Suchen Sie sich eine der unten stehenden Konstruktionsaufgaben aus, in dem Sie Ihren Namen in die Überschrift eintragen.&lt;br /&gt;
# Lösen Sie die Konstruktionsaufgabe mit den angegebenen Hilfsmitteln (Zirkel und Lineal, Geodreieck, Papierfalten). Für die Faltkonstruktionen können Sie u.a. [https://arxiv.org/abs/1810.06852 Paulus (2018) „Geometrische Konstruktionen und Origami“] zur Hilfe nehmen.&lt;br /&gt;
# Fertigen Sie jeweils eine Planskizze und eine Konstruktionsbeschreibung an und tragen Sie diese in die unten stehende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
# Entwerfen Sie ein GeoGebra-Applet, in dem Sie Ihre Konstruktion realisieren. Erstellen Sie ausgehend von Ihrer Konstruktion ein „GeoGebra-Werkzeug“ für die Konstruktionsaufgabe. Verlinken Sie in der Tabelle das Applet in der Gestalt, dass nur die Ausgangskonfiguration sichtbar ist und nur Ihr erstelltes Werkzeug auswählbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modulkonzept kann direkt in GeoGebra umgesetzt werden. Dazu können Werkzeuge ausgeblendet werden, sodass etwa nurnoch Grundkonstruktionen verfügbar sind. Es können auch eigene Werkzeuge (Module, Markros) erstellt werden. Die Bedienung habe ich kurz von meinem Bildschirm [https://youtu.be/Zz8xUqVLRR4 abgefilmt und hier verfügbar gemacht]. Sie können in der GeoGebra-Anleitung nachlesen, [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeugleiste wie Sie die Werkzeugleiste anpassen] und wie Sie [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeug_erstellen_-_Dialog eigene Werkzeuge erstellen] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei A einstechen und den Abstand zu B einstellen.&lt;br /&gt;
# Zirkel bei P einstechen und einen Kreis zeichnen.&lt;br /&gt;
# Der Kreis schneidet die Gerade g in zwei Schnittpunkten S1 und S2. Die Strecken S1P und S2P auf der Geraden g entsprechen der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Länge der Strecke AB messen.&lt;br /&gt;
# Geodreieck an P anlegen und die gemessene Länge abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Gegeben sind eine Strecke AB und eine Gerade g, auf welcher der Punkt P liegt.&lt;br /&gt;
# Falte den Punkt A auf den Punkt P.&lt;br /&gt;
# Falte die Strecke AB auf die Gerade g. &lt;br /&gt;
# Durchsteche das Papier an der Stelle von B.&lt;br /&gt;
# Falte das Papier auf. Der Durchstoßpunkt auf der Geraden g entspricht dem gesuchten Punkt S, d.h. die Strecke PS entspricht der Strecke AB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebenen Winkel auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt einer Strecke (wird bearbeitet von: Marc ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
#Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben &lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt A mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt B mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Eine Gerade durch die Schnittpunkte der Kreise zeichnen&lt;br /&gt;
# Gerade und Strecke schneiden sich im Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Mit Geodreieck die Länge der Strecke Ab messen und halbieren&lt;br /&gt;
# Bei der Hälfte der Streckenlänge Makrierung festlegen&lt;br /&gt;
# Makrierung ist Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Falte Gerade durch A und B&lt;br /&gt;
# Falte auf dieser Geraden A auf B&lt;br /&gt;
# Schnittpunkt der Faltgeraden ist Mittelpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Mittelsenkrechte_%28Werkzeug%29&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Schneide_(Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/classic/tjrbpwmf (Eigenes Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar des Dozenten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Radius &#039;&#039;r&#039;&#039; ist nicht spezifiziert und es ist daher unklar, ob die Schnittpunkte überhaupt existieren. Zur Erinnerung: Es können nur Streckenlängen auf dem Zirkel eingestellt werden, die bereits konstruiert sind und sich daher abtragen lassen.&lt;br /&gt;
* Bei Anwendung des Konstruktionswerkzeugs werden auch die Kreise mitkonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winkelhalbierende (wird bearbeitet von: Ilona) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkel und Lineal.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geodreieck.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfalten.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Kreis mit Radius r um A zeichnen: erhalten Schnittpunkte S und S&#039; des Kreises mit g und h&lt;br /&gt;
# Kreise um S und S&#039; mit jeweils Radius r&#039; zeichnen, wobei r&#039;&amp;gt;0,5*SS&#039; (SS&#039; meint die Strecke von S nach S&#039;): erhalten die Schnittpunkte T und T&#039; der beiden Kreise&lt;br /&gt;
# Gerade durch T und T&#039; zeichnen; diese geht zugleich durch A und halbiert den Winkel α&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α messen (dazu Geodreieck an A anlegen und Winkelgröße ablesen)&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α halbieren: erhalten α&#039;&lt;br /&gt;
# Geodreieck an A anlegen und Winkel mit Winkelgröße α&#039; abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S)&lt;br /&gt;
# S und A durch Gerade verbinden: diese ist die Winkelhalbierende&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# g auf h falten: erhalten Faltlinie, welche α halbiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/m/vm9zwy8w&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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=== Schnittpunkt von Kreis und Gerade (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Der Kreis ist gegeben als Mittelpunkt und einen weiteren Kreispunkt, sodass die Strecke dieser beiden Punkte den Radius als Länge hat.&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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=== Das Lot zu einer Geraden durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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=== Parallele zu Gerade durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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=== Mittelparallele (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Einschiebeineal“ (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien jeweils verschiedene Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; und Geraden &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;q&#039;&#039;, so dass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P ∈ p&#039;&#039;, &#039;&#039;Q ∈ q&#039;&#039; und &#039;&#039;p&#039;&#039; || &#039;&#039;q&#039;&#039; gilt. Dann&lt;br /&gt;
kann man so falten, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;q&#039;&#039; zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionen mit dem Einschiebelineal&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:Unter einem &#039;&#039;Einschiebelineal&#039;&#039; versteht man ein Lineal, auf dem zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; markiert sind, somit ist eine bestimmte Streckenlänge auf diesem Lineal fixiert. Man kann das Lineal so verschieben, dass diese Punkte auf bestimmten Geraden (oder Kreisen) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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=== Tangente an einen Kreis durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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=== Rechtwinkliges Dreieck mit vorgegebenen Kathetenlängen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
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# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paulus (2018). [https://arxiv.org/abs/1810.06852 „Geometrische Konstruktionen und Origami“]. (arXiv, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33374</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33374"/>
		<updated>2019-06-03T11:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Hajime ====&lt;br /&gt;
Ich würde zuerst den Schüler darum bitten, es uns zu erklären, wie er diesen Kreis gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
Dann würde ich andere Schüler*innen fragen, ob sie andere Lösung gefunden haben und wie er/sie auf die Lösung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Danach würden wir jede Lösung vergleichen, was die Vorteile und Nachteile vom jedem sind, indem wir die Bedingug  z.B den Radius ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Patrick ====&lt;br /&gt;
Ein richtiges Ergebnis verdient an erster Stelle ein Lob. Es soll schließlich nicht der Eindruck entstehen, das Ergebnis falsch. Um weiterhin zu erfahren, welchen Lösungsweg der Schüler gewählt hat, frage ich den Schüler nach seinem Vorgehen. Ausgenommen von dem Fall, dass es sich bei dem Schüler um Gauß persönlich handelt, der einen genialen alternativen Weg vorschlägt, ist es wahrscheinlich, dass der Schüler durch glückliches ausprobieren oder eine mentale Abschätzung im Kopf den gesuchten Punkt gefunden hat. Auf die Erklärung &amp;quot;Ich habs einfach ausprobiert&amp;quot;, würde ich fragen, ob der Schüler einen konkreteren Weg kennt, welchen er mit garantiertem Erfolg in einer Klassenarbeit anwenden könnte. Im Falle, dass der Schüler sein Ergebnis mit &amp;quot;Ich habs mir vorgestellt&amp;quot; antwortet, wird deutlich, dass der Schüler ein geeignetes Modell im Kopf hat, sich jedoch nicht die Mühe gemacht hat dieses aufzuzeichnen. Um dieses Modell zu festigen und zu validieren würde ich den Schüler auffordern seine Vorstellung zu Papier zu bringen. Hierüber ließe sich das erwartete Verfahren herleiten/motivieren. In beiden Fällen könnte man alternativ zu den genannten Reaktionen fragen, ob es sich bei der gefundenen Lösung um die einzige Lösung handelt und wie man dies herausfinden könnte. Hier würde offensichtlich die Schwäche des &amp;quot;Ich habs ausprobiert&amp;quot;-Verfahrens entlarvt werden. Andererseits könnte dies auch mögliche Fehlvorstellungen oder die Unzuverlässigkeit von rein mentalen Modellen deutlich machen. Im Gegensatz zu diesen Vorgehensweisen bietet die Zirkelmethode eine direkte Antwort auf die Frage. Eine Frage nach der Eindeutigkeit der Lösung bietet darüber hinaus weiteren Diskussionsstoff zum gegebenen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Anna-Lena ====&lt;br /&gt;
Ich hätte das Ergebnis bestätigt und mich nach seiner Lösungsstrategie erkundigt, um zu erfahren, in wie weit er/sie das zuvor erlernte verinnerlicht hat und welche Problemlösestrategien (willkürliches oder strategisches Ausprobieren, dynamische Überlegungen, Abstrahieren..). Dadurch fühlt sich der/die SchülerIn in seinen Bemühung unterstützt und auch ich bekomme einen Einblick in seine Denk- und Lernprozesse. Gelang er/sie zu der Lösung durch willkürliches Raten (was aufgrund der fehlenden Zirkelstriche der wahrscheinlichste Fall ist), würde ich die Aufgabe erweitern, indem zwei Punkte im Inneren eines Kästchens gewählt werden oder ein nicht kariertes Papier verwendet werden soll. Der/ die SchülerIn ist dadurch gezwungen seine/ihre Strategie zu ändern und das Problem zu abstrahieren. Berichtet er hingegen von einem permanenten Abmessen der Abstände mit dem Geodreieck, enthält die Strategie schon wichtige Ansatzpunkte zur Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Hier kann die „Änderung der Lösungsstrategie“ durch eine Genauigkeitsargument motiviert werden: Wie kann ich mir sicher sein, dass der Punkt nicht zufällig ein Millimeter weiter links oder rechts liegt. Als nächster Schritt können reinige richtige Ansatzpunkte seine Strategie genutzt werden, um zur Konstruktion mit Zirkel zu gelangen: Zeichne mir alle Punkte ein die von A 7cm Abstand haben; Er muss also zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen usw. Natürlich kann auch auf letzte Stunde verwiesen werden. Meiner Meinung nach sollte darauf, wenn es das Zeitmanagement erlaubt, verzichtet werden, da, wenn nicht zum Kreis als Lösungsstrategie gegriffen wird, die Grundvorstellung und der Begriff des Kreises nicht vollständig durchdrungen wurde und deshalb weiterer Vertiefung bedarf (v.a. Im Hinblick auf weitere Konstruktionsaufgaben). Ich würde auch nicht das bloße Ergebnis loben, sondern richtige Denkansätze/Lösungsstrategien, da das die eigentlichen Kompetenzen sind.&lt;br /&gt;
Bei weniger Zeit könnte man auch Ergebnisse an der Tafel sammeln, denn es sind ja zwei Punkte. Wenn kein zweites Ergebnis kommt, könnte man auch selbst die zweite Lösung nennen, die SuS durch messen verifizieren lassen und das Ganze thematisieren: Sind das jetzt alle Lösungen? Sind beide richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Julian ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler bitten mir zu zeigen, wie er den Punkt gefunden hat. Anschließend würde ich ihn fragen, ob er eine Methode kennt, mit der man ALLE Punkte finden kann, die die geforderte Eigenschaft erfüllen. Sollte ich davor erklärt haben, was genau unter konstruieren zu verstehen ist, würde ich mit dem Schüler außerdem besprechen, was der Unterschied zu seiner Methode [ohne Zirkel] ist und ob er gegenüber dem Konstruieren Vor-/Nachteile sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundkonstruktionen mit verschiedenen Werkzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Operationen möglich, um eine Ausgangskonfiguration für die Konstruktionsschritte zu schaffen: &lt;br /&gt;
# Es können beliebige Punkte in der Ebene gesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Auf einer Linie (auch Kreislinie) können beliebige Punkte gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Zirkel und Lineal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Gerade)&lt;br /&gt;
# Zwischen zwei nicht identischen Punkte kann eine Lineallinie konstruiert werden. (Strecke)&lt;br /&gt;
# Zu einer gegebenen Strecke und einem gegebenen Punkt kann kann der Zirkel auf die Streckenlänge eingestellt werden und in dem Punkt eingestochen werden. (Kreis)&lt;br /&gt;
# Zu je zwei Objekten von Geraden, Strecken und Kreislinien können die Schnittpunkte konstruiert werden, falls sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundkonstruktionen mit Papierfalten (Flächen-Origami) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangskonfigurationen dienen hier Faltlinien, sodass in der Ebene beliebige Faltlinien gesetzt werden können.&lt;br /&gt;
# Zu zwei nicht parallelen Faltlinien kann der Schnittpunkt konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Durch zwei nicht identische Punkte kann eine Faltlinie konstruiert werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Punkten kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Punkte aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Zu zwei Linien kann eine Faltlinie so konstruiert werden, dass die zwei Linien aufeinander gefaltet werden.&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;M&#039;&#039; und &#039;&#039;P&#039;&#039; sowie eine Linie &#039;&#039;g&#039;&#039;. Dann kann eine Faltlinie durch &#039;&#039;M&#039;&#039; so konstruiert werden, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; gefaltet wird. (Schnitt von Kreis und Gerade)&lt;br /&gt;
# Gegeben seien zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;  und &#039;&#039;Q&#039;&#039; sowie zwei Geraden &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;h&#039;&#039;, sodass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; und &#039;&#039;g&#039;&#039; parallel zu &#039;&#039;h&#039;&#039; liegt. Dann kann eine Faltlinie konstruier werden, sodass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;g&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;h&#039;&#039; gefaltet wird. (Einschiebelinieal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Suchen Sie sich eine der unten stehenden Konstruktionsaufgaben aus, in dem Sie Ihren Namen in die Überschrift eintragen.&lt;br /&gt;
# Lösen Sie die Konstruktionsaufgabe mit den angegebenen Hilfsmitteln (Zirkel und Lineal, Geodreieck, Papierfalten). Für die Faltkonstruktionen können Sie u.a. [https://arxiv.org/abs/1810.06852 Paulus (2018) „Geometrische Konstruktionen und Origami“] zur Hilfe nehmen.&lt;br /&gt;
# Fertigen Sie jeweils eine Planskizze und eine Konstruktionsbeschreibung an und tragen Sie diese in die unten stehende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
# Entwerfen Sie ein GeoGebra-Applet, in dem Sie Ihre Konstruktion realisieren. Erstellen Sie ausgehend von Ihrer Konstruktion ein „GeoGebra-Werkzeug“ für die Konstruktionsaufgabe. Verlinken Sie in der Tabelle das Applet in der Gestalt, dass nur die Ausgangskonfiguration sichtbar ist und nur Ihr erstelltes Werkzeug auswählbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modulkonzept kann direkt in GeoGebra umgesetzt werden. Dazu können Werkzeuge ausgeblendet werden, sodass etwa nurnoch Grundkonstruktionen verfügbar sind. Es können auch eigene Werkzeuge (Module, Markros) erstellt werden. Die Bedienung habe ich kurz von meinem Bildschirm [https://youtu.be/Zz8xUqVLRR4 abgefilmt und hier verfügbar gemacht]. Sie können in der GeoGebra-Anleitung nachlesen, [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeugleiste wie Sie die Werkzeugleiste anpassen] und wie Sie [https://wiki.geogebra.org/de/Werkzeug_erstellen_-_Dialog eigene Werkzeuge erstellen] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebene Strecke auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: Katharina) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegebenen Winkel auf Gerade abtragen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt einer Strecke (wird bearbeitet von: Marc ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
#Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben &lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt A mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Einen Kreis um den Punkt B mit dem Radius r ziehen&lt;br /&gt;
#Eine Gerade durch die Schnittpunkte der Kreise zeichnen&lt;br /&gt;
# Gerade und Strecke schneiden sich im Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Mit Geodreieck die Länge der Strecke Ab messen und halbieren&lt;br /&gt;
# Bei der Hälfte der Streckenlänge Makrierung festlegen&lt;br /&gt;
# Makrierung ist Mittelpunkt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Strecke AB gegeben&lt;br /&gt;
# Falte Gerade durch A und B&lt;br /&gt;
# Falte auf dieser Geraden A auf B&lt;br /&gt;
# Schnittpunkt der Faltgeraden ist Mittelpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Mittelsenkrechte_%28Werkzeug%29&lt;br /&gt;
https://wiki.geogebra.org/de/Schneide_(Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/classic/tjrbpwmf (Eigenes Werkzeug)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar des Dozenten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Radius &#039;&#039;r&#039;&#039; ist nicht spezifiziert und es ist daher unklar, ob die Schnittpunkte überhaupt existieren. Zur Erinnerung: Es können nur Streckenlängen auf dem Zirkel eingestellt werden, die bereits konstruiert sind und sich daher abtragen lassen.&lt;br /&gt;
* Bei Anwendung des Konstruktionswerkzeugs werden auch die Kreise mitkonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winkelhalbierende (wird bearbeitet von: Ilona) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkel und Lineal.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Geodreieck.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfalten.JPG|thumb|Planskizze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Kreis mit Radius r um A zeichnen: erhalten Schnittpunkte S und S&#039; des Kreises mit g und h&lt;br /&gt;
# Kreise um S und S&#039; mit jeweils Radius r&#039; zeichnen, wobei r&#039;&amp;gt;0,5*SS&#039; (SS&#039; meint die Strecke von S nach S&#039;): erhalten die Schnittpunkte T und T&#039; der beiden Kreise&lt;br /&gt;
# Gerade durch T und T&#039; zeichnen; diese geht zugleich durch A und halbiert den Winkel α&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α messen (dazu Geodreieck an A anlegen und Winkelgröße ablesen)&lt;br /&gt;
# Winkelgröße von α halbieren: erhalten α&#039;&lt;br /&gt;
# Geodreieck an A anlegen und Winkel mit Winkelgröße α&#039; abtragen (markiert durch Einzeichnen eines Punktes S)&lt;br /&gt;
# S und A durch Gerade verbinden: diese ist die Winkelhalbierende&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Punkt A als Ursprungspunkt zweier Strahlen (oder Geraden) g und h; zu halbieren ist der von g und h eingeschlossene Winkel α&lt;br /&gt;
# g auf h falten: erhalten Faltlinie, welche α halbiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
https://www.geogebra.org/m/vm9zwy8w&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittpunkt von Kreis und Gerade (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Der Kreis ist gegeben als Mittelpunkt und einen weiteren Kreispunkt, sodass die Strecke dieser beiden Punkte den Radius als Länge hat.&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lot zu einer Geraden durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallele zu Gerade durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelparallele (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Einschiebeineal“ (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien jeweils verschiedene Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; und Geraden &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;q&#039;&#039;, so dass nicht gleichzeitig &#039;&#039;P ∈ p&#039;&#039;, &#039;&#039;Q ∈ q&#039;&#039; und &#039;&#039;p&#039;&#039; || &#039;&#039;q&#039;&#039; gilt. Dann&lt;br /&gt;
kann man so falten, dass &#039;&#039;P&#039;&#039; auf &#039;&#039;p&#039;&#039; und &#039;&#039;Q&#039;&#039; auf &#039;&#039;q&#039;&#039; zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruktionen mit dem Einschiebelineal&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:Unter einem &#039;&#039;Einschiebelineal&#039;&#039; versteht man ein Lineal, auf dem zwei Punkte &#039;&#039;P&#039;&#039;, &#039;&#039;Q&#039;&#039; markiert sind, somit ist eine bestimmte Streckenlänge auf diesem Lineal fixiert. Man kann das Lineal so verschieben, dass diese Punkte auf bestimmten Geraden (oder Kreisen) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
(Nicht möglich.)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tangente an einen Kreis durch gegebenen Punkt (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
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! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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! GeoGebra&lt;br /&gt;
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Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
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Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtwinkliges Dreieck mit vorgegebenen Kathetenlängen (wird bearbeitet von: ) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!  !! Konstruktion mit Zirkel und Lineal !! Konstruktion mit Geodreieck !! Konstruktion mit Papierfalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Inhalt ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Planskizze&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konstruktionsbeschreibung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
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# Ausgangskonfiguration: Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
# Lorem Ipsum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Link zu GeoGebra Aktivität&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ======================================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paulus (2018). [https://arxiv.org/abs/1810.06852 „Geometrische Konstruktionen und Origami“]. (arXiv, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_06&amp;diff=33325</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 06</title>
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		<updated>2019-05-29T09:26:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klasse 6a hat gerade gelernt, mit Schnur oder Zirkel Kreise zu zeichnen und weiß, dass „ein Kreis mit&lt;br /&gt;
Radius 3cm“ aus allen Punkten besteht, die vom Mittelpunkt M genau 3cm entfernt sind. Nun sollen&lt;br /&gt;
die Kinder einen Punkt finden („konstruieren“), der von A(1;3) genau 7cm und von B(4;1) genau&lt;br /&gt;
5cm entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schüler*in kommt ans Pult. Mit spitzem Bleistift gezeichnet, bietet sie Ihnen voller Stolz in&lt;br /&gt;
ihrem Heft einen solchen Punkte C an. Sie messen nach, es stimmt. Haargenau! Nur leider sind im&lt;br /&gt;
Heft der Schüler*in weder Zirkelspuren zu finden noch ein Einstich einer Zirkelspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(adaptiert aus Riemer (2014). „Erziehen im Mathematikunterricht.“ In: Kaenders &amp;amp; Schmidt (Hrsg.) &#039;&#039;[https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen.]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie auf, wie Sie in dieser Situation reagieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Wibke ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben, dass er die Aufgabe richtig gelöst hat und dabei fragen, wie er auf seine Lösung gekommen ist. Abhängig davon, ob seine Methode in all solchen Aufgaben, die mit Zirkel und Lineal gelöst werden sollen immer funktioniert oder nicht, würde ich ihn motivieren auch den Weg mit Zirkel und Lineal auszuprobieren. Alternativ könnte man den Schüler auch bitten seinen Lösungsweg vor der Klasse vorzustellen und im gleichen Zuge auch einen anderen Schüler bitten, die „herkömmliche“ Methode vorzustellen, damit im Klassengespräch erörtert werden kann, welche Vor- und Nachteile es bei der jeweiligen Methode gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion von Ilona ====&lt;br /&gt;
In erster Linie würde mich interessieren, wie der Schüler auf die Lösung gekommen ist, da mir intuitiv &amp;quot;nur&amp;quot; die klassische Lösung mit dem Zirkel einfällt. Es wäre möglich, dass der Schüler mehrere Punkte ausprobiert hat, was grundsätzlich auch eine gute Herangehensweise ist, welche ich durchaus unterstützen würde, da sie zeigt, dass der Schüler sich Gedanken über die Aufgabe gemacht und das Prinzip verstanden hat (auch wenn er es nicht in Verbindung mit dem bereits Gelernten bringen konnte). Meiner Meinung nach ist Ausprobieren grundsätzlich eine legtitime Herangehensweise, die jedoch mit zunehmendem thematischem Verständnis obsolet gemacht werden kann. Evtl. könnte man die Klasse vor die Herausforderung einer weiteren Aufgabe stellen, die durch Ausprobieren weniger gut lösbar ist, um zu motivieren, warum uns der Lösungsweg des Schülers nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich die Richtigkeit der Lösung herausstellen und dann auf den Lösungsweg mit Zirkel hinarbeiten. Möglicherweise ließe sich hier der Lösungsweg eines anderen Schülers vergleichend vorstellen und man könnte entsprechende Vor- und Nachteile erörtern. Die Lösung mit Hilfe des Zirkels wäre dann sozusagen die Verbesserung des Ansatzes des Schülers und zugleich die Verknüpfung mit bereits Gelerntem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Marc ====&lt;br /&gt;
Ich würde den Schüler zuerst loben und interessiert nach dem Lösungsweg fragen. Hierdurch erfährt die Klasse einen (möglicherweise) alternativen Lösungsweg für das vorgestellte Problem. Im Plenum können mögliche Vor- und Nachteile erörtert werden (Geht es immer? Welcher Ansatz ist schneller, einfacher zu handhaben? …) . Anschließend würde ich den Schüler frage, ob er auch mit dem Ansatz mit Zirkel und Lineal zu einer Lösung gekommen wäre und hierdurch beide Ansätze verstanden hat. Einen alternativen Lösungsweg für eine Aufgabe zu haben, welche zum richtigen Ergebnis führt, ist nicht negativ. Ich persönlich finde es hierbei wichtig auch über den Vergleich der Ansätze zu sprechen und zu vergleichen. Für das Ziel einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal müsste die Aufgabe enger gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Reaktion von Katharina ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie meine Vorgänger würde auch ich den Schüler zunächst für das richtige Ergebnis loben. Anschließend würde ich ihm erklären, dass es beim Lösen von mathematischen Problemen nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg geht. Da aus seiner Aufgabenbearbeitung nicht hervor geht, auf welche Art und Weise er zum Ergebnis gekommen ist, wäre es entsprechend schwer, seine Lösungsidee auf ähnlich gestellte Aufgaben anzuwenden. Ich würde den Schüler deshalb in etwa mit den folgenden Worten zu einer erneuten Bearbeitung der Aufgabenstellung ermutigen: „Jetzt versuch einmal die Aufgabe mit einem Lösungsweg so zu bearbeiten, dass alle deine Mitschüler/innen diesen nachvollziehen und genauso gut wie du anwenden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kaenders &amp;amp; Schmidt (2014). [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 „Mit GeoGebra mehr Mathematikverstehen“]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_05&amp;diff=33314</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 05</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_05&amp;diff=33314"/>
		<updated>2019-05-27T15:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse der Nachbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie die Seiten 30-43 in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.] Wählen Sie einen der genannten Größenbereiche aus: Länge, Flächeninhalt, Rauminhalt, Gewicht, Zeitdauer, Geldwert. Geben Sie für den gewählten Größenbereich wichtige Aktivitätsformen für Schülerinnen und Schüler zu den in Abschnitt 3.8 dargestellten methodischen Stufen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Größenbereich !! Stufe 1 (Unmittelbarer Vergleich von Repräsentanten) !! Stufe 2 (Mittelbarer Vergleich mit willk. Maßeinheiten) !! Stufe 3 (Normrepräsentanten) !! Stufe 4 (Einheitensystem) !! Stufe 5 (Rechnen mit Größen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe pq Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Flächeninhalt&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Flächeninhalte verschiedener ausgeschnittener geometrischer Formen durch Übereinanderlegen vergleichen. Aufbau einer Ordnungsrelation durch Gegenüberstellung von flächenmäßig größeren und kleineren Objekten. Augenscheinlich und intuitiv klar.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Flächeninhalte verschiedener ausgeschnittener geometrischer Formen durch Übereinanderlegen vergleichen und der Größe nach sortieren. Objekte die ineinander liegen stellen eine visuelle Repräsentation der Transitivität dar: &amp;quot;Wenn A in B liegt, und B in C liegt, dann liegt auch A in C.&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Ausmessen von Flächen durch Norm- Quadrate/Rechtecke/Dreiecke. Einheiten wie cm^2, m^2 können durch Normquadrate eingeführt und repräsentiert werden. Mit Hilfe dieser (Flächen-)Einheiten können Flächeninhalte größerer und/oder komplizierterer Flächen gemessen werden. Hier ist noch keine explizite Berechnung nötig, nur das Auslegen und Zählen.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Einheiten aus der vorherigen Stufe können dazu genutzt werden Flächen in der realen Welt zu messen. Schnell ergeben sich hier unterschiedliche Größendimensionen/Größenskalen. Dies motiviert die Einführung eines Einheitensystems, das verschiedene Größenordnungen umfasst, und Umrechnung innerhalb dieses Einheitensystems. Der Übergang von cm^2 über dm^2 zu m^2 kann noch mit Hilfe von ausgeschnitteten Schablonen bewältigt werden. Für größere Größenordnungen muss eine abstrakte/verbale Respräsentation aus der realen Welt gewählt werden z.B. Fußballfelder, Acker, Schwimmbecken im lokalen Freibad, ... Aktivität: Schätzung von Flächeninhalten durch Repräsentaten dieser neuen Größenordnungen und Umrechnung/Interpretation in kleinerer/größerer Größenordnung. &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Einführung eines alternativen Einheitensystems. Hier bietet sich ein ausländisches (nicht SI-)Einheitensystem an. Hier kann erneut verdeutlicht werden, wie Flächeninhalte, je nach Wahl der Einheit (Einheitsmeter vs Fuß), variieren können. Schülerinnen und Schüler können Flächeninhalte in verschiedenen Einheiten messen. Durch eine Messreihe können Schüler ein Muster in den Messergebnissen feststellen und sogar einen Umrechnungsfaktor bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe pq Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Zeitdauer&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Anknüpfen an intuitives Verständnis von Zeitdauer und Zeit (z.B. &amp;quot;etwas dauert lange&amp;quot;); beispielsweise schätzen lassen, wie lange ein gemeinsam abgewartetes Zeitintervall war oder wie viel Zeit die SuS brauchen, um bestimmte Dinge zu tun; Hervorheben der Subjektivität im Kontext von Zeitwahrnehmung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeitdauern und / Zeitintervalle vergleichen; beispielsweise vergleichen, wie lange Schüler x und Schüler y für den Schulweg brauchen, wie viel Zeit man für den Schulweg benötigt, wenn man unterschiedliche Verkehrsmittel verwendet oder wie viel mehr Zeit Sportler x für die Laufstrecke bracht als Sportler y. Hierbei können Zeitangaben in Form von Einheiten (z.B. 10 Minuten für den Schulweg) bereits vorkommen und werden von den SuS vermutlich intuitiv genannt, da sie täglich mit Zeitangaben konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeiteinheiten: Sekunden, Minuten und Stunden (s, min, h) als Standardeinheiten einführen. Der Aufbau des Einheitensystems kann hierbei problematisch sein, weil nicht auf das Prinzip bekannter Einheitensysteme (z.B. für Längen) zurückgegriffen werden kann. Der Umgang mit der Tatsache, dass eine Minute nicht aus 100, sondern aus 60 Sekunden besteht, kann zu Verständnisproblemen führen, ließe sich aber beispielsweise anhand einer Uhr als Alltagsgegenstand, welchen die SuS sicher schon kennen, verdeutlichen. Ein geeignetes Messverfahren wäre hierbei v.a. das Stoppen der Zeit mithilfe von Uhren oder Timern auf dem Handy usw. (wobei die Unterscheidung zwischen digitaler und analoger Zeitangabe eine Herausforderung darstellt). Auch die Verwendung eines Metronoms, das Zählen oder das Messen anhand des eigenen Pulses sind hier denkbar.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeiteinheiten: Tag, Monat, Jahr (größerer Zusammenhang), beispielsweise mithilfe des Kalenders und des Aufbaus eines Jahres inklusive ggf. astronomischer Zusammenhänge (z.B. Warum ein Jahr 365 Tage hat, warum es ein Schaltjahr geben muss oder woher die Einteilung des Tags in 24 Stunden kommt.) &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Die Besonderheiten der Einheiten zur Zeitdauer, die unter Stufe 3 bereits angesprochen wurden, müssen hier vertieft werden, um insbesondere das Umrechnen von Zeitangaben und das Addieren und Vervielfachen derselben bewerkstelligen und vertiefen zu können. Denkbar wäre es auch, sich andere Zeiteinheiten zu überlegen als die bereits bekannten, auf dieser Grundlage Zeitangaben miteinander zu vergleichen und ggf. auf ihre Praktikabilität hin zu untersuchen (z.B. Zeiteinteilung des Tages in Schulstunden, sofern diese 45 statt 60 Minuten dauern).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Längen&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen im Alltag besitzen vermutlich die meisten SuS eine gewisse Grundvorstellung von Längen (z.B. Körpergröße). Als einführende Aufgabe könnten die SuS mithilfe von Schnur und Schere die Länge von ausgewählten Gegenständen messen, indem sie die Schnur an die zu messende Strecke anlegen und ein der Länge entsprechendes Stück davon abschneiden. Abschließend können beide „Schnurstücke“, d.h. indirekt die Länge der beiden Gegenstände, vergleichen werden (z.B. „Die Tafel ist länger bzw. breiter als die Schreibtischkante.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Ordnungsrelation &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.	Vergleich der Körpergröße der Sitznachbarn: größer &amp;lt;-&amp;gt; kleiner via: Zwei stellen sich nebeneinander, ein Dritter überprüft die Größe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel hierbei ist, die SuS der Größe nach aufzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Aufgabe, sich ihrer Körpergröße nach geordnet im Klassenzimmer aufzustellen. Um das Verständnis für die Transitivität der Ordnung zu fördern, könnte jedem Schüler/jeder Schülerin (A) die Aufgabe erteilt werden, einen Schüler/eine Schülerin in der aufgestellten Reihe zu bestimmen, die größer (B) bzw. kleiner (C) als er selbst/sie selbst ist. Anschließend kann die Lehrperson hervorheben, dass damit Schüler/Schülerin C ebenfalls kleiner als Schüler/Schülerin B ist. Um diesen Sachverhalt zu verdeutlichen, können Schüler/Schülerin C und B aus der Reihe heraustreten und sich zum Vergleich nebeneinander aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Transitivität &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I.	A ist größer als B und B ist größer als C somit auch A größer als C.(siehe Text oben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
II.	Vergleich von Strecken, Schulhof, Zimmerlänge, Tischlänge mithilfe von willkürlichen Maßeinheiten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bsp. für willkürliche Maßeinheiten sind: &lt;br /&gt;
Stifte , Fußlänge und anhand derer Objekte und deren Länge vergleichen, Anzahl Schritte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bsp. für Messobjekte hierbei sind : Tafellänge, Tischlänge, Stift, Unterarm,  Zimmerlänge, Körpergröße und diese anhand der willkürlichen Maßeinheiten vergleichen und auf Transitivität kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Den SuS werden verschiedene Längenrepräsentanten zur Verfügung gestellt, die den Standardeinheiten entsprechen (z.B. Schaschlikspieße der Länge 1dm, Büroklammern der Länge 1cm, …) mithilfe derer sie ihre Körpergröße ermitteln sollen, indem sie sich auf den Fußboden legen und ihre „Länge“ von anderen SuS mit den Repräsentanten „ausgelegt“ wird. Während dieser Aufgabe wird den SuS bewusst, welche „Messgeräte“ sich für die Messung von Körpergrößen eignen und weshalb verschiedene Längeneinheiten sinnvoll sind (z.B. damit man nicht 140 Büroklammern verwenden muss, um die Körpergröße nachzubilden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Standardeinheiten einführen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I. Bedürfnis einer Standardeinheit motivieren(Zahlen in cm beispielsweise zu groß für km-Angaben)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
II.Meterstab wird zum Messen als einheitliches Messgerät verwendet, da nicht alle Stifte gleich lang sind bzw. nicht alle Füße gleich groß und nicht jeder dieselbe Anzahl von Schritten bei einer Strecke hat etc. (Standardteinheiten motivieren, siehe Text oben)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab nun werden Messobjekte anhand von Normrepräsentanten gemessen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hierfür Einheitensystem aufbauen durch abmessen der Länge von: Radiergummi, Stifte, Tischlänge, Tafellänge, Körpergröße, Zimmerlänge. &amp;lt;br /&amp;gt; Diese Längen mit Meterstab messen und dokumentieren &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Um den Ausbau des Systems von Standardrepräsentanten zu fördern, erhalten die SuS eine Liste von Längenrepräsentanten (z.B. Gegenstände, bestimmte Wegabschnitte, die Höhe des Schulgebäudes u.Ä.), deren Längen sie zunächst schätzen und anschließend mithilfe von zur Verfügung gestellten Messgeräten abmessen sollen. Der Schätzvorgang dient dabei dem gedanklichen Vergleich mit bekannten Repräsentanten und fördert die Kenntnis weiterer Repräsentanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Einheitensystem und Standardrepräsentanten&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: Ausbau Einheitensystem durch System von Standartrepräsentanten wie beispielsweise: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 cm = Büroklammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 cm =  Stift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100cm =Tafelbreite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1000cm = Zimmerlänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zum Rechnen mit Längen eignen sich Aufgaben, mit denen die SuS auch im Alltag konfrontiert werden könnten. Beispielsweise könnte berechnen werden, wie groß einer der Schüler/eine der Schülerinnen im nächsten Schuljahr sein wird, wenn sie innerhalb des nächsten Jahres 8cm wächst, usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Rechnen mit den Größen; Umrechnen der Einheiten &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einheiten umrechnen zur besseren Vergleichbarkeit der Längen-Liste in Stufe 4. Diese in passende Standardrepräsentanten für cm, dm, m, km umwandeln und ergänzen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1cm = Büroklammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1dm= Stiftlänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1m= Tafellänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10m= Zimmerlänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100m= Sprintstrecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1km= ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10km…...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechenaktivitäten: Wie groß ist Klasse zusammen in cm ausgedrückt? Wie groß in km?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Längen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkter, unmittelbarer Vergleich von Repräsentanten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleich von verschieden langen Gegenständen, z.B. Buntstifte. Gleichlang, kürzer, länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelbarer Vergleich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buntstifte oder verschieden lange Papier-Streifen der Länge nach ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichen und Messen mit Normrepräsentantnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einführung der Standardeinheiten 1mm, 1cm, 1dm, 1m, 1km. Kann anhand eines Meterstabs/Maßband/Lineal erfolgen. SuS sollen anhand von Stäben oder Schnüren Objekte messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbau des Einheitensystems: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1mm: Dicke eines Geodreiecks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1cm: Breite eines Fingernagels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1dm: Breite von Toilettenpapier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1m: Höhe der grünen Fläche von Schultafeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1km: Von meinem Haus zum Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sus sollen zu jeder Einheit selbst Repräsentanten finden und notieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnen mit Größen des Bereichs: Addieren, Vervielfachen, Umwandeln der verschiedenen Einheiten. Übung zum Berechnen von Längenunterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Julian Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Geldwert&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Geldbeträge dargestellt durch Münzberge bestehend nur aus einer Münzart. Diese nach Wertigkeit sortieren.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Aufbauend auf die eigenen Erfahrungen vergleichen die SuS nun beliebige Geldwerte. Womit kann ich mehr kaufen? Mit einem 2€ Stück oder mit einem 50ct Stück, etc.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Alle Euromünzen in 1ct Stücken darstellen. Wie viele 1ct Stücke brauche ich bis die so viel Wert sind wie ein 20ct Stück, etc.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Mit der Klasse Überlegungen anstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 10ct = 0.1€ bekomme ich ein Bonbon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1€ bekomme ich einen Apfel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 10€ ein T-Shirt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für 100€ fliege ich nach London, etc.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Wie viel von XY kann ich mir mit YZ€ kaufen? Einfache Kassnebeispiele berechnen. Rückgeld von Einkäufen ausrechnen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Julian Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com/file/d/1p8b6ZmfaTWUxaTb4j4y1UKLp1j7E744p/view?usp=sharing Begleitfolien der Seminarsitzung vom 24.05.2019 (Ute Sproesser)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
Die Sitzung war in drei Punkte gegliedert. Zu Beginn wurden die Ziele im Zusammenhang mit Größen erläutert. Anschließend wurde der Aufbau von Größenvorstellungen und Stützpunktvorstellungen thematisiert. Hierunter war auch die Arbeitsphase der Sitzung zu finden. Abschließend wurde grundsätzliches zu Flächeninhalt und Volumen präsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;A. Ziele im Zusammenhang mit Größen&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
==== I. Messen und Größen im Bildungsplan====&lt;br /&gt;
Mithilfe eines kurzen Brainstormings sollten die Teilnehmer die Aspekte von „Messen und Größen“ im Bildungsplan erarbeiten. Die hierbei erwähnten Aspekte deckten sich größtenteils mit den Standards im Bildungsplan (siehe Folie 3). Die folgende Tabelle dokumentiert die Ergebnisse im Vergleich zum Bildunsplan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ergebnisse des Brainstormings !! Aspekte im Bildungsplan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rechnen mit Einheiten, Vorstellungen von Größen entwickeln (Realitätsbezug hierbei wichtig), Umgang mit Messgeräten erlernen (Geodreieck Winkelbestimmung, Thermometer, etc.), Grundvorstellungen zu Volumen und Flächen entwickeln, Schätzen, &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Messvorgänge, Umgang mit Einheiten (Standardeinheiten), spezifische Größen messen (Längen, Volumina, Flächeninhalte, Winkel, etc.), Schätzen und Vergleichen, Umgang mit Figuren und Körpern und Rechnungen in diesem Zusammenhang durchführen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== II. Ziele der Leitidee Messen und Rechnen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Aufbau  von Größenbegriffen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hierbei sind im speziellen die Fragen „Was ist diese Größe. Wie messe ich diese Größe“ von zentraler Bedeutung um den Größenbegriff zu durchdringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Beispiele:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Flächeninhalt=  „Was mit der Rasterfolie gemessen wird.“&lt;br /&gt;
:* Volumen= „Was mit einem Einheitsmesswürfel gemessen wird.“&lt;br /&gt;
:* Länge= „Was mit einem Metermaß gemessen wird.“&lt;br /&gt;
:* Gewicht= „ Was mit einer Wage gemessen wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei können die Größenbegriffe unterschieden werden, da der Zugang zu diesem Größenbegriff über dessen Messgerät erfolgt und diese unterschiedlich sind. Hiermit kann vor allem der Schwierigkeit des Flächeninhaltsbegriffes entgegen gewirkt werden (siehe grundsätzliches zu Flächeninhalt und Volumen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.	Standardrepräsentanten aufbauen für Einheitensystem (Stützpunktvorstellungen)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.	Umwandlung von Einheiten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.	Rechnen mit Größen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Bemerkung:&amp;lt;/u&amp;gt; Bei allen Zielen der Leitidee ist das Schätzen ein hilfreicher Vorgang. Schätzen aktiviert die SuS und bestärkt den Zielaufbau. Allerdings bedarf erfolgreiches Schätzen Stützpunktvorstellungen, welche wiederum ein Ziel der Leitidee sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== III. Abschließende Bemerkung zur Leitidee Messen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitidee Messen steht nicht isoliert im Bildungsplan. Es bestehen Vernetzungen und Verweise zu anderen Leitideen (beispielsweise der Leitidee Funktionaler Zusammenhang, via: Berechnungsformel als Funktion) und zu prozessbezogenen Kompetenzen (beispielsweise zur p. Kompetenz „Modellieren“, hier gilt es um „messen in alltäglichen Kontexten“. Hierzu wurden die Beispiele Tapezieren, Küche erneuen oder Garten ausmessen präsentiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;B. Aufbau von Größenvorstellungen &amp;lt;/u&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn dieses Gliederungspunktes stand eine kurze Arbeitsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SuS spielen auf einer Wiese Fußball. Sie möchten ein Fußballtor mithilfe von Steinen begrenzen. Beide Tore sollen gleich lang sein. Wie geht das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039; &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&#039;&#039;Richtiges Tor (mit Latte und somit Höhe):&#039;&#039; Messen mit Körpergröße; einen Pfosten als Normlänge festlegen und andere Längen in diesem Verhältnis ausmessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&#039;&#039;Nur Torbegrenzung (Steine als Begrenzung, keine Pfosten oder Latte)&#039;&#039;: Tor mit Füßen ablaufen und somit Fußlänge als Normlänge festlegen; Seil, Stock, Metermaß als alternative Normlängen nehmen zum abmessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== I. Methodische Stufenfolge ====&lt;br /&gt;
In dieser Inputphase wurde das Stufenmodell zur Größenerarbeitung vorgestellt (siehe Folie 8ff.). Ergänzend siehe Vorbereitungsauftrag. Zusammenfassend gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Stufe: Direkter, unmittelbarer Vergleich von Repräsentanten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Ziel: Ordnungsrelation Aufbauen&lt;br /&gt;
*Ideen: nebeneinanderstehen (Länge), übereinanderliegen (Flächeninhalt), ineinander (Volumen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.Stufen: Mittelbarer Vergleich mit selbst gewählten Einheiten (willkürlichen Maßeinheiten)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ziel: Transitivität aufzeigen&lt;br /&gt;
*Ideen: Siehe Beispiel mit dem Tor: Hierbei mit Körper, Seil, Füße, Stock als willkürliche Maßeinheiten die Längen der Tore vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Stufe: Vergleich mithilfe von Standardrepräsentanten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ziel: Einführung von Standardeinheiten und Anfang eines Einheitensystems&lt;br /&gt;
*Idee: Standardisierte Messverfahren verwenden, z.B. Tore mit Metermaß abmessen und vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.Stufen: Ausbau des Einheitensystems und Größenvorstellungen aufbauen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ziel: Stützpunktvorstellungen als Standardrepräsentanten für bestimmte Größen aufbauen&lt;br /&gt;
*Idee: Gemeinsam System von Stützpunktvorstellungen erarbeiten (siehe Arbeitsauftrag 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.Stufe: Rechnen und Umwandeln der Einheiten aus dem Einheitensystem&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== II. Ergebnisse der Diskussion dieses Stufenmodells ====&lt;br /&gt;
:* Kernidee der Stufen 2 und 3 ist die folgende Abfolge: &lt;br /&gt;
::Maßeinheit finden-&amp;gt; auslegen, zählen, messen-&amp;gt; Einheiten verfeinern-&amp;gt;Standardeinheiten erlangen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;Geldwert im Modell:&#039;&#039; Zu diesem Punkt entstand eine Diskussion, inwieweit das Modell und die Größe Geldwert kompatibel sind. Als Ergebnis dieser Diskussion wurde festgestellt, dass das Modell eher nicht geeignet ist um hiermit Geld als Größe zu thematisieren. Es wurde erarbeitet, dass der Geldwert als markwirtschaftliche, monetäre Zuschreibung eines Geldwertes zu einem Objekt (der Preis des Objektes) ein sehr abstrakter Größenbereich ist und das Stufenmodell eben nicht für diesen Bereich gilt. Anderseits kam die Idee auf, dass unter Geldwert auch subjektive Wertzuschreibungen zu einem Objekt gemeint sein können. Die Größenvorstellungen einer subjektiven Wertzuschreibung können beispielsweise durch Tauschgeschäfte und Tauschspiele gestärkt und aufgebaut werden. Als Beispiel um solche subjektiven Wertvorstellungen aufzubauen wurde der Tausch „Pulli vs. Laptop“ genannt. Statt die abstrakte Größe Preis zu betrachten und die Zahlen der Preisangabe zu vergleichen wird bei einem Tauschgeschäft die individuelle Wertzuschreibung betrachtet. Die SuS fragen sich selbst, ob sie einen Pulli gegen einen Laptop tauschen würden und entwickeln somit eigene Größenvorstellungen von ihrem subjektiven Geldwert statt Preise und deren Zahlenwerte zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Teilnehmer lernten bei der Diskussion über das Modell, dass das Rechnen mit Größen und das Umwandeln von Einheiten nicht am Anfang der Betrachtung, sondern am Ende der Beschäftigung mit Größen stehen sollte. Ebenso wurde die Erkenntnis geschärft, dass das Schätzen und Messen als Tätigkeiten im Unterricht nicht zu kurz kommen sollten. Zusammen mit dem Aufbau von Stützpunktvorstellungen stellen sie die wichtigsten Aspekte bei der Beschäftigung mit Größen dar. Rechnen und Umwandeln wird nur als Zusatz gesehen in diesem Modell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== III. Arbeitsauftrag 1 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Auftrag:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Welche Einheiten würden Sie zum messen wählen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wurden die Teilnehmer der Reihe nach gefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Objekt!! Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser in Badewanne|| Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser in Getränk|| ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit Auto|| km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit Fußgänger|| km/h oder m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tischfläche	|| m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fläche Sportstadion|| ha&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewicht Brot|| g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewicht Auto|| kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Geschwindigkeit des Fußgängers gab es eine Diskussion, ob es besser ist in km/h oder m/s zu messen. Es wurde festgestellt, dass km/h besser geeignet ist um Vergleiche herzustellen (z.B. Vergleiche Auto, Zug, Tiere) und im Alltag gebräuchlicher ist während m/s besser geeignet ist um ein Gefühl für die Geschwindigkeit aufzubauen.  Außerdem kommt es auf die Situation an. Beispielweise würde ein Jogger bei einem 60min-Lauf seine Geschwindigkeit eher in km/h statt in m/s angeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &amp;lt;u&amp;gt;Fazit zu Arbeitsauftrag 1&amp;lt;/u&amp;gt; =====&lt;br /&gt;
Es ist wichtig Stützpunktvorstellungen aufzubauen. Diese dienen als Standardrepräsentanten für bestimmte Einheiten und erlauben eine Vorstellung von einer Größe in dieser Einheit (Bsp: 1kg ist das Gewicht von einer Packung Zucker). Zusätzlich sind Stützpunktvorstellungen auch Voraussetzung für das erfolgreiche Schätzen und die geeignete Wahl von Messeinheiten bei Messvorgängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IV. Arbeitsauftrag 2: Einheitensystem ====&lt;br /&gt;
In dieser Phase erarbeiteten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen ein Einheitensystem zu den Größen Länge, Flächeninhalt und Volumen. Der Arbeitsauftrag lautete:&lt;br /&gt;
„Überlegen Sie sich geeignete Stützpunktvorstellungen in Sek I.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Ergebnisse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Länge!! km!! m!! dm!! cm!! mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Stützpunktvorstellung&#039;&#039;&#039;|| 2.5 mal eine Runde auf dem Sportplatz|| Schritt|| Handlänge|| Fingernagelbreite|| Dicke Geodreieck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Flächeninhalt!! ha!! 10a!! 1a !! 10m²!! 1m²!! 10dm²!! 1dm²!! 10cm²!! 1cm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Stützpunktvorstellung&#039;&#039;&#039;|| Sportplatz|| Bauplatz|| Wohung|| Kleines Zimmer|| Tafelseite|| DIN A3|| Ritter Sport Tafel|| Motivbriefmarken|| Würfeleite Spielwürfel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Volumen!! 100m³!! 1m³!! 100dm³= 100l!! 10dm³= 10l!! 1dm³= 1l!! 100cm³!! 10cm³!! 1cm³= 1ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Stützpunktvorstellung&#039;&#039;&#039;|| Schwimmbecken|| großer Müllcontainer|| Badewanne|| 10l Putzeimer|| Milchpackung|| kleines Glas|| Duplostein (3er)|| Spielwürfel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &amp;lt;u&amp;gt;Fazit von Arbeitsauftrag 2 &amp;lt;/u&amp;gt; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden in dieser Phase geeignete Stützpunktvorstellungen für die Sek. I erarbeitet. Hierbei ist es den  Teilnehmern selbst schwer gefallen für bestimmte Einheiten (z.B. 10a, 1 km) geeignete Stützpunktvorstellungen zu finden. Im Idealfall wäre für eine Einheit unmittelbar ein passender Repräsentant aus der Realität als Stützpunktvorstellung im Kopf. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit Stützpunktvorstellungen bei SuS aufzubauen und nicht den Fokus auf Rechnen und Umwandeln zu legen. Die unterrichtspraktische Erkenntnis lautete somit: Stützpunktvorstellungen im Unterricht aufbauen, um das  Schätzen zu verbessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt:&lt;br /&gt;
:::„Stützpunktvorstellungen sollen ebenso zum Schätzen verfügbar sein wie Grundrechenarten zum Rechnen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;C. Grundsätzliches zu Flächeninhalt und Volumen&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Inputphase wurde in knapper Form die wichtigsten Fehler und Vorstellungen zum Thema Flächeninhalt und Volumen präsentiert (siehe Folien 13ff.). Die wichtigsten &#039;&#039;Erkenntnisse&#039;&#039; werden hier vorgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Verwechslung von Länge, Umfang, Flächeninhalt, Volumen sind oftmals Ursache für falschen Umgang mit Größen. &lt;br /&gt;
:* Dem Begriff Flächeninhalt liegen 4 Schwierigkeiten zugrunde:&lt;br /&gt;
::#Keine Vorerfahrungen mit Flächeninhalt aus dem Alltag&lt;br /&gt;
::#Flächeninhalte werde selten gemessen, meistens berechnet&lt;br /&gt;
::#Fehlende visuelle Präsentation der Fläche als Träger der Eigenschaft Flächeninhalt (bei Skizzen wird die Fläche selten schraffiert, obwohl sie ja existent ist) &lt;br /&gt;
::#Fehlende Sprachliche Unterscheidung zwischen Fläche und Flächeninhalt: &lt;br /&gt;
:::„ Wie groß ist die Fläche des Rechteckes“ muss heißen „Wie groß ist der Flächeninhalt der Rechtecksfläche“.&lt;br /&gt;
:* Unterrichtspraktischer Tipp: Stützpunktvorstellungen über praktische, experimentelle Zugänge aufbauen. Beispielweise durch auslegen, ablaufen, umfüllen, wiegen…&lt;br /&gt;
:* Keine formal mathematische Begriffsfestlegung sondern der Aufbau von Stützpunktvorstellungen steht zu Beginn im Zentrum (vgl. Ziele der Leitidee Messen und Rechnen, Aufbau  von Größenbegriffen)&lt;br /&gt;
:* Keine formalen Umrechnungszahlen nutzen (da diese verwirrend sind). &lt;br /&gt;
:* Flächeninhalt eines Rechtecks und dessen Einheit über „Länge x Breite x Einheitsquadrate“ einführen. Die bedeutet: dm² über „1dm² = 1dm x 1dm = 10cm x 10cm = 100 cm²“ einführen und nicht als Ergebnis von Umrechnungszahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwerfen Sie eine Prüfungsfrage bzw. ein kurzes Prüfungsgespräch zu den Sitzungen zum &#039;&#039;Begriffslernen&#039;&#039; (I+II). Ihre Frage sollte dabei nicht nur bloße Wissensabfrage sein, sondern auch Anwendungen, Begründungen oder Diskussionen erfordern. (Sollte Ihnen doch nur Aufgaben zur bloßen Wissensabfrage einfallen, entwerfen Sie drei Prüfungsfragen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Formulieren Sie Ihre Prüfungsfrage bzw. den Anlass für das Prüfungsgespräch in der &#039;&#039;Aufgabenstellung&#039;&#039;-Spalte.&lt;br /&gt;
# Beschreiben Sie ausführlich, wie mögliche (richtige) Antworten auf Ihre Frage aussehen könnten bzw. welche Aspekte in einem Prüfungsgespräch zu dieser Frage angesprochen werden sollten. Tragen Sie dies entsprechend in die &#039;&#039;Erwartungshorizont&#039;&#039;-Spalte ein.&lt;br /&gt;
# Erläutern Sie kurz, warum Sie diese Aufgabe einen zentralen Aspekt der Sitzung abdeckt und welche Anforderung an Wissen/Kompetenzen die Aufgabe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[GeometrieUndUnterrichtSS2019|übergreifenden Literaturhinweise]] sind insbesondere relevant:&lt;br /&gt;
* Kapitel 7 „Flächeninhalt und Volumen“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]&lt;br /&gt;
* Kapitel 3 „Größen im Mathematikunterricht“ in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.]&lt;br /&gt;
* Kapitel 5 „Flächeninhalte in den Klassen 5 bis 10“ in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.]&lt;br /&gt;
* Abschnitt [http://www.dms.uni-landau.de/roth/lehre/skripte/did_geometrie/cavalieri_dehn_pyramidenvolumen.pdf „Prinzip von Cavalieri, Satz von Dehn und Pyramidenvolumen“] aus dem Skript zur [http://www.juergen-roth.de/lehre.html#skripte „Didaktik der Mathematik in der Sek. I“], Kapitel „Didaktik der Geometrie“, von Prof. Dr. Jürgen Roth (Universität Koblenz Landau).&lt;br /&gt;
* [http://www.urn.fi/urn:nbn:de:hebis:34-2017110153692 Hoffmann (2018). „Konzeption von fachmathematischen Schnittstellenmodulen für Lehramtsstudierende am Beispiel ausgewählter Themen der höheren Analysis“]. In &#039;&#039;khdm-Report&#039;&#039; (Masterarbeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnisse der Nachbereitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Nachbereitung in die folgende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Aufgabenstellung !! Erwartungshorizont !! Diskussion&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe KATHARINA WAGNER Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Häufig bereitet der Flächeninhaltsbegriff im Vergleich zu anderen, in der Schule behandelten Größenbegriffen die größten Schwierigkeiten für SuS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennen und erläutern Sie kurz drei mögliche Ursachen für diese Schwierigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit welchen Maßnahmen könnten Sie diesen als Lehrperson zukünftig entgegenwirken?  &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Ursache 1: Fehlende Messprozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächeninhalte werden von SuS nur selten oder nie selbst gemessen. In den meisten Fällen kennen sie nicht einmal ein geeignetes Messgerät für das Bestimmen von Flächeninhalten. Im Unterricht werden Flächeninhalte meist lediglich berechnet. Für die Berechnungen sind nur Längenangaben zu den Seiten einer Figur nötig. Entsprechend verwechseln SuS den Flächeninhalt nicht selten mit dem Umfang einer Figur, da ihnen der Unterschied zwischen Längen- und Flächenmaß nicht bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache 2: Mangelnde Erfahrungen im Alltag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die wenigsten SuS können in ihrem Alltag bereits Vorerfahrungen zu Flächeninhalten sammeln. Grund dafür ist, dass der Umgang mit Flächeninhalten im alltäglichen Leben - im Gegensatz zum Umgang mit Rauminhalten oder Gewichten - nur selten erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache 3: Linien- statt Flächenfiguren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen Längen- und Flächenmaß wird außerdem dadurch „verwischt“, dass Figuren in Schulbüchern oftmals als Linien- und nicht als Flächenfiguren dargestellt werden. Dreiecke, Rechtecke und Kreise werden häufig nur durch ihre Umrisslinien präsentiert, weshalb SuS nur unzureichend wahrnehmen, dass die Figuren auch eine gewisse Fläche besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Schwierigkeiten beim Umgang mit Flächeninhalten entgegenzuwirken, sind die folgenden Maßnahmen empfehlenswert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. SuS entwickeln ein Verständnis für den Flächeninhalt als Größe, die von Längen zu unterscheiden ist, indem sie Flächeninhalte verstärkt durch Verwendung von geeigneten Flächenmessgeräten (z.B. Rasterfolien) selbst direkt ausmessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gemeinsam wird ein System von Standardrepräsentanten für Flächeninhalte aufgebaut. Die dazugehörigen Vorstellungen können durch Schätzaufgaben tiefer im Gedächtnis der SuS verankert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ebene Figuren werden nicht als Linien- sondern als Flächenfiguren dargestellt.  &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Die Aufgabe eignet sich dazu, den Prozess des Aufbaus von Größenvorstellungen und mögliche, dabei auftretende Schwierigkeiten aus Schülersicht zu reflektieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe KATHARINA WAGNER Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_05&amp;diff=33313</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 05</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_05&amp;diff=33313"/>
		<updated>2019-05-27T15:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse der Nachbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie die Seiten 30-43 in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.] Wählen Sie einen der genannten Größenbereiche aus: Länge, Flächeninhalt, Rauminhalt, Gewicht, Zeitdauer, Geldwert. Geben Sie für den gewählten Größenbereich wichtige Aktivitätsformen für Schülerinnen und Schüler zu den in Abschnitt 3.8 dargestellten methodischen Stufen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Größenbereich !! Stufe 1 (Unmittelbarer Vergleich von Repräsentanten) !! Stufe 2 (Mittelbarer Vergleich mit willk. Maßeinheiten) !! Stufe 3 (Normrepräsentanten) !! Stufe 4 (Einheitensystem) !! Stufe 5 (Rechnen mit Größen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe pq Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Flächeninhalt&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Flächeninhalte verschiedener ausgeschnittener geometrischer Formen durch Übereinanderlegen vergleichen. Aufbau einer Ordnungsrelation durch Gegenüberstellung von flächenmäßig größeren und kleineren Objekten. Augenscheinlich und intuitiv klar.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Flächeninhalte verschiedener ausgeschnittener geometrischer Formen durch Übereinanderlegen vergleichen und der Größe nach sortieren. Objekte die ineinander liegen stellen eine visuelle Repräsentation der Transitivität dar: &amp;quot;Wenn A in B liegt, und B in C liegt, dann liegt auch A in C.&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Ausmessen von Flächen durch Norm- Quadrate/Rechtecke/Dreiecke. Einheiten wie cm^2, m^2 können durch Normquadrate eingeführt und repräsentiert werden. Mit Hilfe dieser (Flächen-)Einheiten können Flächeninhalte größerer und/oder komplizierterer Flächen gemessen werden. Hier ist noch keine explizite Berechnung nötig, nur das Auslegen und Zählen.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Einheiten aus der vorherigen Stufe können dazu genutzt werden Flächen in der realen Welt zu messen. Schnell ergeben sich hier unterschiedliche Größendimensionen/Größenskalen. Dies motiviert die Einführung eines Einheitensystems, das verschiedene Größenordnungen umfasst, und Umrechnung innerhalb dieses Einheitensystems. Der Übergang von cm^2 über dm^2 zu m^2 kann noch mit Hilfe von ausgeschnitteten Schablonen bewältigt werden. Für größere Größenordnungen muss eine abstrakte/verbale Respräsentation aus der realen Welt gewählt werden z.B. Fußballfelder, Acker, Schwimmbecken im lokalen Freibad, ... Aktivität: Schätzung von Flächeninhalten durch Repräsentaten dieser neuen Größenordnungen und Umrechnung/Interpretation in kleinerer/größerer Größenordnung. &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Einführung eines alternativen Einheitensystems. Hier bietet sich ein ausländisches (nicht SI-)Einheitensystem an. Hier kann erneut verdeutlicht werden, wie Flächeninhalte, je nach Wahl der Einheit (Einheitsmeter vs Fuß), variieren können. Schülerinnen und Schüler können Flächeninhalte in verschiedenen Einheiten messen. Durch eine Messreihe können Schüler ein Muster in den Messergebnissen feststellen und sogar einen Umrechnungsfaktor bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe pq Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Zeitdauer&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Anknüpfen an intuitives Verständnis von Zeitdauer und Zeit (z.B. &amp;quot;etwas dauert lange&amp;quot;); beispielsweise schätzen lassen, wie lange ein gemeinsam abgewartetes Zeitintervall war oder wie viel Zeit die SuS brauchen, um bestimmte Dinge zu tun; Hervorheben der Subjektivität im Kontext von Zeitwahrnehmung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeitdauern und / Zeitintervalle vergleichen; beispielsweise vergleichen, wie lange Schüler x und Schüler y für den Schulweg brauchen, wie viel Zeit man für den Schulweg benötigt, wenn man unterschiedliche Verkehrsmittel verwendet oder wie viel mehr Zeit Sportler x für die Laufstrecke bracht als Sportler y. Hierbei können Zeitangaben in Form von Einheiten (z.B. 10 Minuten für den Schulweg) bereits vorkommen und werden von den SuS vermutlich intuitiv genannt, da sie täglich mit Zeitangaben konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeiteinheiten: Sekunden, Minuten und Stunden (s, min, h) als Standardeinheiten einführen. Der Aufbau des Einheitensystems kann hierbei problematisch sein, weil nicht auf das Prinzip bekannter Einheitensysteme (z.B. für Längen) zurückgegriffen werden kann. Der Umgang mit der Tatsache, dass eine Minute nicht aus 100, sondern aus 60 Sekunden besteht, kann zu Verständnisproblemen führen, ließe sich aber beispielsweise anhand einer Uhr als Alltagsgegenstand, welchen die SuS sicher schon kennen, verdeutlichen. Ein geeignetes Messverfahren wäre hierbei v.a. das Stoppen der Zeit mithilfe von Uhren oder Timern auf dem Handy usw. (wobei die Unterscheidung zwischen digitaler und analoger Zeitangabe eine Herausforderung darstellt). Auch die Verwendung eines Metronoms, das Zählen oder das Messen anhand des eigenen Pulses sind hier denkbar.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeiteinheiten: Tag, Monat, Jahr (größerer Zusammenhang), beispielsweise mithilfe des Kalenders und des Aufbaus eines Jahres inklusive ggf. astronomischer Zusammenhänge (z.B. Warum ein Jahr 365 Tage hat, warum es ein Schaltjahr geben muss oder woher die Einteilung des Tags in 24 Stunden kommt.) &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Die Besonderheiten der Einheiten zur Zeitdauer, die unter Stufe 3 bereits angesprochen wurden, müssen hier vertieft werden, um insbesondere das Umrechnen von Zeitangaben und das Addieren und Vervielfachen derselben bewerkstelligen und vertiefen zu können. Denkbar wäre es auch, sich andere Zeiteinheiten zu überlegen als die bereits bekannten, auf dieser Grundlage Zeitangaben miteinander zu vergleichen und ggf. auf ihre Praktikabilität hin zu untersuchen (z.B. Zeiteinteilung des Tages in Schulstunden, sofern diese 45 statt 60 Minuten dauern).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Längen&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen im Alltag besitzen vermutlich die meisten SuS eine gewisse Grundvorstellung von Längen (z.B. Körpergröße). Als einführende Aufgabe könnten die SuS mithilfe von Schnur und Schere die Länge von ausgewählten Gegenständen messen, indem sie die Schnur an die zu messende Strecke anlegen und ein der Länge entsprechendes Stück davon abschneiden. Abschließend können beide „Schnurstücke“, d.h. indirekt die Länge der beiden Gegenstände, vergleichen werden (z.B. „Die Tafel ist länger bzw. breiter als die Schreibtischkante.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Ordnungsrelation &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.	Vergleich der Körpergröße der Sitznachbarn: größer &amp;lt;-&amp;gt; kleiner via: Zwei stellen sich nebeneinander, ein Dritter überprüft die Größe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel hierbei ist, die SuS der Größe nach aufzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Aufgabe, sich ihrer Körpergröße nach geordnet im Klassenzimmer aufzustellen. Um das Verständnis für die Transitivität der Ordnung zu fördern, könnte jedem Schüler/jeder Schülerin (A) die Aufgabe erteilt werden, einen Schüler/eine Schülerin in der aufgestellten Reihe zu bestimmen, die größer (B) bzw. kleiner (C) als er selbst/sie selbst ist. Anschließend kann die Lehrperson hervorheben, dass damit Schüler/Schülerin C ebenfalls kleiner als Schüler/Schülerin B ist. Um diesen Sachverhalt zu verdeutlichen, können Schüler/Schülerin C und B aus der Reihe heraustreten und sich zum Vergleich nebeneinander aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Transitivität &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I.	A ist größer als B und B ist größer als C somit auch A größer als C.(siehe Text oben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
II.	Vergleich von Strecken, Schulhof, Zimmerlänge, Tischlänge mithilfe von willkürlichen Maßeinheiten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bsp. für willkürliche Maßeinheiten sind: &lt;br /&gt;
Stifte , Fußlänge und anhand derer Objekte und deren Länge vergleichen, Anzahl Schritte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bsp. für Messobjekte hierbei sind : Tafellänge, Tischlänge, Stift, Unterarm,  Zimmerlänge, Körpergröße und diese anhand der willkürlichen Maßeinheiten vergleichen und auf Transitivität kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Den SuS werden verschiedene Längenrepräsentanten zur Verfügung gestellt, die den Standardeinheiten entsprechen (z.B. Schaschlikspieße der Länge 1dm, Büroklammern der Länge 1cm, …) mithilfe derer sie ihre Körpergröße ermitteln sollen, indem sie sich auf den Fußboden legen und ihre „Länge“ von anderen SuS mit den Repräsentanten „ausgelegt“ wird. Während dieser Aufgabe wird den SuS bewusst, welche „Messgeräte“ sich für die Messung von Körpergrößen eignen und weshalb verschiedene Längeneinheiten sinnvoll sind (z.B. damit man nicht 140 Büroklammern verwenden muss, um die Körpergröße nachzubilden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Standardeinheiten einführen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I. Bedürfnis einer Standardeinheit motivieren(Zahlen in cm beispielsweise zu groß für km-Angaben)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
II.Meterstab wird zum Messen als einheitliches Messgerät verwendet, da nicht alle Stifte gleich lang sind bzw. nicht alle Füße gleich groß und nicht jeder dieselbe Anzahl von Schritten bei einer Strecke hat etc. (Standardteinheiten motivieren, siehe Text oben)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab nun werden Messobjekte anhand von Normrepräsentanten gemessen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hierfür Einheitensystem aufbauen durch abmessen der Länge von: Radiergummi, Stifte, Tischlänge, Tafellänge, Körpergröße, Zimmerlänge. &amp;lt;br /&amp;gt; Diese Längen mit Meterstab messen und dokumentieren &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Um den Ausbau des Systems von Standardrepräsentanten zu fördern, erhalten die SuS eine Liste von Längenrepräsentanten (z.B. Gegenstände, bestimmte Wegabschnitte, die Höhe des Schulgebäudes u.Ä.), deren Längen sie zunächst schätzen und anschließend mithilfe von zur Verfügung gestellten Messgeräten abmessen sollen. Der Schätzvorgang dient dabei dem gedanklichen Vergleich mit bekannten Repräsentanten und fördert die Kenntnis weiterer Repräsentanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Einheitensystem und Standardrepräsentanten&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: Ausbau Einheitensystem durch System von Standartrepräsentanten wie beispielsweise: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 cm = Büroklammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 cm =  Stift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100cm =Tafelbreite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1000cm = Zimmerlänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zum Rechnen mit Längen eignen sich Aufgaben, mit denen die SuS auch im Alltag konfrontiert werden könnten. Beispielsweise könnte berechnen werden, wie groß einer der Schüler/eine der Schülerinnen im nächsten Schuljahr sein wird, wenn sie innerhalb des nächsten Jahres 8cm wächst, usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ziel: Rechnen mit den Größen; Umrechnen der Einheiten &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einheiten umrechnen zur besseren Vergleichbarkeit der Längen-Liste in Stufe 4. Diese in passende Standardrepräsentanten für cm, dm, m, km umwandeln und ergänzen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1cm = Büroklammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1dm= Stiftlänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1m= Tafellänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10m= Zimmerlänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100m= Sprintstrecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1km= ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10km…...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechenaktivitäten: Wie groß ist Klasse zusammen in cm ausgedrückt? Wie groß in km?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Längen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkter, unmittelbarer Vergleich von Repräsentanten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleich von verschieden langen Gegenständen, z.B. Buntstifte. Gleichlang, kürzer, länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelbarer Vergleich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buntstifte oder verschieden lange Papier-Streifen der Länge nach ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichen und Messen mit Normrepräsentantnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einführung der Standardeinheiten 1mm, 1cm, 1dm, 1m, 1km. Kann anhand eines Meterstabs/Maßband/Lineal erfolgen. SuS sollen anhand von Stäben oder Schnüren Objekte messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbau des Einheitensystems: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1mm: Dicke eines Geodreiecks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1cm: Breite eines Fingernagels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1dm: Breite von Toilettenpapier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1m: Höhe der grünen Fläche von Schultafeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1km: Von meinem Haus zum Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sus sollen zu jeder Einheit selbst Repräsentanten finden und notieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnen mit Größen des Bereichs: Addieren, Vervielfachen, Umwandeln der verschiedenen Einheiten. Übung zum Berechnen von Längenunterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Wibke Grundbrecher Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Julian Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Geldwert&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Geldbeträge dargestellt durch Münzberge bestehend nur aus einer Münzart. Diese nach Wertigkeit sortieren.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Aufbauend auf die eigenen Erfahrungen vergleichen die SuS nun beliebige Geldwerte. Womit kann ich mehr kaufen? Mit einem 2€ Stück oder mit einem 50ct Stück, etc.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Alle Euromünzen in 1ct Stücken darstellen. Wie viele 1ct Stücke brauche ich bis die so viel Wert sind wie ein 20ct Stück, etc.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Mit der Klasse Überlegungen anstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 10ct = 0.1€ bekomme ich ein Bonbon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1€ bekomme ich einen Apfel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 10€ ein T-Shirt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für 100€ fliege ich nach London, etc.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Wie viel von XY kann ich mir mit YZ€ kaufen? Einfache Kassnebeispiele berechnen. Rückgeld von Einkäufen ausrechnen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Julian Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com/file/d/1p8b6ZmfaTWUxaTb4j4y1UKLp1j7E744p/view?usp=sharing Begleitfolien der Seminarsitzung vom 24.05.2019 (Ute Sproesser)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
Die Sitzung war in drei Punkte gegliedert. Zu Beginn wurden die Ziele im Zusammenhang mit Größen erläutert. Anschließend wurde der Aufbau von Größenvorstellungen und Stützpunktvorstellungen thematisiert. Hierunter war auch die Arbeitsphase der Sitzung zu finden. Abschließend wurde grundsätzliches zu Flächeninhalt und Volumen präsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;A. Ziele im Zusammenhang mit Größen&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
==== I. Messen und Größen im Bildungsplan====&lt;br /&gt;
Mithilfe eines kurzen Brainstormings sollten die Teilnehmer die Aspekte von „Messen und Größen“ im Bildungsplan erarbeiten. Die hierbei erwähnten Aspekte deckten sich größtenteils mit den Standards im Bildungsplan (siehe Folie 3). Die folgende Tabelle dokumentiert die Ergebnisse im Vergleich zum Bildunsplan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ergebnisse des Brainstormings !! Aspekte im Bildungsplan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rechnen mit Einheiten, Vorstellungen von Größen entwickeln (Realitätsbezug hierbei wichtig), Umgang mit Messgeräten erlernen (Geodreieck Winkelbestimmung, Thermometer, etc.), Grundvorstellungen zu Volumen und Flächen entwickeln, Schätzen, &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Messvorgänge, Umgang mit Einheiten (Standardeinheiten), spezifische Größen messen (Längen, Volumina, Flächeninhalte, Winkel, etc.), Schätzen und Vergleichen, Umgang mit Figuren und Körpern und Rechnungen in diesem Zusammenhang durchführen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== II. Ziele der Leitidee Messen und Rechnen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Aufbau  von Größenbegriffen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hierbei sind im speziellen die Fragen „Was ist diese Größe. Wie messe ich diese Größe“ von zentraler Bedeutung um den Größenbegriff zu durchdringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Beispiele:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Flächeninhalt=  „Was mit der Rasterfolie gemessen wird.“&lt;br /&gt;
:* Volumen= „Was mit einem Einheitsmesswürfel gemessen wird.“&lt;br /&gt;
:* Länge= „Was mit einem Metermaß gemessen wird.“&lt;br /&gt;
:* Gewicht= „ Was mit einer Wage gemessen wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei können die Größenbegriffe unterschieden werden, da der Zugang zu diesem Größenbegriff über dessen Messgerät erfolgt und diese unterschiedlich sind. Hiermit kann vor allem der Schwierigkeit des Flächeninhaltsbegriffes entgegen gewirkt werden (siehe grundsätzliches zu Flächeninhalt und Volumen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.	Standardrepräsentanten aufbauen für Einheitensystem (Stützpunktvorstellungen)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.	Umwandlung von Einheiten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.	Rechnen mit Größen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Bemerkung:&amp;lt;/u&amp;gt; Bei allen Zielen der Leitidee ist das Schätzen ein hilfreicher Vorgang. Schätzen aktiviert die SuS und bestärkt den Zielaufbau. Allerdings bedarf erfolgreiches Schätzen Stützpunktvorstellungen, welche wiederum ein Ziel der Leitidee sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== III. Abschließende Bemerkung zur Leitidee Messen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitidee Messen steht nicht isoliert im Bildungsplan. Es bestehen Vernetzungen und Verweise zu anderen Leitideen (beispielsweise der Leitidee Funktionaler Zusammenhang, via: Berechnungsformel als Funktion) und zu prozessbezogenen Kompetenzen (beispielsweise zur p. Kompetenz „Modellieren“, hier gilt es um „messen in alltäglichen Kontexten“. Hierzu wurden die Beispiele Tapezieren, Küche erneuen oder Garten ausmessen präsentiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;B. Aufbau von Größenvorstellungen &amp;lt;/u&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn dieses Gliederungspunktes stand eine kurze Arbeitsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SuS spielen auf einer Wiese Fußball. Sie möchten ein Fußballtor mithilfe von Steinen begrenzen. Beide Tore sollen gleich lang sein. Wie geht das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039; &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&#039;&#039;Richtiges Tor (mit Latte und somit Höhe):&#039;&#039; Messen mit Körpergröße; einen Pfosten als Normlänge festlegen und andere Längen in diesem Verhältnis ausmessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&#039;&#039;Nur Torbegrenzung (Steine als Begrenzung, keine Pfosten oder Latte)&#039;&#039;: Tor mit Füßen ablaufen und somit Fußlänge als Normlänge festlegen; Seil, Stock, Metermaß als alternative Normlängen nehmen zum abmessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== I. Methodische Stufenfolge ====&lt;br /&gt;
In dieser Inputphase wurde das Stufenmodell zur Größenerarbeitung vorgestellt (siehe Folie 8ff.). Ergänzend siehe Vorbereitungsauftrag. Zusammenfassend gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Stufe: Direkter, unmittelbarer Vergleich von Repräsentanten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Ziel: Ordnungsrelation Aufbauen&lt;br /&gt;
*Ideen: nebeneinanderstehen (Länge), übereinanderliegen (Flächeninhalt), ineinander (Volumen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.Stufen: Mittelbarer Vergleich mit selbst gewählten Einheiten (willkürlichen Maßeinheiten)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ziel: Transitivität aufzeigen&lt;br /&gt;
*Ideen: Siehe Beispiel mit dem Tor: Hierbei mit Körper, Seil, Füße, Stock als willkürliche Maßeinheiten die Längen der Tore vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Stufe: Vergleich mithilfe von Standardrepräsentanten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ziel: Einführung von Standardeinheiten und Anfang eines Einheitensystems&lt;br /&gt;
*Idee: Standardisierte Messverfahren verwenden, z.B. Tore mit Metermaß abmessen und vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.Stufen: Ausbau des Einheitensystems und Größenvorstellungen aufbauen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ziel: Stützpunktvorstellungen als Standardrepräsentanten für bestimmte Größen aufbauen&lt;br /&gt;
*Idee: Gemeinsam System von Stützpunktvorstellungen erarbeiten (siehe Arbeitsauftrag 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.Stufe: Rechnen und Umwandeln der Einheiten aus dem Einheitensystem&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== II. Ergebnisse der Diskussion dieses Stufenmodells ====&lt;br /&gt;
:* Kernidee der Stufen 2 und 3 ist die folgende Abfolge: &lt;br /&gt;
::Maßeinheit finden-&amp;gt; auslegen, zählen, messen-&amp;gt; Einheiten verfeinern-&amp;gt;Standardeinheiten erlangen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;Geldwert im Modell:&#039;&#039; Zu diesem Punkt entstand eine Diskussion, inwieweit das Modell und die Größe Geldwert kompatibel sind. Als Ergebnis dieser Diskussion wurde festgestellt, dass das Modell eher nicht geeignet ist um hiermit Geld als Größe zu thematisieren. Es wurde erarbeitet, dass der Geldwert als markwirtschaftliche, monetäre Zuschreibung eines Geldwertes zu einem Objekt (der Preis des Objektes) ein sehr abstrakter Größenbereich ist und das Stufenmodell eben nicht für diesen Bereich gilt. Anderseits kam die Idee auf, dass unter Geldwert auch subjektive Wertzuschreibungen zu einem Objekt gemeint sein können. Die Größenvorstellungen einer subjektiven Wertzuschreibung können beispielsweise durch Tauschgeschäfte und Tauschspiele gestärkt und aufgebaut werden. Als Beispiel um solche subjektiven Wertvorstellungen aufzubauen wurde der Tausch „Pulli vs. Laptop“ genannt. Statt die abstrakte Größe Preis zu betrachten und die Zahlen der Preisangabe zu vergleichen wird bei einem Tauschgeschäft die individuelle Wertzuschreibung betrachtet. Die SuS fragen sich selbst, ob sie einen Pulli gegen einen Laptop tauschen würden und entwickeln somit eigene Größenvorstellungen von ihrem subjektiven Geldwert statt Preise und deren Zahlenwerte zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Teilnehmer lernten bei der Diskussion über das Modell, dass das Rechnen mit Größen und das Umwandeln von Einheiten nicht am Anfang der Betrachtung, sondern am Ende der Beschäftigung mit Größen stehen sollte. Ebenso wurde die Erkenntnis geschärft, dass das Schätzen und Messen als Tätigkeiten im Unterricht nicht zu kurz kommen sollten. Zusammen mit dem Aufbau von Stützpunktvorstellungen stellen sie die wichtigsten Aspekte bei der Beschäftigung mit Größen dar. Rechnen und Umwandeln wird nur als Zusatz gesehen in diesem Modell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== III. Arbeitsauftrag 1 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Auftrag:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Welche Einheiten würden Sie zum messen wählen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wurden die Teilnehmer der Reihe nach gefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Objekt!! Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser in Badewanne|| Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser in Getränk|| ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit Auto|| km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit Fußgänger|| km/h oder m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tischfläche	|| m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fläche Sportstadion|| ha&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewicht Brot|| g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewicht Auto|| kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Geschwindigkeit des Fußgängers gab es eine Diskussion, ob es besser ist in km/h oder m/s zu messen. Es wurde festgestellt, dass km/h besser geeignet ist um Vergleiche herzustellen (z.B. Vergleiche Auto, Zug, Tiere) und im Alltag gebräuchlicher ist während m/s besser geeignet ist um ein Gefühl für die Geschwindigkeit aufzubauen.  Außerdem kommt es auf die Situation an. Beispielweise würde ein Jogger bei einem 60min-Lauf seine Geschwindigkeit eher in km/h statt in m/s angeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &amp;lt;u&amp;gt;Fazit zu Arbeitsauftrag 1&amp;lt;/u&amp;gt; =====&lt;br /&gt;
Es ist wichtig Stützpunktvorstellungen aufzubauen. Diese dienen als Standardrepräsentanten für bestimmte Einheiten und erlauben eine Vorstellung von einer Größe in dieser Einheit (Bsp: 1kg ist das Gewicht von einer Packung Zucker). Zusätzlich sind Stützpunktvorstellungen auch Voraussetzung für das erfolgreiche Schätzen und die geeignete Wahl von Messeinheiten bei Messvorgängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IV. Arbeitsauftrag 2: Einheitensystem ====&lt;br /&gt;
In dieser Phase erarbeiteten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen ein Einheitensystem zu den Größen Länge, Flächeninhalt und Volumen. Der Arbeitsauftrag lautete:&lt;br /&gt;
„Überlegen Sie sich geeignete Stützpunktvorstellungen in Sek I.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Ergebnisse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Länge!! km!! m!! dm!! cm!! mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Stützpunktvorstellung&#039;&#039;&#039;|| 2.5 mal eine Runde auf dem Sportplatz|| Schritt|| Handlänge|| Fingernagelbreite|| Dicke Geodreieck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Flächeninhalt!! ha!! 10a!! 1a !! 10m²!! 1m²!! 10dm²!! 1dm²!! 10cm²!! 1cm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Stützpunktvorstellung&#039;&#039;&#039;|| Sportplatz|| Bauplatz|| Wohung|| Kleines Zimmer|| Tafelseite|| DIN A3|| Ritter Sport Tafel|| Motivbriefmarken|| Würfeleite Spielwürfel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Volumen!! 100m³!! 1m³!! 100dm³= 100l!! 10dm³= 10l!! 1dm³= 1l!! 100cm³!! 10cm³!! 1cm³= 1ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Stützpunktvorstellung&#039;&#039;&#039;|| Schwimmbecken|| großer Müllcontainer|| Badewanne|| 10l Putzeimer|| Milchpackung|| kleines Glas|| Duplostein (3er)|| Spielwürfel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &amp;lt;u&amp;gt;Fazit von Arbeitsauftrag 2 &amp;lt;/u&amp;gt; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden in dieser Phase geeignete Stützpunktvorstellungen für die Sek. I erarbeitet. Hierbei ist es den  Teilnehmern selbst schwer gefallen für bestimmte Einheiten (z.B. 10a, 1 km) geeignete Stützpunktvorstellungen zu finden. Im Idealfall wäre für eine Einheit unmittelbar ein passender Repräsentant aus der Realität als Stützpunktvorstellung im Kopf. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit Stützpunktvorstellungen bei SuS aufzubauen und nicht den Fokus auf Rechnen und Umwandeln zu legen. Die unterrichtspraktische Erkenntnis lautete somit: Stützpunktvorstellungen im Unterricht aufbauen, um das  Schätzen zu verbessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt:&lt;br /&gt;
:::„Stützpunktvorstellungen sollen ebenso zum Schätzen verfügbar sein wie Grundrechenarten zum Rechnen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;C. Grundsätzliches zu Flächeninhalt und Volumen&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Inputphase wurde in knapper Form die wichtigsten Fehler und Vorstellungen zum Thema Flächeninhalt und Volumen präsentiert (siehe Folien 13ff.). Die wichtigsten &#039;&#039;Erkenntnisse&#039;&#039; werden hier vorgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Verwechslung von Länge, Umfang, Flächeninhalt, Volumen sind oftmals Ursache für falschen Umgang mit Größen. &lt;br /&gt;
:* Dem Begriff Flächeninhalt liegen 4 Schwierigkeiten zugrunde:&lt;br /&gt;
::#Keine Vorerfahrungen mit Flächeninhalt aus dem Alltag&lt;br /&gt;
::#Flächeninhalte werde selten gemessen, meistens berechnet&lt;br /&gt;
::#Fehlende visuelle Präsentation der Fläche als Träger der Eigenschaft Flächeninhalt (bei Skizzen wird die Fläche selten schraffiert, obwohl sie ja existent ist) &lt;br /&gt;
::#Fehlende Sprachliche Unterscheidung zwischen Fläche und Flächeninhalt: &lt;br /&gt;
:::„ Wie groß ist die Fläche des Rechteckes“ muss heißen „Wie groß ist der Flächeninhalt der Rechtecksfläche“.&lt;br /&gt;
:* Unterrichtspraktischer Tipp: Stützpunktvorstellungen über praktische, experimentelle Zugänge aufbauen. Beispielweise durch auslegen, ablaufen, umfüllen, wiegen…&lt;br /&gt;
:* Keine formal mathematische Begriffsfestlegung sondern der Aufbau von Stützpunktvorstellungen steht zu Beginn im Zentrum (vgl. Ziele der Leitidee Messen und Rechnen, Aufbau  von Größenbegriffen)&lt;br /&gt;
:* Keine formalen Umrechnungszahlen nutzen (da diese verwirrend sind). &lt;br /&gt;
:* Flächeninhalt eines Rechtecks und dessen Einheit über „Länge x Breite x Einheitsquadrate“ einführen. Die bedeutet: dm² über „1dm² = 1dm x 1dm = 10cm x 10cm = 100 cm²“ einführen und nicht als Ergebnis von Umrechnungszahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwerfen Sie eine Prüfungsfrage bzw. ein kurzes Prüfungsgespräch zu den Sitzungen zum &#039;&#039;Begriffslernen&#039;&#039; (I+II). Ihre Frage sollte dabei nicht nur bloße Wissensabfrage sein, sondern auch Anwendungen, Begründungen oder Diskussionen erfordern. (Sollte Ihnen doch nur Aufgaben zur bloßen Wissensabfrage einfallen, entwerfen Sie drei Prüfungsfragen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Formulieren Sie Ihre Prüfungsfrage bzw. den Anlass für das Prüfungsgespräch in der &#039;&#039;Aufgabenstellung&#039;&#039;-Spalte.&lt;br /&gt;
# Beschreiben Sie ausführlich, wie mögliche (richtige) Antworten auf Ihre Frage aussehen könnten bzw. welche Aspekte in einem Prüfungsgespräch zu dieser Frage angesprochen werden sollten. Tragen Sie dies entsprechend in die &#039;&#039;Erwartungshorizont&#039;&#039;-Spalte ein.&lt;br /&gt;
# Erläutern Sie kurz, warum Sie diese Aufgabe einen zentralen Aspekt der Sitzung abdeckt und welche Anforderung an Wissen/Kompetenzen die Aufgabe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[GeometrieUndUnterrichtSS2019|übergreifenden Literaturhinweise]] sind insbesondere relevant:&lt;br /&gt;
* Kapitel 7 „Flächeninhalt und Volumen“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]&lt;br /&gt;
* Kapitel 3 „Größen im Mathematikunterricht“ in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.]&lt;br /&gt;
* Kapitel 5 „Flächeninhalte in den Klassen 5 bis 10“ in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.]&lt;br /&gt;
* Abschnitt [http://www.dms.uni-landau.de/roth/lehre/skripte/did_geometrie/cavalieri_dehn_pyramidenvolumen.pdf „Prinzip von Cavalieri, Satz von Dehn und Pyramidenvolumen“] aus dem Skript zur [http://www.juergen-roth.de/lehre.html#skripte „Didaktik der Mathematik in der Sek. I“], Kapitel „Didaktik der Geometrie“, von Prof. Dr. Jürgen Roth (Universität Koblenz Landau).&lt;br /&gt;
* [http://www.urn.fi/urn:nbn:de:hebis:34-2017110153692 Hoffmann (2018). „Konzeption von fachmathematischen Schnittstellenmodulen für Lehramtsstudierende am Beispiel ausgewählter Themen der höheren Analysis“]. In &#039;&#039;khdm-Report&#039;&#039; (Masterarbeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnisse der Nachbereitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Nachbereitung in die folgende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Aufgabenstellung !! Erwartungshorizont !! Diskussion&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe KATHARINA WAGNER Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Häufig bereitet der Flächeninhaltsbegriff im Vergleich zu anderen, in der Schule behandelten Größenbegriffen die größten Schwierigkeiten für SuS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennen und erläutern Sie kurz drei mögliche Ursachen für diese Schwierigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit welchen Maßnahmen könnten Sie diesen als Lehrperson zukünftig entgegenwirken?  &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Ursache 1: Fehlende Messprozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächeninhalte werden von SuS nur selten oder nie selbst gemessen. In den meisten Fällen kennen sie nicht einmal ein geeignetes Messgerät für das Bestimmen von Flächeninhalten. Im Unterricht werden Flächeninhalte meist lediglich berechnet. Für die Berechnungen sind nur Längenangaben zu den Seiten einer Figur nötig. Entsprechend verwechseln SuS den Flächeninhalt nicht selten mit dem Umfang einer Figur, da ihnen der Unterschied zwischen Längen- und Flächenmaß nicht bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache 2: Mangelnde Erfahrungen im Alltag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die wenigsten SuS können in ihrem Alltag bereits Vorerfahrungen zu Flächeninhalten sammeln. Grund dafür ist, dass der Umgang mit Flächeninhalten im alltäglichen Leben - im Gegensatz zum Umgang mit Rauminhalten oder Gewichten - nur selten erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache 3: Linien- statt Flächenfiguren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen Längen- und Flächenmaß wird außerdem dadurch „verwischt“, dass Figuren in Schulbüchern oftmals als Linien- und nicht als Flächenfiguren dargestellt werden. Dreiecke, Rechtecke und Kreise werden häufig nur durch ihre Umrisslinien präsentiert, weshalb SuS nur unzureichend wahrnehmen, dass die Figuren auch eine gewisse Fläche besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Schwierigkeiten beim Umgang mit Flächeninhalten entgegenzuwirken, sind die folgenden Maßnahmen empfehlenswert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. SuS entwickeln ein Verständnis für den Flächeninhalt als Größe, die von Längen zu unterscheiden ist, indem sie Flächeninhalte verstärkt durch Verwendung von geeigneten Flächenmessgeräten (z.B. Rasterfolien) selbst direkt ausmessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gemeinsam wird ein System von Standardrepräsentanten für Flächeninhalte aufgebaut. Die dazugehörigen Vorstellungen können durch Schätzaufgaben tiefer im Gedächtnis der SuS verankert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ebene Figuren werden nicht als Linien- sondern als Flächenfiguren dargestellt.  &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
dolor&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe KATHARINA WAGNER Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_05&amp;diff=33251</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 05</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_05&amp;diff=33251"/>
		<updated>2019-05-23T13:24:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie die Seiten 30-43 in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.] Wählen Sie einen der genannten Größenbereiche aus: Länge, Flächeninhalt, Rauminhalt, Gewicht, Zeitdauer, Geldwert. Geben Sie für den gewählten Größenbereich wichtige Aktivitätsformen für Schülerinnen und Schüler zu den in Abschnitt 3.8 dargestellten methodischen Stufen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse des Vorbereitungsauftrags ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Anfang ===================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Größenbereich !! Stufe 1 !! Stufe 2 !! Stufe 3 !! Stufe 4 !! Stufe 5&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Fabian Grünig Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Wahlbereich&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Aktivitäten für erste Stufe.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Aktivitäten für zweite Stufe.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Aktivitäten für dritte Stufe.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Aktivitäten für vierte Stufe.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Aktivitäten für fünfte Stufe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Fabian Grünig Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe pq Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Flächeninhalt&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Flächeninhalte verschiedener ausgeschnittener geometrischer Formen durch Übereinanderlegen vergleichen. Aufbau einer Ordnungsrelation durch Gegenüberstellung von flächenmäßig größeren und kleineren Objekten. Augenscheinlich und intuitiv klar.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Flächeninhalte verschiedener ausgeschnittener geometrischer Formen durch Übereinanderlegen vergleichen und der Größe nach sortieren. Objekte die ineinander liegen stellen eine visuelle Repräsentation der Transitivität dar: &amp;quot;Wenn A in B liegt, und B in C liegt, dann liegt auch A in C.&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Ausmessen von Flächen durch Norm- Quadrate/Rechtecke/Dreiecke. Einheiten wie cm^2, m^2 können durch Normquadrate eingeführt und repräsentiert werden. Mit Hilfe dieser (Flächen-)Einheiten können Flächeninhalte größerer und/oder komplizierterer Flächen gemessen werden. Hier ist noch keine explizite Berechnung nötig, nur das Auslegen und Zählen.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Einheiten aus der vorherigen Stufe können dazu genutzt werden Flächen in der realen Welt zu messen. Schnell ergeben sich hier unterschiedliche Größendimensionen/Größenskalen. Dies motiviert die Einführung eines Einheitensystems, das verschiedene Größenordnungen umfasst, und Umrechnung innerhalb dieses Einheitensystems. Der Übergang von cm^2 über dm^2 zu m^2 kann noch mit Hilfe von ausgeschnitteten Schablonen bewältigt werden. Für größere Größenordnungen muss eine abstrakte/verbale Respräsentation aus der realen Welt gewählt werden z.B. Fußballfelder, Acker, Schwimmbecken im lokalen Freibad, ... Aktivität: Schätzung von Flächeninhalten durch Repräsentaten dieser neuen Größenordnungen und Umrechnung/Interpretation in kleinerer/größerer Größenordnung. &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Einführung eines alternativen Einheitensystems. Hier bietet sich ein ausländisches (nicht SI-)Einheitensystem an. Hier kann erneut verdeutlicht werden, wie Flächeninhalte, je nach Wahl der Einheit (Einheitsmeter vs Fuß), variieren können. Schülerinnen und Schüler können Flächeninhalte in verschiedenen Einheiten messen. Durch eine Messreihe können Schüler ein Muster in den Messergebnissen feststellen und sogar einen Umrechnungsfaktor bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe pq Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Zeitdauer&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Anknüpfen an intuitives Verständnis von Zeitdauer und Zeit (z.B. &amp;quot;etwas dauert lange&amp;quot;); beispielsweise schätzen lassen, wie lange ein gemeinsam abgewartetes Zeitintervall war oder wie viel Zeit die SuS brauchen, um bestimmte Dinge zu tun; Hervorheben der Subjektivität im Kontext von Zeitwahrnehmung&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeitdauern und / Zeitintervalle vergleichen; beispielsweise vergleichen, wie lange Schüler x und Schüler y für den Schulweg brauchen, wie viel Zeit man für den Schulweg benötigt, wenn man unterschiedliche Verkehrsmittel verwendet oder wie viel mehr Zeit Sportler x für die Laufstrecke bracht als Sportler y. Hierbei können Zeitangaben in Form von Einheiten (z.B. 10 Minuten für den Schulweg) bereits vorkommen und werden von den SuS vermutlich intuitiv genannt, da sie täglich mit Zeitangaben konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeiteinheiten: Sekunden, Minuten und Stunden (s, min, h) als Standardeinheiten einführen. Der Aufbau des Einheitensystems kann hierbei problematisch sein, weil nicht auf das Prinzip bekannter Einheitensysteme (z.B. für Längen) zurückgegriffen werden kann. Der Umgang mit der Tatsache, dass eine Minute nicht aus 100, sondern aus 60 Sekunden besteht, kann zu Verständnisproblemen führen, ließe sich aber beispielsweise anhand einer Uhr als Alltagsgegenstand, welchen die SuS sicher schon kennen, verdeutlichen. Ein geeignetes Messverfahren wäre hierbei v.a. das Stoppen der Zeit mithilfe von Uhren oder Timern auf dem Handy usw. (wobei die Unterscheidung zwischen digitaler und analoger Zeitangabe eine Herausforderung darstellt). Auch die Verwendung eines Metronoms, das Zählen oder das Messen anhand des eigenen Pulses sind hier denkbar.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zeiteinheiten: Tag, Monat, Jahr (größerer Zusammenhang), beispielsweise mithilfe des Kalenders und des Aufbaus eines Jahres inklusive ggf. astronomischer Zusammenhänge (z.B. Warum ein Jahr 365 Tage hat, warum es ein Schaltjahr geben muss oder woher die Einteilung des Tags in 24 Stunden kommt.) &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Die Besonderheiten der Einheiten zur Zeitdauer, die unter Stufe 3 bereits angesprochen wurden, müssen hier vertieft werden, um insbesondere das Umrechnen von Zeitangaben und das Addieren und Vervielfachen derselben bewerkstelligen und vertiefen zu können. Denkbar wäre es auch, sich andere Zeiteinheiten zu überlegen als die bereits bekannten, auf dieser Grundlage Zeitangaben miteinander zu vergleichen und ggf. auf ihre Praktikabilität hin zu untersuchen (z.B. Zeiteinteilung des Tages in Schulstunden, sofern diese 45 statt 60 Minuten dauern).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Ilona Rein Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Längen&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen im Alltag besitzen vermutlich die meisten SuS eine gewisse Grundvorstellung von Längen (z.B. Körpergröße). Als einführende Aufgabe könnten die SuS mithilfe von Schnur und Schere die Länge von ausgewählten Gegenständen messen, indem sie die Schnur an die zu messende Strecke anlegen und ein der Länge entsprechendes Stück davon abschneiden. Abschließend können beide „Schnurstücke“, d.h. indirekt die Länge der beiden Gegenstände, vergleichen werden (z.B. „Die Tafel ist länger bzw. breiter als die Schreibtischkante.“)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Aufgabe, sich ihrer Körpergröße nach geordnet im Klassenzimmer aufzustellen. Um das Verständnis für die Transitivität der Ordnung zu fördern, könnte jedem Schüler/jeder Schülerin (A) die Aufgabe erteilt werden, einen Schüler/eine Schülerin in der aufgestellten Reihe zu bestimmen, die größer (B) bzw. kleiner (C) als er selbst/sie selbst ist. Anschließend kann die Lehrperson hervorheben, dass damit Schüler/Schülerin C ebenfalls kleiner als Schüler/Schülerin B ist. Um diesen Sachverhalt zu verdeutlichen, können Schüler/Schülerin C und B aus der Reihe heraustreten und sich zum Vergleich nebeneinander aufstellen.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Den SuS werden verschiedene Längenrepräsentanten zur Verfügung gestellt, die den Standardeinheiten entsprechen (z.B. Schaschlikspieße der Länge 1dm, Büroklammern der Länge 1cm, …) mithilfe derer sie ihre Körpergröße ermitteln sollen, indem sie sich auf den Fußboden legen und ihre „Länge“ von anderen SuS mit den Repräsentanten „ausgelegt“ wird. Während dieser Aufgabe wird den SuS bewusst, welche „Messgeräte“ sich für die Messung von Körpergrößen eignen und weshalb verschiedene Längeneinheiten sinnvoll sind (z.B. damit man nicht 140 Büroklammern verwenden muss, um die Körpergröße nachzubilden). &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Um den Ausbau des Systems von Standardrepräsentanten zu fördern, erhalten die SuS eine Liste von Längenrepräsentanten (z.B. Gegenstände, bestimmte Wegabschnitte, die Höhe des Schulgebäudes u.Ä.), deren Längen sie zunächst schätzen und anschließend mithilfe von zur Verfügung gestellten Messgeräten abmessen sollen. Der Schätzvorgang dient dabei dem gedanklichen Vergleich mit bekannten Repräsentanten und fördert die Kenntnis weiterer Repräsentanten.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Zum Rechnen mit Längen eignen sich Aufgaben, mit denen die SuS auch im Alltag konfrontiert werden könnten. Beispielsweise könnte berechnen werden, wie groß einer der Schüler/eine der Schülerinnen im nächsten Schuljahr sein wird, wenn sie innerhalb des nächsten Jahres 8cm wächst, usw. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Katharina Wagner Ende ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwerfen Sie eine Prüfungsfrage bzw. ein kurzes Prüfungsgespräch zu den Sitzungen zum &#039;&#039;Begriffslernen&#039;&#039; (I+II). Ihre Frage sollte dabei nicht nur bloße Wissensabfrage sein, sondern auch Anwendungen, Begründungen oder Diskussionen erfordern. (Sollte Ihnen doch nur Aufgaben zur bloßen Wissensabfrage einfallen, entwerfen Sie drei Prüfungsfragen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Formulieren Sie Ihre Prüfungsfrage bzw. den Anlass für das Prüfungsgespräch in der &#039;&#039;Aufgabenstellung&#039;&#039;-Spalte.&lt;br /&gt;
# Beschreiben Sie ausführlich, wie mögliche (richtige) Antworten auf Ihre Frage aussehen könnten bzw. welche Aspekte in einem Prüfungsgespräch zu dieser Frage angesprochen werden sollten. Tragen Sie dies entsprechend in die &#039;&#039;Erwartungshorizont&#039;&#039;-Spalte ein.&lt;br /&gt;
# Erläutern Sie kurz, warum Sie diese Aufgabe einen zentralen Aspekt der Sitzung abdeckt und welche Anforderung an Wissen/Kompetenzen die Aufgabe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[GeometrieUndUnterrichtSS2019|übergreifenden Literaturhinweise]] sind insbesondere relevant:&lt;br /&gt;
* Kapitel 7 „Flächeninhalt und Volumen“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]&lt;br /&gt;
* Kapitel 3 „Größen im Mathematikunterricht“ in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.]&lt;br /&gt;
* Kapitel 5 „Flächeninhalte in den Klassen 5 bis 10“ in [https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/Veranstaltungsmaterialien_offen/Zusatzmaterialien/Skripte_Krauter/FD_Geom_Skript_neu_2008.pdf Krauter (2008). „Beiträge zur Methodik und Didaktik des Geometrieunterrichts in der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10)“.]&lt;br /&gt;
* Abschnitt [http://www.dms.uni-landau.de/roth/lehre/skripte/did_geometrie/cavalieri_dehn_pyramidenvolumen.pdf „Prinzip von Cavalieri, Satz von Dehn und Pyramidenvolumen“] aus dem Skript zur [http://www.juergen-roth.de/lehre.html#skripte „Didaktik der Mathematik in der Sek. I“], Kapitel „Didaktik der Geometrie“, von Prof. Dr. Jürgen Roth (Universität Koblenz Landau).&lt;br /&gt;
* [http://www.urn.fi/urn:nbn:de:hebis:34-2017110153692 Hoffmann (2018). „Konzeption von fachmathematischen Schnittstellenmodulen für Lehramtsstudierende am Beispiel ausgewählter Themen der höheren Analysis“]. In &#039;&#039;khdm-Report&#039;&#039; (Masterarbeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnisse der Nachbereitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Nachbereitung in die folgende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Aufgabenstellung !! Erwartungshorizont !! Diskussion&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe MAX MUSTER Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Lorem &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
ipsum &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
dolor&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe MAX MUSTER Ende ============================================================================================================ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_03&amp;diff=33136</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 03</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_03&amp;diff=33136"/>
		<updated>2019-05-14T19:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse der Nachbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwerfen Sie eine Unterrichtsaktivität für die Einführung bzw. einführenden Erarbeitung des Begriffs &#039;&#039;Parallelogramm&#039;&#039;. Ziel der Unterrichtsaktivität ist die Kenntnis der Begriffsdefinition. Gehen Sie von einer generischen (Real-)Schulklasse der sechsten Jahrgangsstufe aus. Gehen Sie davon aus, dass die Schüler*innen aus der fünften Jahrgangsstufe bereits in der Lage sind, &#039;Parallelität&#039; im Kontext paralleler Geraden und Vierecke, Quadrate und Rechtecke identifizieren können. Beachten Sie auch [http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/LS/BP2016BW/ALLG/SEK1/M/IK/5-6/03 den gemeinsamer Bildungsplan für die Sekundarstufe I] des Landes Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [https://www.ph-heidelberg.de/didaktische-werkstatt-mathematik-und-informatik Didaktischen Werkstatt Mathematik und Informatik] der PH Heidelberg finden Sie u.a. eine Sammlung von verschiedenen Schulbüchern, die Sie gerne zur Inspiration nutzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://docs.google.com/presentation/d/1zJ_R6H-kaYdej31urdaYdSNWJG5F7Ga-kcHsYVNtr6k/edit?usp=sharing Begleitfolien der Seminarsitzung vom 10.05.2019]&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com/file/d/16-5bPnzUdlZimEor4vVfUkKovk4IGokK/view?usp=sharing Screenshot „Das Problem der Apfelbauern“ (Mittelsenkrechte als Äquidistanzkurve)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung und Bezug zu den Bildungsstandards ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltlicher Input ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsphase ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusatzmaterial ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zusätzliche Übungsgelegenheit für die Unterstützung der Begriffslernens mit Blick auf das Operative Prinzip finden Sie die Aktivität „Schwarze Kisten am Dreieck“ in der GeoGebra.org-Gruppe des Seminars. Entwerfen Sie hierzu ein Arbeitsblatt zur angeleiteten Exploration des Applets. Versuchen Sie dabei explizite Handlungs-, Beobachtungs- und hypothesengenerierende Anweisungen zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwerfen Sie eine Prüfungsfrage bzw. ein kurzes Prüfungsgespräch zu den Sitzungen zum &#039;&#039;Begriffslernen&#039;&#039; (I+II). Ihre Frage sollte dabei nicht nur bloße Wissensabfrage sein, sondern auch Anwendungen, Begründungen oder Diskussionen erfordern. (Sollte Ihnen doch nur Aufgaben zur bloßen Wissensabfrage einfallen, entwerfen Sie drei Prüfungsfragen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Formulieren Sie Ihre Prüfungsfrage bzw. den Anlass für das Prüfungsgespräch in der &#039;&#039;Aufgabenstellung&#039;&#039;-Spalte.&lt;br /&gt;
# Beschreiben Sie ausführlich, wie mögliche (richtige) Antworten auf Ihre Frage aussehen könnten bzw. welche Aspekte in einem Prüfungsgespräch zu dieser Frage angesprochen werden sollten. Tragen Sie dies entsprechend in die &#039;&#039;Erwartungshorizont&#039;&#039;-Spalte ein.&lt;br /&gt;
# Erläutern Sie kurz, warum Sie diese Aufgabe einen zentralen Aspekt der Sitzung abdeckt und welche Anforderung an Wissen/Kompetenzen die Aufgabe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[GeometrieUndUnterrichtSS2019|übergreifenden Literaturhinweise]] sind insbesondere relevant:&lt;br /&gt;
* Kapitel 5 „Begriffslernen und Begriffslehren“ in [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-56217-8 Weigand et. al. (2018). „Didaktik der Geometrie für die Sekundarstufe I“]&lt;br /&gt;
* Diverse Ausgangspunkte zu Diskussionen über Grundvorstellungen und Darstellungen sind in den ersten Kapiteln von [https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-06835-6 Ludwig et. al. (2015). „Geometrie zwischen Grundbegriffen und Grundvorstellungen“] zu finden.&lt;br /&gt;
* Kapitel 4 in [https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-04222-6 Kaenders &amp;amp; Schmitt (2014). „Mit GeoGebra mehr Mathematik verstehen“] bietet Ausgangspunkte zur Diskussion über das Operative Prinzip. Genauso [https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/math/math-ausbildung-dam/documents/fachdidaktik-berufspraktische-uebungen/Wittmann_operatP.pdf Wittmann (1985): „Objekte-Operationen-Wirkungen: Das operative Prinzip in der Mathematikdidaktik“] In &#039;&#039;Mathematik lehren&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Inspiration können Sie gerne auch weiteren Quellen entnehmen. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* [https://www.researchgate.net/publication/242204500_The_van_Hiele_Levels_of_Geometric_Understanding Mason (2009). „The van Hiele levels of geometric understanding.“] In &#039;&#039;Colección Digital Eudoxus 1.2&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnisse der Nachbereitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Nachbereitung in die folgende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Kopfzeile ================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Aufgabenstellung !! Erwartungshorizont !! Diskussion&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Fabian Grünig Anfang ======================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Aus algebraischer Sicht ist die folgende Gleichungskette offensichtlich wahr (Assoziativgesetz für Brüche):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{g}{2}h = g\frac{h}{2} = \frac{gh}{2}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche geometrischen Zugänge fallen Ihnen zu diesen Termen ein? &lt;br /&gt;
* Warum ist ein solcher Zugang mit Blick auf die Algebra sinnvoll?&lt;br /&gt;
* Welche Stufe des Begriffserwerbs mit Blick auf die Geometrie (Begriff: &#039;&#039;Dreiecke&#039;&#039;) wird durch einen solchen Zugang angesprochen?&lt;br /&gt;
* Welche Begriffe, Konzepte oder Phänomene der Geometrie werden in diesem Zusammenhang angesprochen?&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Die Symbole lassen sich als Formel für die Berechnung des Flächeninhalt eines Dreiecks interpretieren. In ihnen sind sogar verschiedene Beweisideen der Berechnungsformel enthalten, die sich aus der Berechnungsformel des Flächeninhalts des Rechtecks herleiten lassen: Der Flächeninhalt ist das Produkt der Hälfte der Grundseite mit der Höhe bzw. die Hälfte des Produkts aus Grundseite und Höhe bzw. das Produkt der Grundseite mit der Hälfte der Höhe. Anfertigung von Skizzen zu den jeweiligen Interpretationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geometrische Zugang unterstützt das Aufbauen von Grundvorstellungen zur Bruchrechnung (u.a. Multiplikation Zahl-mal-Bruch und Bruch-mal-Zahl) und zum Termbegriff (u.a. Kalkülvorstellung, Gegenstandsvorstellung, Terme als „Bauplan“?). Aufzählung der Aspekte von Grundvorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion der Gleichungskette aus geometrischer Perspektive verlangt mindestens ein integriertes Begriffsverständnis von Viereck und Dreieck (van-Hiele: 3 Apstraction). Beziehungen zwischen den Figuren Dreieck und Viereck müssen erkannt werden (Begriffsnetz). Schlussfolgerungen finden vermutlich auf informeller Ebene statt (etwa Zerlegungen und Verschiebungen vs. formaler Nachweis der Kongruenz von Teildreiecken und Flächengleichheit kongruenter Dreiecke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden u.a. die folgenden geometrischen Konzepte angesprochen: Strecke, Rechteck, Dreieck, Streckenlänge, Flächeninhalt, Zerlegungsgleichkeit, Translationsinvarianz von Streckenlänge und Flächeninhalt.&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Die Aufgabe bietet Anlass, das Wissen zu folgenden Inhalten abzufragen: Grundvorstellungen, Stufen des Begriffserwerbs (van-Hiele-Modell). Darüber hinaus wird die Anwendung des Stufenmodells gefordert und es ist eine Begründung für die Stufenzuteilung nötig. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe Fabian Grünig Ende ========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe MAX MUSTER Anfang =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Betrachten Sie die folgende Situation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Mathematikhausaufgaben dividiert Lukas die Zahl 3 durch 1/3. Er wendet die Rechenregeln zur Bruch-Division richtig an und erhält das Ergebnis 9. Lukas fragt sich: „Warum kann das Ergebnis der Division größer sein als der Dividend?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wie erklären Sie sich Lukas‘ Denkfehler? Beziehen Sie das Konzept der Grundvorstellungen in die Beantwortung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mit welchem veranschaulichenden Beispiel könnte diesem Denkfehler entgegen gewirkt werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
3. Könnte man Lukas den Sachverhalt auch anhand von geometrischen Figuren erklären? &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
1. Das Problem zeigt, wie wichtig neben den Rechenverfahren auch inhaltliche Vorstellungen mathematischer Inhalte, wie z.B. der Division, sind. Diese inhaltlichen Vorstellungen werden in der Mathematikdidaktik als Grundvorstellungen bezeichnet. Sie beschreiben die möglichst konkrete, inhaltliche ‚Interpretation‘ von mathematischen Objekten und Sachverhalten und sollen dabei helfen, ein tieferes Verständnis der mathematischen Verfahrensweisen zu erhalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lukas verfügt nicht über ausreichende Grundvorstellungen der Division durch Brüche, weil er auf die Vorstellung der Division als ‚Verteilen‘ fixiert ist.  Würde er sich stattdessen die Frage stellen, wie oft 1/3 in 3 ‚passt‘, und die Division damit als Frage des richtigen Aufteilens interpretieren, wäre sein Vorstellungsproblem gelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Um Lukas‘ Denkfehler vorzubeugen, müsste bei den SuS die Grundvorstellung der Division als ‚Aufteilen‘-Operation geweckt werden. Zur Veranschaulichung des Sachverhaltes eignet sich beispielsweise die folgende Problemstellung: „3 Liter Apfelsaft sind in 1/3-l-Flaschen umzufüllen. Wie viele Flaschen werden hierfür benötigt?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die folgende Möglichkeit bietet sich dazu an, Lukas den Sachverhalt bzw. die Grundvorstellung der Division als ‚Aufteilen‘-Operation anhand von geometrischen Figuren zu vermitteln: Gegeben seien 3 identische, geometrische Figuren (z.B. Kreise, Rechtecke, Quadrate), die von den SuS in jeweils 3 gleich große Teile zerlegt werden sollen. Anschließend kann gezählt werden, wie viele ‚Drittel‘ in die 3 Figuren &#039;passen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Die Aufgabe eignet sich dazu, das didaktische Konzept der &#039;Grundvorstellungen&#039; anwendungsorientiert abzufragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe MAX MUSTER Ende ============================================================================================================= --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe MARA MUSTER Anfang ========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Beispiel &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Beispiel &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Beispiel&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Abgabe MARA MUSTER Ende =========================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabelle Ende ====================================================================================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/math/math-ausbildung-dam/documents/fachdidaktik-berufspraktische-uebungen/Wittmann_operatP.pdf Wittmann (1985): „Objekte-Operationen-Wirkungen: Das operative Prinzip in der Mathematikdidaktik“] In &#039;&#039;Mathematik lehren&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/math/math-ausbildung-dam/documents/fachdidaktik-berufspraktische-uebungen/Wittmann_operatP.pdf Aebli (1985): „Das Operative Prinzip“] In &#039;&#039;Mathematik lehren&#039;&#039;. (Zweiter Teil des PDFs)&lt;br /&gt;
* [https://link.springer.com/article/10.1007/s11858-003-0002-5 Schwank (2003): „Einführung in prädikatives und funktionales Denken“] In &#039;&#039;ZDM Mathematics Education&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_01&amp;diff=33076</id>
		<title>GeometrieUndUnterrichtSS2019 01</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://geometrie.idea-sketch.com/index.php?title=GeometrieUndUnterrichtSS2019_01&amp;diff=33076"/>
		<updated>2019-05-09T12:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katharinawagner96: /* Ergebnisse der Nachbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &#039;&#039;Grundvorstellung&#039;&#039; steht für ein tragfähiges mentales Modell für einen Begriff oder ein Verfahren. Lesen Sie [https://link.springer.com/article/10.1007/BF03338785 vom Hofe (2013). „Grundvorstellungen mathematischer Inhalte als didaktisches Modell“] in &#039;&#039;Journal für Mathematik-Didaktik&#039;&#039; und eigenständig recherchierte Beiträge zum Thema &#039;&#039;Grundvorstellungen&#039;&#039; (mit Bezug zum Geometrieunterricht). Bearbeiten Sie die folgenden Aufträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Diskutieren Sie, wie sich &#039;&#039;Flächeninhalte von Rechtecken&#039;&#039; als (innermathematischen) Sachzusammenhang für die &#039;&#039;Multiplikation zweier positiver (rationaler) Zahlen&#039;&#039; für den Aufbau einer Grundvorstellung eignen. Berücksichtigen Sie dabei die Aspekte &#039;&#039;Sinnkonstituierung&#039;&#039;,  &#039;&#039;Aufbau von Repräsentationen&#039;&#039; und &#039;&#039;Anwendung des Begriffs&#039;&#039;. (Die folgenden zwei Aufgaben können dabei helfen.)&lt;br /&gt;
# Wie können Sie diese Vorstellung zur Erklärung des &#039;&#039;Distributivgesetz&#039;&#039; beim Rechnen mit positiven (rationalen) Zahlen verwenden?&lt;br /&gt;
# Wie können Sie diese Vorstellung zur Erklärung der &#039;&#039;ersten binomischen Formel&#039;&#039; beim Rechnen mit positiven (rationalen) Zahlen verwenden?&lt;br /&gt;
# Welche Begriffe, Konzepte oder Phänomene der Geometrie werden in diesem Zusammenhang angesprochen?&lt;br /&gt;
# Entwickeln Sie einen analolgen Sachzusammenhang für den Aufbau einer Grundvorstellung für die &#039;&#039;Multiplikation zweier natürlicher Zahlen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungsmaterialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://docs.google.com/presentation/d/1OxiIGkZanj9obbwDT8X7dX_IaRnN69huHLTQX3gA_ks/edit?usp=sharing Begleitfolien der Seminarsitzung vom 03.05.2019]&lt;br /&gt;
* [https://zumpad.zum.de/p/GuU_Begriff ZUM-Pad zum Arbeitsauftrag: „Welche Beispiele für geometrische Begriffe fallen Ihnen ein?“]&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com/file/d/1J_tLLcdCTIicy5IH5usrEBSIXOzcuFxG/view?usp=sharing PDF-Export vom ZUM-Pad „Welche Beispiele für geometrische Begriffe fallen Ihnen ein?“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sitzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Sitzung haben wir uns mit dem Konzept des Begriffslernen beschäfigt. Es wurden Ziele und Möglichkeiten des Begriffslernens erarbeitet und diskutiert. Ausgehend von Vom Hofe&#039;s Artikel Grundvorstellungsbegriff wurden verschiedene Grundvorstellungen .....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltlicher Input (1), Begriffslernen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten inhaltlichen Phase standen Ziele und Legitimierung des Begriffslernens im Vordergrund. Ausgangspunkt hierfür war der Text &amp;quot;Grundvorstellungen mathematischer Inhalte als didaktisches Modell&amp;quot; von Rudolf vom Hofe, in dem er den Begriff der Grundvorstellung erklärt. Als erstes Diskussionsthema diente das folgende Zitat aus eben jenem Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wichtigster Kritikpunkt, weit häufiger genannt als Klagen über Angsterlebnisse der zeitliche Belastung, war der Vorwurf der Sinnlosigkeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Gründe für diese Sinnlosigkeit, welche die Seminarteilnehmer äußerten, waren der fehlender Realitätsbezug von Mathematik und mathematischen Begriffen, mangelnde Authentizität in Begriffen, Aufgaben und Legitimierung im Mathematikunterricht und die fehlende Perspektive, in welchen Lebenssituationen Mathematik und damit verbundene Grundvorstellungen und Grundbegrifflichkeiten von Bedeutung sein können. Weiterhin wurde angeführt, dass das Lernen formaler Regeln ohne eine Einbettung in einen praktischen Kontext, wenig Sinn macht. Das Fach Mathematik treffe hier, in der Form in der es gelehrt wird, auf eine unter Schülern fehlende Wertschätzung für die Eleganz der Mathematik und den formalen Methoden. Angefügt wurde hierzu, dass formale Regeln, wie beispielsweise die binomischen Formeln, aus guten Gründen nicht hergeleitet werden, aber die Präsentation von festen Regeln &amp;quot;die halt so sind&amp;quot; die Schüler unbefriedigt lassen. Aus diesen festgesetzten Regeln könnte es auch zu Furst bei Schülerinnen und Schülern kommen, wenn ihre Vorstellung und Intuition diesen mathematischen Gesetzmäßigkeiten widersprechen, besonders, wenn keine Begründung oder Erklärung für diese Diskrepanz gegeben wird. Ein mangeldes Verständnis oder falsche Vorstellung führen dann eben auch zu unreflektierter Anwendung von Pseudoregeln, welche die Schüler aus ihrer Intuition ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Anna-Lena. Ich weiß, dass du grade einen anderen Bereich dieses Wikiartikels bearbeitest. Ich möchte testen, ob es mögliche Mergekonflikte auftreten, wenn wir beide an verschiedenen Teilen des Artikels arbeiten, oder ob diese nur auftreten, wenn wir am gleichen Abschnitt arbeiten. Gru0, Patrick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsphase (1), Sammeln geometrischer Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlung geometrische Begriffe..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltlicher Input (2), Ziele des Begriffslernens ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsphase (2), Schulbuchanalyse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bücher..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltlicher Input (3) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitungsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Vohns stellt in seiner Vorlesung „Didaktik der Geometrie“ an der Universität Klagenfurt verschiedene Klassifikationssysteme für (geometrische) Begriffe im Mathematikunterricht vor. Schauen Sie sich [https://www.youtube.com/watch?v=y6Syb-izjnY&amp;amp;feature=youtu.be&amp;amp;t=300 den Vorlesungsmitschnitt der dritten Sitzung aus dem WiSe 2018/19 (Ausschnitt von Minute 5.00 bis 11.00)] an. Suchen Sie sich eines der Klassifikationssysteme aus und sortieren Sie die in der Sitzung gesammelten Begriffe in dieses System ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnisse der Nachbereitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Nachbereitung in die folgende Tabelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Figurenbegriffe&#039;&#039;&#039; || Dreieck, Quadrat, Kreis, Prisma, Würfel, Kugel, Körper allg., Eigenschaften und Beziehung untereinander (gleichschenklig, gleichseitig, parallel, senkrecht, rechtwinklig, kongruent, achsensymmetrisch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Abbildungsbegriffe&#039;&#039;&#039; || Geraden, Spiegelung, Drehung, Kongruenzabbildung, zentrische Streckung, Verschiebung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Maßbegriffe&#039;&#039;&#039; || Länge, Winkelgröße, Flächeninhalt, Volumen, Gewicht, Umfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Objektbegriffe&#039;&#039;&#039; || Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis, Ellipse, Zylinder, Würfel, Kegel, Quarder, Prisma, Parallelogramm, Ebene, Gerade&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Eigenschaftsbegriffe&#039;&#039;&#039; || dreieckig, viereckig, rund, elliptisch, zylindrisch, würfelförmig, kegelförmig, quadratisch, eben, gerade, Punkt, Seite, Strecke, Kreisbogen (?), Diagonale (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Relationsbegriffe&#039;&#039;&#039; || parallel, symmetrisch, orthogonal, kongruent, windschief, identisch, ähnlich, deckungsgleich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Funktionsbegriffe&#039;&#039;&#039;  ||  Abbildungen, Länge, Winkelgröße, Flächeninhalt, Volumen, Gewicht, Umfang, Streckensymmetrale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Grundbegriffe&#039;&#039;&#039; || Punkte, Geraden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;definierte Begriffe&#039;&#039;&#039; || alle anderen Begriffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Leitbegriffe&#039;&#039;&#039; || Sinus, Kosinus, Tangens, Flächeninhalt, Volumen, Vektoren, Bewegung, Spiegelung, Symmetrie, Drehung, Verschiebung/Transĺation, Identität, Parallelität, Orthogonalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlüsselbegriffe&#039;&#039;&#039; || Strahlensätze, Winkelsumme, Satz des Thales, Satz des Pythagoras, binomische Formeln, Winkel, Winkelgröße, Ebene, Raum &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zentrale Begriffe &#039;&#039;&#039; || Winkelhalbierende, Mittelsenkrechte, Seitenhalbierende, Diagonale, Haus der Vierecke, Einheitskreis, Stufenwinkel, Wechselwinkel, Scheitelwinkel, Nebenwinkel,  Körpernetz, Vieleck, Quadrat, Körper, Quader, Kegel, Zylinder, Höhensatz, Winkelsummensatz, Ellipse, Kegelschnitte, kongruent, deckungsgleich, windschief, identisch, orthogonal, goldener Schnitt, ähnlich, Kongruenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Arbeitsbegriffe&#039;&#039;&#039; || Länge, Breite, Mittelpunkt, Innenkreis, Außenkreis, Ankathete, Gegenkathete, Hypotenuse, Durchmesser, Radius, Punkt, Strecke, Gerade, Strahl, Kreisbogen, spitzer Winkel, stumpfer Winkel, überspitzer Winkel, rechter Winkel, gleichseitig, gleichschenklig, rechtwinklig, Kreis, Umfang &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Leitbegriffe&#039;&#039;&#039; || Figur,Körper, Flächeninhalt, Volumen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klasse B&#039;&#039;&#039; || Begriff 3, Begriff 4, Begriff 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klasse C&#039;&#039;&#039; || Begriff 6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusatzmaterial==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/7250 Hier finden Sie einen Mitschnitt der Vortrags „Moving mathematics - Technology that changes teaching and learning“] von Dr. Nathalie Sinclair zu ihrer Arbeit mit jungen Lernenden im Kindergarten- und Vorschulalter. Der Vortrag wurde auf der 51. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik in Potsdam gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Zeitmarke 22 Minuten 55 Sekunden werden Beispiele zur Erarbeitung von Begriffsaspekten (Dreiecken, Lage von Geraden, Spiegelungen und Symmetrien) erörtert. Sie können diese Beispiele als Lerngelegenheit für das &#039;&#039;van-Hiele-Modells&#039;&#039; nutzbar machen, indem Sie diese vor dem Hintergrund der Stufen des Begriffserwerbs reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zalman (1982). [https://eric.ed.gov/?id=ED220288 „Van Hiele Levels and Achievement in Secondary School Geometry“].&lt;br /&gt;
* Klinger (2019). „[http://dx.doi.org/10.1007/978-3-658-24292-3_5 Grundvorstellungen versus Concept Image? Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Theorien am Beispiel des Funktionsbegriffs]“. In Büchter, et al. (Hrsg.), Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht: Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis (S. 61–75). Wiesbaden: Springer Spektrum.&lt;br /&gt;
* Griesel, vom Hofe, Blum (2019). „[https://doi.org/10.1007/s13138-019-00140-4 Das Konzept der Grundvorstellungen im Rahmen der mathematischen und kognitionspsychologischen Begrifflichkeit in der Mathematikdidaktik]“. In Journal für Mathematikdidaktik.&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[GeometrieUndUnterrichtSS2019|übergreifende Literaturhinweise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katharinawagner96</name></author>
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