Quiz der Woche: Unterschied zwischen den Versionen

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Es sei <math>\ R</math> ein Äquivalenzrelation auf der Menge <math> \ M</math>. Wir zerlegen <math>\ M</math> derart in Teilmengen <math>\ T_1, T_2, T_3, ..., T_n, ...</math>, dass gilt: Jede der Teilmengen besteht aus all den Elementen von <math> \ M</math>, die in der Relation <math>\ R</math> zueinander stehen.
Es sei <math>\ R</math> ein Äquivalenzrelation auf der Menge <math> \ M</math>. Wir zerlegen <math>\ M</math> derart in Teilmengen <math>\ T_1, T_2, T_3, ..., T_n, ...</math>, dass gilt: Jede der Teilmengen besteht aus all den Elementen von <math> \ M</math>, die in der Relation <math>\ R</math> zueinander stehen.<br />
'''Satz:''' <br />Die Zerlegung von <math>\ M</math> in die Teilmengen <math>\ T_1, T_2, T_3, ..., T_n, ...</math> ist eine Klasseneinteilung von <math>\ M</math>.


<div class="zuordnungs-quiz">
[[Beispiel zu dieser Idee, Klassen einzuteilen]]
<big>'''Übung zur Generierung einer Klasseneinteilung entsprechend obiger Idee.'''</big><br>
Wir gehen von der folgenden Menge <math> \ M</math> aus: <br> <math>\lbrace</math>-26, 17, 75, -40, -13, 17, -55, -15, 7, -35, 95, 65, -9, 40, 3, 0,91, 70, -62, -22, 12, 26, 31,33, 50, -15, -100, -83, -61, -17 <math>\rbrace</math> <br>
Die Relation <math>\ R</math> sei wie folgt festgelegt: Zwei Zahlen aus <math>\ M</math> stehen in Relation zueinander, wenn sie bei Division durch 4 denselben Rest lassen. Da als Reste nur die Zahlen 0, 1, 2 und 3 in Frage kommen wird <math>\ M</math> in 4 verschiedene Klassen entsprechend dieser Relation eingeteilt. Die Zahlen -40, 17, -26 und 75 gehören dementsprechend jeweils in eine eigene Klasse. Orden Sie die restlichen Zahlen durch Ziehen mit der Maus den richtigen Klassen zu.
 
{|
| -40 || 40 || 0 || 12 || -100
|-
| 17 || 17 || -55 || -15 || -35 || 65 || 33 || -15 || -83
|-
| -26 || 70 || -62 || -22 || 26 || 50
|-
| 75 || -13 || 7 || 95 || -9 || 3 || 91 || 31 || -61 || -17
|}
 
</div>


<quiz>
<quiz>
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+ <math> \bigwedge_{b \in M}: T_b:= \lbrace x| x \in M \land xRb \rbrace </math>
+ <math> \bigwedge_{b \in M}: T_b:= \lbrace x| x \in M \land xRb \rbrace </math>
|| Genau dasselbe wie zuvor, nur heißt <math>a</math> jetzt <math>b</math> und <math>b</math> dafür <math>x</math>.
|| Genau dasselbe wie zuvor, nur heißt <math>a</math> jetzt <math>b</math> und <math>b</math> dafür <math>x</math>.
</quiz>
Im folgenden soll bewiesen werden, dass die so gewonnenen Teilmengen von <math>M</math> eine Klasseneinteilung von <math>M</math> sind. Ergänzen Sie dementsprechend die folgenden Ausführungen:


<quiz>
{ <big>'''Überlegungen zur Voraussetzung'''</big>
{ Überlegungen zur Voraussetzung
| type="{}" }
| type="{}" }
<u>Voraussetzung:</u> <math>R</math> ist eine  { Äquivalenzrelation }  
<u>Voraussetzung:</u> <math>R</math> ist eine  { Äquivalenzrelation }  
Zeile 37: Zeile 19:
(S) <math>R</math> ist { symmetrisch }  
(S) <math>R</math> ist { symmetrisch }  
(T) <math>R</math> ist  { transitiv }
(T) <math>R</math> ist  { transitiv }
</quiz>
 
<quiz>
{ <big>'''Überlegungen zur Behauptung'''</big>
{ Überlegungen zur Behauptung
| type="{}" }
| type="{}" }
<u>Behauptung:</u> Die Einteilung von <math>\ M</math> in die Teilmengen <math>\ T_1, T_2, T_3, ..., T_n, ...</math> ist eine { Klasseneinteilung } von <math>\ M</math>.
<u>Behauptung:</u> Die Einteilung von <math>\ M</math> in die Teilmengen <math>\ T_1, T_2, T_3, ..., T_n, ...</math> ist eine { Klasseneinteilung } von <math>\ M</math>.

Aktuelle Version vom 16. Mai 2010, 15:54 Uhr

Es sei  R ein Äquivalenzrelation auf der Menge  M. Wir zerlegen  M derart in Teilmengen  T1,T2,T3,...,Tn,..., dass gilt: Jede der Teilmengen besteht aus all den Elementen von  M, die in der Relation  R zueinander stehen.
Satz:
Die Zerlegung von  M in die Teilmengen  T1,T2,T3,...,Tn,... ist eine Klasseneinteilung von  M.

Beispiel zu dieser Idee, Klassen einzuteilen

  

1 Die Idee, eine Klasse durch eines ihrer Elemente zu beschreiben.
{Wir wollen versuchen, die Art und Weise der Generierung einer beliebigen der Teilmengen  T1,T2,T3,...,Tn,... formal zu beschreiben. Diesbezüglich stellen wir fest, dass es sinnvoller ist, nicht mit Zahlen, sondern Elementen aus  M zu indizieren. Unter der Klasse  Ta verstehen wir dann alle Elemente von  M, die mit dem Element  a aus M in der Relation  R stehen. Welche der folgenden formalen Definitionen ist bezüglich dieser Idee korrekt?

aM:Ta:={b|bMbRa}
bM:Tb:={x|xMxRb}

2 Überlegungen zur Voraussetzung

Voraussetzung: R ist eine

Das bedeutet:
(R) R ist

(S) R ist

(T) R ist

3 Überlegungen zur Behauptung

Behauptung: Die Einteilung von  M in die Teilmengen  T1,T2,T3,...,Tn,... ist eine

von  M.
Das bedeutet, dass wir zu zeigen haben:
(L) Der Durchschnitt zweier verschiedener Teilmengen  Ti und  Tj ist die

(S) Die Vereinigungsmenge aller Teilmengen  T1,T2,T3,...,Tn,... ist die Menge

(0) Weder  T1 noch  T2 noch irgendeine andere der Mengen  T1,T2,T3,...,Tn,... ist

.