Das Euklidische Parallelenaxiom: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Geometrie-Wiki
*m.g.* (Diskussion | Beiträge) |
*m.g.* (Diskussion | Beiträge) |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
== Geschichte des Parallelenaxioms == | == Geschichte des Parallelenaxioms == | ||
=== Vater und Sohn Bolyai=== | |||
<ref name="">Du darfst die Parallelen nicht auf jenem Wege versuchen; ich kenne | |||
diesen Weg bis an sein Ende — auch ich habe diese bodenlose Nacht | |||
durchmessen, jedes Licht, jede Freude meines Lebens sind in ihr ausgel | |||
¨oscht worden — ich beschw¨ore Dich bei Gott — laß die Lehre von | |||
den Parallelen in Frieden. . . sie kann Dich um all Deine Ruhe, Deine | |||
Gesundheit und um Dein ganzes Lebensgl¨uck bringen. . . .Wenn | |||
ich die Parallelen h¨atte entdecken k¨onnen, so w¨are ich ein Engel geworden. | |||
. . . Es ist unbegreiflich, daß diese unabwendbare Dunkelheit, | |||
diese ewige Sonnenfinsternis, dieser Makel der Geometrie zugelassen | |||
wurde, diese ewige Wolke an der jungfr¨aulichen Wahrheit. | |||
Farkas Bolyai (in einem Brief an seinen Sohn Janos Bolyai, 1820)</ref><ref http://www.mathematik.hu-berlin.de/~filler/publikat/filler_eukl-ne-geom.pdf></ref> | |||
=== Carl Friedrich Gauß === | === Carl Friedrich Gauß === | ||
[http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F] | [http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F] | ||
Version vom 8. Juli 2010, 21:43 Uhr
Geschichte des Parallelenaxioms
Vater und Sohn Bolyai
[1]Referenzfehler: Ungültiger Parameter in <ref>.
Carl Friedrich Gauß
- ↑ Du darfst die Parallelen nicht auf jenem Wege versuchen; ich kenne diesen Weg bis an sein Ende — auch ich habe diese bodenlose Nacht durchmessen, jedes Licht, jede Freude meines Lebens sind in ihr ausgel ¨oscht worden — ich beschw¨ore Dich bei Gott — laß die Lehre von den Parallelen in Frieden. . . sie kann Dich um all Deine Ruhe, Deine Gesundheit und um Dein ganzes Lebensgl¨uck bringen. . . .Wenn ich die Parallelen h¨atte entdecken k¨onnen, so w¨are ich ein Engel geworden. . . . Es ist unbegreiflich, daß diese unabwendbare Dunkelheit, diese ewige Sonnenfinsternis, dieser Makel der Geometrie zugelassen wurde, diese ewige Wolke an der jungfr¨aulichen Wahrheit. Farkas Bolyai (in einem Brief an seinen Sohn Janos Bolyai, 1820)
