Lösung von Aufgabe 2.8 SoSe 2018: Unterschied zwischen den Versionen

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=Aufgabe 2.8 SoSe 2018=
Der Höhensatz für rechtwinklige Dreiecke lautet:<br />
'''Satz: (Höhensatz)'''<br />
: In jedem rechtwinkligen Dreieck ist der Flächeninhalt des Quadrates über der Höhe <math>h_c</math> auf die Hypotenuse so groß, wie der Flächeninhalt des Rechtecks, dessen Seitenlängen den Hypotenusenabschnitten <math>q</math> und <math>p</math> entsprechen. <br />
Kurz: <math>h_c^2=q \cdot p</math><br />


Beweisen Sie den Höhensatz unter Verwendung des Satzes von Pythagoras.<br />
=Lösung=
# Es sei <math> \overline{ABC}</math> ein rechtwinkliges Dreieck mit dem rechten Winkel <math>\gamma = \angle ACB</math>.
# Die Höhe <math>h</math> von <math>C</math> auf die Seite <math>c=\overline{AB}</math> habe auf <math>c</math> den Fußpunkt <math>~L</math>.
# <math> ~L</math> teilt die Hypotenuse <math>c</math> in die beiden Hypotenusenabschnitte <math>q:= \overline{AL}</math> und <math>p:= \overline{LB}</math>.
# Es gilt also <math>c=q+p</math>.
# Weil die Höhe <math>h</math> senkrecht auf der Hypotenuse <math>c</math> steht, entstehen die zwei rechtwinklige Teildreiecke <math>\overline{ALC}</math> und <math>\overline{BLC}</math>.
# Im rechtwinkligen Teildreieck <math>\overline{ALC}</math> ist <math>a= \overline{AC}</math> die Hypotenuse und <math>\angle ALC</math> der rechte Winkel.
# Im rechtwinkligen Teildreieck <math>\overline{BLC}</math> ist <math>b= \overline{BC}</math> die Hypotenuse und <math>\angle BLC</math> der rechte Winkel.


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Version vom 22. Mai 2018, 11:07 Uhr

Aufgabe 2.8 SoSe 2018

Der Höhensatz für rechtwinklige Dreiecke lautet:
Satz: (Höhensatz)

In jedem rechtwinkligen Dreieck ist der Flächeninhalt des Quadrates über der Höhe hc auf die Hypotenuse so groß, wie der Flächeninhalt des Rechtecks, dessen Seitenlängen den Hypotenusenabschnitten q und p entsprechen.

Kurz: hc2=qp

Beweisen Sie den Höhensatz unter Verwendung des Satzes von Pythagoras.

Lösung

  1. Es sei ABC ein rechtwinkliges Dreieck mit dem rechten Winkel γ=ACB.
  2. Die Höhe h von C auf die Seite c=AB habe auf c den Fußpunkt L.
  3. L teilt die Hypotenuse c in die beiden Hypotenusenabschnitte q:=AL und p:=LB.
  4. Es gilt also c=q+p.
  5. Weil die Höhe h senkrecht auf der Hypotenuse c steht, entstehen die zwei rechtwinklige Teildreiecke ALC und BLC.
  6. Im rechtwinkligen Teildreieck ALC ist a=AC die Hypotenuse und ALC der rechte Winkel.
  7. Im rechtwinkligen Teildreieck BLC ist b=BC die Hypotenuse und BLC der rechte Winkel.