Definitionen WS10/11: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Definition II.3 (Strecke, Endpunkte einer Strecke) ===
=== Definition II.3 (Strecke, Endpunkte einer Strecke) ===
Es seien <math>\ A</math> und <math>\ B</math> zwei verschiedene Punkte. Die Punktmenge, die <math>\ A</math> und <math>\ B</math> sowie alle Punkte, die zwischen <math>\ A</math> und <math>\ B</math> liegen, enthält,  heißt Strecke <math>\overline{AB}</math>.<br ><br >
Es seien <math>\ A</math> und <math>\ B</math> zwei verschiedene Punkte. Die Punktmenge, die <math>\ A</math> und <math>\ B</math> sowie alle Punkte, die zwischen <math>\ A</math> und <math>\ B</math> liegen, enthält,  heißt Strecke <math>\overline{AB}</math>.<br ><br >
* Wieso zwei verschiedene Punkte? Laut meinen Kenntnissen stimmt diese Definition so nicht!  
* Wieso zwei verschiedene Punkte? Laut meinen Kenntnissen stimmt diese Definition so nicht! --[[Benutzer:Bulkathos|Bulkathos]]
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2011, 18:11 Uhr

Hier geht es zu den Axiome WS10/11

Hier geht es zu den Sätze WS10/11

Definitionen (1)

Definition: (n-stellige Relation)

Es seien M1, M2, M3, ..., Mn n Mengen, wobei keine dieser Mengen die leere Menge ist. Jede Teilmenge aus M1×M2×M3...×Mn ist eine  nstellige Relation.

Definition: (Klasseneinteilung eine Menge)

Es sei M eine Menge und K={T1,T2,T3,...,Tn,...} eine Menge von Teilmengen von M.

K ist eine Klasseneinteilung von M, wenn

  1. notwendige Bedingung 1: Keine der Teilmengen ist die leere Menge.
  2. notwendige Bedingung 2: Je zwei Teilmengen sind disjunkt.
  3. notwendige Bedingung 3: Die Vereinigung aller Teilmengen ergibt wieder die Menge M.

Mengen sind disjukt, wenn die Schnittmenge dieser Mengen die leere Menge ist, bzw. die Mengen keine gemeinsamen Objekte besitzen.


Definitionen (2)

Definitionen I

Definition I/2 (kollinear)

Eine Menge von Punkten heißt kollinear, wenn es eine Gerade gibt, die alle Punkte der Menge enthält.

Schreibweise kolinear: koll(A, B, C, ...)

Schreibweise nicht kollinear: nkoll(A, B, C)

Definition I/3 (Inzidenz Punkt Ebene)

Ein Punkt P inzidiert mit einer Ebene E, wenn P ein Element der Ebene E ist.

Definition I/4 (Inzidenz Gerade Ebene)

Eine Gerade g gehört zu einer Ebene E, wenn jeder Punkt von g zu E gehört.

Definition I/5 (Raum)

Die Menge aller Punkte P wird Raum genannt.

Definition I/6 (komplanar)

Eine Menge von Punkten heißt komplanar, wenn es eine Ebene gibt, die alle Punkte der Menge enthält.

Schreibweise: komp(A, B, C, D, ...)

analoge Schreibweise: nkomp(A, B, C, D, ...) für nicht komplanar

Definition I/7 (komplanar für Geraden)==

Zwei Geraden g und h sind komplanar, wenn es eine Ebene gibt, in der beide Geraden vollständig liegen.

Schreibweise: komp(g, h)

Definition I/8 (Geradenparallelität)

Zwei Geraden g und h sind parallel, wenn sie identisch oder komplanar und schnittpunktfrei sind.

In Zeichen: g || h.

Definition I/9 (windschief)

Zwei Geraden g und h sind windschief, wenn sie schnittpunktfrei und nicht parallel sind.

Definition I/10 (parallel für Ebenen)

Zwei Ebene E1 und E2 sind parallel, wenn sie keinen Punkt gemeinsam haben.


Definitionen II

Definition II.1 (Abstand)

Der Abstand zweier Punkte  A und  B ist die Zahl, die nach dem Abstandsaxiom den Punkten  A und  B zugeordnet werden kann.

Schreibweise: d=|AB|.

Definition II.2 (Zwischenrelation)

Ein Punkt  B liegt zwischen zwei Punkten  A und  C, wenn |AB|+|BC|=|AC| gilt und der Punkt  B sowohl von  A als auch von  C verschieden ist.

Schreibweise: Zw(A,B,C)

Definition II.3 (Strecke, Endpunkte einer Strecke)

Es seien  A und  B zwei verschiedene Punkte. Die Punktmenge, die  A und  B sowie alle Punkte, die zwischen  A und  B liegen, enthält, heißt Strecke AB.

  • Wieso zwei verschiedene Punkte? Laut meinen Kenntnissen stimmt diese Definition so nicht! --Bulkathos


Definition II.4 (Länge einer Strecke)

Es seien  A und  B zwei verschiedene Punkte. Der Abstand |AB| heißt Länge der Strecke AB.

Definition II.5 (Halbgerade, bzw. Strahl)

Halbgerade AB+

AB+:={PZw(A,P,B)Zw(A,B,P)}{A,B}

Halbgerade AB

AB:={P|Zw(P,A,B)}{A}


Definitionen III

Definition III.1 (Mittelpunkt einer Strecke)

Wenn ein Punkt  M der Strecke AB zu den Endpunkten  A und  B jeweils den selben Abstand hat, dann ist er der Mittelpunkt der Strecke AB.


Definitionen IV

Definition IV.1 (offene Halbebene)

Es sei  E eine Ebene in der die Gerade  g liegen möge. Ferner sei  Q ein Punkt der Ebene  E, der nicht zur Geraden  g gehört.
Unter den offenen Halbebenen  gQ+ und  gQ bezüglich der Trägergeraden  g versteht man die folgenden Teilmengen der Ebene  E ohne die Gerade  g :

 gQ+:={P|¬S{S}=gPQ} oder  gQ+:={P|PQg={}PE/g}


 gQ:={P|S{S}=gPQ}{g} oder  gQ:={P|PQg={}PE/g} oder  gQ:={P|PE/gP∉gQ+}

Definition IV.2 (Halbebene)

Es sei  g eine Gerade der Ebene  E.  gQ+ und  gQ seien die beiden offenen Halbebenen von  E bezüglich  g. Unter den (geschlossenen) Halbebenen von  E bezüglich  g versteht die beiden Punktmengen, die durch die Vereinigung jeder dieser beiden offenen Halbebene von  E bezüglich der Geraden  g mit jeweils dieser Geraden  g entstehen.

 gQ+:={P|¬S{S}=gPQ}{g}


 gQ:={P|S{S}=gPQ}

Definition IV.3: (konvexe Punktmenge)

Eine Menge  M von Punkten heißt konvex, wenn mit je zwei Punkten  A und  B dieser Menge die gesamte Strecke AB zu  M gehört.


Definitionen V

Definition V.1 (Winkel)

Unter einem Winkel  pq versteht man die Vereinigungsmenge zweier Strahlen p und q mit einem gemeinsamen Anfangspunkt S. Die beiden Strahlen sind die Schenkel des Winkels  pq. Der gemeinsame Anfangspunkt der beiden Strahlen heißt Scheitelpunkt S

Definition V.2 (Inneres eines Winkels)

Unter dem Inneren eines Winkels  ASB versteht man die Schnittmenge zweier Halbebenen ASB+ und BSA+.

Definition V.3 (Scheitelwinkel)

(a) Zwei Winkel sind Scheitelwinkel, wenn deren Schenkel ein Paar sich schneidender Geraden bilden.

(b) Die Winkel SA+,SB+ und SA,SB sind Scheitelwinkel.

Definition V.4 (Nebenwinkel)

(a) Zwei Winkel sind Nebenwinkel, wenn sie einen Schenkel gemeinsam haben und die beiden anderen Schenkel eine Gerade bilden.

(b) Die Winkel SA+,SB+ und SA,SB+ sind Nebenwinkel.

Definition V.5 (Größe eines Winkels)

Die Zahl  ω, die entsprechend des Winkelmaßaxioms einem jeden Winkel  α eindeutig zugeordnet werden kann, wird die Größe oder das Maß von  α genannt.
In Zeichen: ω=|α|.

Definition V.6 : (Rechter Winkel)

Wenn ein Winkel die selbe Größe wie einer seiner Nebenwinkel hat, so ist er ein rechter Winkel.

Definition V.7 : (Supplementärwinkel)

Zwei Winkel heißen supplementär, wenn die Summe ihrer Größen 180 beträgt.

Definition V.8 : (Relation senkrecht auf der Menge der Geraden)

Es seien  g und  h zwei Geraden. Wenn sich  g und  h schneiden und bei diesem Schnitt rechte Winkel entstehen, dann stehen die Geraden  g und  h senkrecht aufeinader.

In Zeichen:  g h

Definition V.9 (noch mehr Senkrecht)

1. Eine Gerade  g und eine Strecke AB stehen senkrecht aufeinander, wenn die  g und die Gerade  AB senkrecht aufeinander stehen.

2. Eine Strecke  AB und eine Strecke  CD stehen senkrecht aufeinander, wenn die Gerade  AB senkrecht auf der Geraden  CD steht.

3. Eine Gerade  g und eine Ebene ϵ stehen senkrecht aufeinander, wenn es in ϵ zwei Geraden gibt, die sich schneiden und jeweils senkrecht zu g stehen--Engel82 12:50, 8. Dez. 2010 (UTC)


Defintionen VI

Definition VI.1 (Mittelsenkrechte)

Es sei  m eine Gerade und AB eine Strecke, die durch  m im Punkt  M geschnitten wird.  m ist die Mittelsenkrechte von AB, wenn

  1. mAB
  2. |AM|=|MB|

Definition VI.2 (Winkelhalbierende)

(a) Es sei ASB ein Winkel und SP+ ein Strahl, der vollständig im Inneren vom Winkel ASB liegt. Der Strahl SP+ heißt Winkelhalbierende des Winkels ASB, falls die Winkel ASP und PSB dieselbe Größe haben.

(b) Es seien  p, w und  q drei Halbgeraden ein und derselben Ebene mit dem gemeinsamen Anfangspunkt  S. Die Halbgerade  w ist die Winkelhalbierende des Winkels pq, wenn  w im Inneren von pq liegt und die beiden Winkel pw und wq dieselbe Größe haben.


Definitionen VII

Definition VII.1 (Streckenkongruenz)

Zwei Strecken sind kongruent, wenn sie dieselbe Länge haben.

In Zeichen ABCD:=|AB|=|CD|

Definition VII.2 (Winkelkongruenz)

Zwei Winkel die dieselbe Größe haben heißen kongruent zueinander.

In Zeichen: αβ:=|α|=|β|

Definition VII.3 (Dreieckskongruenz)

Wenn für zwei Dreiecke ABC und DEF die folgenden 6 Kongruenzen

  1. ABDE
  2. BCEF
  3. ACDF
  4. CABFDE
  5. ABCDEF
  6. ACBDFE

gelten,

dann sind die beiden Dreiecke ABC und DEF kongruent zueinander.

Definition VII.4 (gleichschenkliges Dreieck, Schenkel, Basis, Basiswinkel)

Ein gleichschenkliges Dreieck ist ein Dreieck bei dem zwei Seiten zueinander kongruent sind.

Ein Schenkel ist eine der kongruenten Seiten des gleichschenkligen Dreiecks.
Die dritte Seite nennt man Basis des gleichschenkligen Dreiecks.
Der Winkel, der die Basis als Teilmenge hat nennt man Basiswinkel des gleichschenkligen Dreiecks.


Definitionen VIII

Definition VIII.1 (Außenwinkel eines Dreiecks) =

Gegeben sei ein Dreieck ABC. Alle Nebenwinkel der Innenwinkel des Dreiecks ABC heißen Außenwinkel des Dreiecks ABC.


Definitionen IX

Definition IX.1 (Lot, Lotgerade, Lotfußpunkt)

Es sei  P ein Punkt, der nicht zur Geraden  g gehören möge.

Eine Gerade  h mit  P  h und  hg heißt Lot/Lotgerade vom Punkt  P auf die Gerade  g und der Punkt  L mit { L} =  gh heißt Lotfußpunkt des Lotes von  P auf  g.

Definition IX.2 (Abstand eines Punktes zu einer Geraden)

Es sei  P ein Punkt außerhalb von  g.

Der Abstand von  P zu  g ist der Abstand der Punkte  P und  L, wobei L der Lotfußpunkt des Lotes von  P auf  g ist.


Definitionen X

Definition X.1 (Stufenwinkel)

Definition X.2 (Wechselwinkel)

Definition X.3 (entgegengesetzt liegende Winkel)