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Begriff des Vektorraum
 
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Version vom 3. Dezember 2012, 12:39 Uhr

Definition des Begriff des Vektorraums

Eine nicht leere Menge V zusammen mit einer inneren Verknüpfung

+:V×VV, (v,v)v+v

und der äußeren Verknüpfung

:×VV, (λ,v)λv

heißt reeler Verktorraum, falls folgende Bedingungen erfüllt sind:

A1: Für beliebige u,vV gilt u+v=v+u (Kommuntativität der Addition).

A2: Für beliebige u,v.wV gilt (u+v)+w=u+(v+w). (Assoziativität der Addition)

A3: Es gibt ein neutrales Element eV, mit dem für alle Elemente uV gilt: ue=eu=u. (Existenz eines neutralen Elements/Nullvektor)

A4: Zu jeden uV existiert ein Gegenvektor uV mitu+(u)=e

S1: Für beliebige vV gilt 1u=u.

S2: Für beliebige vV und beliebige λ,μ gilt: (λμ)u=λ(μu) (Assoziativität der Multiplikation von Vektoren mit reelen Zahlen)

S3: Für beliebige math>u,v \in V</math> und beliebige λ gilt: λ(u+v)=λu+λv (1.Distributivgesetz)

S4: Für beliebige vV und beliebige λ,μ gilt: (λ+μ)u=λu+μu (2.Distributivgesetz)

Bemerkung:

Die Eigenschaften A1-A4 lassen sich zusammenfassen, dass (V,+) eine Abelsche Gruppe bildet.


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