Lösung von Aufgabe 11.3: Unterschied zwischen den Versionen

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o.B.d.A.
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Diese Begründung kann analog an Punkt B, bzw. Punkt C durchgeführt werden, dadurch kann man die Kongruenz der Seiten <math>a</math> und <math>a_2</math> nachweisen.
Diese Begründung kann analog an Punkt B, bzw. Punkt C durchgeführt werden, dann kann man die Kongruenz der Seiten <math>a</math> und <math>a_2</math> (aus Vss.) verwenden und erhält insgesamt vier kongruente Dreieck
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Die durch eine solche Konstruktion entstehenden kongruenten Dreiecke sind in der zweiten Skizze dargelegt.
(*)Zu den Scheitelwinkeln: Hatten wir das schon bewiesen?  
(*)Zu den Scheitelwinkeln: Hatten wir das schon bewiesen?  
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Version vom 7. Juli 2010, 16:00 Uhr

Beweisen Sie den Kongruenzsatz SSS.


Lösung 1

Vor.:

ABC,DEF,
ABDE  BCEF  ACDF


Beh.:

ABCDEF




Bew.:

Es ex. ein Strahl  AQ+ mit QABC und |BAQ|=|EDF| bzw. BAQEDF (Begr.: Winkelkonstruktionsaxiom).
Es ex. außerdem ein Punkt  P mit PAQ+ und  |AP|=|DF| bzw. APDF (Begr.: Axiom vom Lineal).
Wir haben nun also ein Dreieck ABP konstruiert, dass kongruent zu DEF ist. Denn es gilt ja ABDE  BAQEDF  APDF. Jetzt genügt es zu zeigen, ABC kongruent zu ABP ist. Denn die Kongruenz ist transitiv, es würde daraus also auch ABCDEF folgen.


z.z.:
ABCABP

Dafür wiederum genügt es nach dem Kongruenzaxiom sws zu zeigen, dass ACAP  BACBAP  ABAB.
Nach Vor. gilt ACDF.
DFAP  ACDF  ACAP (Begr.: Transitivität, eigentlich fast trivial)
Kongruenz ist reflexiv, also ist auch klar, dass ABAB gilt.
Also bleibt nun noch


z.z.:
BACBAP

Fürs weitere Vorgehen wieder eine kurze Feststellung, die eigentlich jeder sieht:
DEFABP  EFBP
BCEF (Vor.)   EFBP  BCBP
Ich gehe davon aus, dass der folgende Satz gilt, ohne ihn jetzt zu beweisen:
Satz: Liegt ein Punkt  P auf der Mittelsenkrechten  m der Strecke AB, dann und nur dann hat er von  A und  B den gleichen Abstand.
 A hat ja nun den gleichen Abstand von  C wie von  P, also  |AC|=|AP|.
Für  B gilt Entsprechendes, also  |BC|=|BP|.
Nach dem Satz liegen also  A und  B auf der Mittelsenkrechten von CP. Es ist sogar so, dass die Gerade  AB die Mittelsenkrechte von CP ist (Begr.: irgendein Inzidenzaxiom).
Nach Def. der Mittelsenkrechten ist der Schnittpunkt  M von  AB und CP der Mittelpunkt von CP, d.h.  |CM|=|MP| bzw. CMMP.
Nach Def. gilt außerdem ABCP, d.h. die entstehenden Winkel sind rechte Winkel.
Nun gilt nach Def. vom rechten Winkel, dass sie gleich groß sind bzw. damit auch kongruent, also AMCBMCBMPAMP.


Mit dieser Winkelkongruenz sind wir nur noch wenige Schritte vom Ziel entfernt.
Wegen des Kongruenzaxioms sws wissen wir nun, dass die Dreiecke ACM und AMP kongruent sind, denn es gilt: CMMP  AMCAMP  AMAM.
Nach der Def. der Dreieckskongruenz sind dann auch die Winkel CAM und MAP kongruent.
Jetzt sieht es jeder, aber der Vollständigkeit halber sollte man noch zeigen, dass diese Winkel die gleichen sind wie die, die wir vorhin schon gemeint haben.


z.z.:
CAMBAC  MAPBAP

Der Winkel CAM besteht aus den Schenkeln  AC+ und  AM+. Wir wissen aber, dass  M auf  AB liegt. Also ist  AM+ identisch mit  AB+. Also auch CAMCABBAC.
Entsprechendes gilt für MAP, also MAPBAP.

q.e.d.


Lösung 2

Leider ist in der Skizze ein Punkt falsch bezeichnet, es muss natürlich C2 statt C3 heißen.
Vor.:

AB1C1,AB2C2,
AB1AB2  AC1AC2  B1C1B2C2


Beh.:

AB1C1AB2C2



No. Schritt Begründung
1a Es existiert ein Punkt C2 für den gilt AC2=AC1, Satz III.1: Jede Strecke hat einen und nur einen Mittelpunkt. A ist Mittelpunkt der Strecke C1C2
Axiom III.1: (Axiom vom Lineal)
1b Es existiert ein Punkt B2 für den gilt AB2=AB1, Satz III.1: Jede Strecke hat einen und nur einen Mittelpunkt. A ist Mittelpunkt der Strecke B1B2
Axiom III.1: (Axiom vom Lineal)
2 α1α2 Scheitelwinkel(*)
3 AB1C1AB2C2 Vor, (1) (2) SWS (*), Dreieckskongruenz


o.B.d.A.
Diese Begründung kann analog an Punkt B, bzw. Punkt C durchgeführt werden, dann kann man die Kongruenz der Seiten a und a2 (aus Vss.) verwenden und erhält insgesamt vier kongruente Dreieck
Die durch eine solche Konstruktion entstehenden kongruenten Dreiecke sind in der zweiten Skizze dargelegt. (*)Zu den Scheitelwinkeln: Hatten wir das schon bewiesen?
Hier in Kurzform (man verzeihe die formlose Sprache, es seien natürlich die Winkel das Innere der Strahlen usw.:

  • Vor: Es existieren am Schnittpunkt zweier Geraden α1α2δ1δ2
  • Beh: α1α2
  • Schritt 1a: |α1|+|δ1|=180, Axiom IV.4: (Supplementaxiom): Nebenwinkel an B1B2 sind supplementär.
  • Schritt 1b: |α1|+|δ2|=180, Axiom IV.4: (Supplementaxiom): Nebenwinkel an C1C2sind supplementär.
  • Schritt 1c: |α2|+|δ2|=180 analog zu 1a
  • Schritt 1d: |α2|+|δ1|=180 analog zu 1b
  • Schritt 2: Algebraische Umformung
    • |α2|+|δ2|=180
    • |α2|=180|δ2|
    • |α1|+|δ2|=180
    • |α1|=180|δ2|
  • Schritt 3: |α1|=|α2|





--Heinzvaneugen 14:07, 7. Jul. 2010 (UTC)