Lösung von Aufgabe 11.7: Unterschied zwischen den Versionen
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--> <math>P \in m </math>, die Behauptung ist wahr.<br /> qed --[[Benutzer:Löwenzahn|Löwenzahn]] 13:52, 4. Jul. 2010 (UTC) | --> <math>P \in m </math>, die Behauptung ist wahr.<br /> qed --[[Benutzer:Löwenzahn|Löwenzahn]] 13:52, 4. Jul. 2010 (UTC)<br /> | ||
Welches Winkel sind <math>alpha</math> und <math>beta</math> und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, dass der Basiswinkelsatz überhaupt angewandt werden kann? Schritt 3 muss nochmal überprüft werden! Ist ein kongruenter Winkel überhaupt nötig? Warum nicht der Kongruentssatz SSS?<br /> | |||
--[[Benutzer:Tja???|Tja???]] 13:06, 10. Jul. 2010 (UTC) | |||
== Versuch 2: == | == Versuch 2: == | ||
Version vom 10. Juli 2010, 13:06 Uhr
Beweisen Sie Satz VII.6a:
Wenn ein Punkt zu den Endpunkten der Strecke jeweils ein und denselben Abstand hat, so ist er ein Punkt der Mittelsenkrechten von .
Versuch 1:
VSS: Punkt P, , , Mittelsenkrechte m
Beh:
| Nr. | Beweisschritt | Begründung |
|---|---|---|
| (I) | (VSS) | |
| (II) | es existiert ein Punkt | Existenz und Eindeutigkeit Mittelpunkt (I) |
| (III) | Basiswinkelsatz | |
| (IV) | (I), (II), (III), (SWS) | |
| (V) | (Def Dreieckskongruenz) (IV) | |
| (VI) | (Axiom I.1), (II), (V) |
--> , die Behauptung ist wahr.
qed --Löwenzahn 13:52, 4. Jul. 2010 (UTC)
Welches Winkel sind und und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, dass der Basiswinkelsatz überhaupt angewandt werden kann? Schritt 3 muss nochmal überprüft werden! Ist ein kongruenter Winkel überhaupt nötig? Warum nicht der Kongruentssatz SSS?
--Tja??? 13:06, 10. Jul. 2010 (UTC)
Versuch 2:
VSS:
- Punkt P, Strecke , es gilt
- Mittelsenkrechte m; für die gilt laut Definition: senkrecht zu und geht durch und es gilt:
Behauptung:
Annahme (indirekter Beweis):
| Nr. | Beweisschritt | Begründung |
|---|---|---|
| (I) | Das Dreieck ist gleichschenklig | Definition gleichschenkliges Dreieck, da laut VSS |
| (II) | Basiswinkelsatz | |
| (III) | Es existiert eine Winkelhalbierende w des winkels | Satz VI.2 (Existenz und Eindeutigkeit der Winkelhalbierenden): Zu jedem Winkel gibt es genau eine Winkelhalbierende. |
| (IV) | Die Winkelhalbierende w und die Strecke schneiden sich in | ... (Skizze? Reicht das als Begründung?) |
| (VI) | SWS: (VSS) (trivial) (III) | |
| (VII) | Dreieckskongruenz: (VI) | |
| (VIII) | (VII), Existenz und Eindeutigkeit eines Mittelpunktes, da laut (VSS) gilt: | |
| (IX) | Dreieckskongruenz: (VI), kongruente Nebenwinkel sind rechte Winkel | |
| (X) | Widerspruch zu Annahme! | (VIII), (IX), (III), (VSS) |
Einige Schritte sind zum besseren Verständnis in kleinste Einheiten aufgeteilt, deswegen sind es letztlich 10 Beweisschritte. Die Grundidee ist simpel: mit der Winkelhalbierenden erzeugt man zwei kongruente Dreiecke. Analog zur Lösung 1, wo der Knackpunkt der Mittelpunkt der Basis (gleichschenkliges Dreieck) ist, läuft der Beweis ab der Winkelhalbierenden "automatisch" durch.
--Heinzvaneugen 12:19, 10. Jul. 2010 (UTC)
