Lineare Abbildungen, Vektorraumisomorphismus 2012 13

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Version vom 16. Januar 2013, 08:21 Uhr von Jessy* (Diskussion | Beiträge) (Spiegelung an der 1. Winkelhalbierenden:)
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Definition

Definition


(lineare Abbildung)
Es seien (V1,,,) und (V2,,,) zwei Vektorräume über der Körper der reellen Zahlen.
Eine Abbildung φ:V1V2 heißt lineare Abbildung wenn gilt:
u,vV1a:
(H) φ ist homogen: φ(au)=aφ(u)
(A) φ ist additiv: φ(uv)=φ(u)φ(v)

Beispiele

senkrechte Parallelprojektion auf die x-y-Ebene

φ:32
(xyz):φ((xyz))=(xy)
Man beweise: φ ist lineare Abbildung

Drehung

Drehungen um den Ursprung des Koordinatensystems

Drehung der kanonischen Basisvektoren
i=(10)φ(i)=(cosαsinα)

j=(01)φ(j)=(sinαcosα)



Drehung anderer Vektoren:
xφ(x)

x=λi+μjφ(x)=φ(λi)+φ(μj)=λ(cosαsinα)+μ(sinαcosα)

Bsp.: OP=(20,5) wird an O um α gedreht.
OP=λi+μjφ(OP)=φ(λi)+φ(μj)=λ(cosαsinα)+μ(sinαcosα)2(cosαsinα)+0,5(sinαcosα)

OP=(cosαsinαsinαcosα)(20,5)=(2cosα0,5sinα2sinα+0,5cosα)

Drehungsmatrix:
(cosαsinαsinαcosα)(xy)=(xcosαysinαxsinα+ycosα)

Drehung um den Ursprung des Koordinatensystems als lineare Abbildung:

Behauptung: φ ist eine lineare Abbildung.

Zu zeigen:
(H) φ ist homogen
(A) φ ist additiv

Beweis zur Homogenität:
φ(λx)=φ(λx1λx2)=(λx1cosα(λx2)sinαλx1sinα+λx2cosα)=(λ(x1cosαx2sinα)λ(x1sinα+x2cosα))=λ(x1cosαx2sinαx1sinα+x2cosα)=λφ(x)

Beweis zur Additivität:
φ(x+y)=φ(x1+y1x2+y2)=((x1+y1)cosα(x2+y2)sinα(x1+y1)sinα+(x2+y2)cosα)=(x1cosα+y1cosαx2sinαy2sinαx1sinα+y1sinα+x2cosαy2cosα)=(x1cosαx2sinα+y1cosαy2sinαx1sinα+x2cosα+y1sinα+y2cosα)=(x1cosαx2sinαx1sinα+x2cosα)+(y1cosαy2sinαy1sinα+y2cosα)=φ(x)+φ(y)

Geradenspiegelung

Spiegelung an der x-Achse:

i=(10)φ(i)=(10)

j=(01)φ(j)=(01)

Matrix für die Spiegelung an der x-Achse:

(1 00 1)

Spiegelung eine Punktes P an der x-Achse:
OP=(xy)

φ(OP)=(1 00 1)(xy)

Spiegelung an der x-Achse als lineare Abbildung:
Behauptung: φ ist eine lineare Abbildung.

Zu zeigen:
(H) φ ist homogen
(A) φ ist additiv

Beweis zur Homogenität:
Beweis zur Addidtivität:

--Jessy* 09:15, 16. Jan. 2013 (CET)

Spiegelung an der y-Achse:

i=(10)φ(i)=(10)

j=(01)φ(j)=(01)

Matrix für die Spiegelung an der y-Achse:

(1 00 1)

Spiegelung eine Punktes P an der y-Achse:
OP=(xy)

φ(OP)=(1 00 1)(xy)

Spiegelung an der y-Achse als lineare Abbildung:
Behauptung: φ ist eine lineare Abbildung.

Zu zeigen:
(H) φ ist homogen
(A) φ ist additiv

Beweis zur Homogenität:
Beweis zur Addidtivität:

--Jessy* 09:15, 16. Jan. 2013 (CET)

Spiegelung an der 1. Winkelhalbierenden:

i=(10)φ(i)=(01)

j=(01)φ(j)=(10)

Matrix für die Spiegelung an der 1. Winkelhalbbierenden:

(0 11 0)

Spiegelung eine Punktes P an der 1. Winkelhalbbierenden:
OP=(xy)

φ(OP)=(0 11 0)(xy)

Spiegelung an der 1. Winkelhalbierenden als lineare Abbildung:
Behauptung: φ ist eine lineare Abbildung.

Zu zeigen:
(H) φ ist homogen
(A) φ ist additiv

Beweis zur Homogenität:
Beweis zur Addidtivität:

--Jessy* 09:16, 16. Jan. 2013 (CET)

Zentrische Streckung

Isomorphe Vektorräume

Definition


Zwei Vektorräume sind isomorph zu einander, wenn sie durch eine bijektive lineare Abbildung aufeinander abgebildet werden können.